Medienlinks: Produzenten fordern mehr Transparenz nach Kika-Betrugsaffäre

Im "Tagesspiegel" hat sich MDR-Intendant Udo Reiter nach dem Millionen-Betrug beim Kika selbstkritisch gezeigt, gleichzeitig jedoch betont, dass trotz aller Vorkehrungen nach wie vor Platz für kreatives Handeln sein müsse - dwdl.de
Der Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Reiter, hat dem Berliner "Tagesspiegel" am Sonntag ein bemerkenswert offenes Interview gegeben. In dem zeigt er sich fassungslos über die kriminelle Energie eines ehemaligen Mitarbeiters, der dem Kinderkanal (Ki.Ka) einen Millionen schweren Schaden zufügte - satundkabel.de
Im Nachhinein hört man jetzt allerlei Gerüchte, zum Beispiel, dass der Mann ein Spieler gewesen sei und öfter in einem bestimmten Casino gesehen worden sei. Dem wurde auch nachgegangen, es hieß dann, er habe eine Erbschaft gemacht. Dabei hat man es belassen. Es gab da nie etwas Handfestes - tagesspiegel.de

Angesichtes der Betrugsaffäre beim Kinderkanal von ARD und ZDF fordert die Allianz Deutscher Produzenten mehr Transparenz bei der Vergabe von Produktionsmitteln durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender. In Zukunft müsse besser kommuniziert werden, wie hoch die Programmmittel sind und wofür sie verwendet werden - horizont.net
Nach dem Betrugsskandal beim Kinderkanal (Ki.Ka) will die Allianz Deutscher Produzenten schon bald mit den Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten sowie des ZDF über Konsequenzen beraten. Mit den Verantwortlichen solle schnell über eine bessere Transparenz diskutiert werden, sagte Produzentenallianz-Geschäftsführer Christoph Palmer am Donnerstag in Berlin - thueringer-allgemeine.de

Der Wortanteil der MDR-Popwelle “Jump“ ist weiter gesunken. Das ergab eine Radiostudie der Thüringer Landesmedienanstalt. Die Untersuchung ist am 4. Januar erschienen. Sie belegt: In Thüringen liegt die Gebühren-Welle beim Wortanteil hinter der privaten Konkurrenz - l-iz.de

Medienlinks vom 27.12.2010 bis 7.1.2011

Produzentenallianz will nach Kika-Skandal mehr Transparenz: Eine fallbezogene Aufklärung reiche jedoch nicht mehr aus, als Schlussfolgerung aus der KI.KA-Affäre müssten grundsätzliche Weichenstellungen im öffentlich-rechtlichen System erfolgen: „Das Gebot der Stunde heißt jetzt: mehr Transparenz und höhere Effizienz im Programmbudget“, so Alexander Thies weiter.
Bis zum heutigen Tage gibt es leider keine wirkliche Transparenz bei ARD und ZDF und ihren Gemeinschaftsunternehmen ARTE oder KI.KA über die Höhe der zur Verfügung stehenden Programmmittel und ihre Verteilung im Programm. Auch die von ZDF und WDR veröffentlichen absoluten Jahres-Zahlen der Programmaufwendungen ermöglichen wenig Aufschluss über die konkrete Kostenverteilung. „Nur eine vollständige Transparenz kann künftig Vorfälle wie den KI.KA-Betrugsskandal verhindern – und gleichzeitig vermeiden, dass noch mehr Bürokratie entsteht,“ sagt Alexander Thies. „Einer Kontrolle durch die Öffentlichkeit und die Branche wären Unregelmäßigkeiten in dieser Größenordnung sicher nicht entgangen.“ Die Produzentenallianz wird deshalb die Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten und den Intendanten des ZDF sowie die Vorsitzenden der dortigen Gremien ansprechen, um in Zukunft die jährliche Vorlage von detaillierten Programm-Kennziffern einzufordern - produzentenallianz.de
2001: "Wenn die Unternehmens- und Angebotsvielfalt in der Produktionswirtschaft stabilisiert werden soll, kommt der Auftragsvergabe durch die öffentlich-rechtlichen Sender eine besondere Bedeutung zu", meint Hachmeister. Er empfiehlt beispielsweise einen jährlichen Produzentenbericht der Sender, mit dem die Struktur der Auftragsproduktion transparent gemacht wird - welt.de

Triumph des Regionalen: Seit zehn Jahren ermittelt die "Soko Leipzig" im ZDF - berlinonline.de

Der SED-Opferverband VOS fordert die Kündigung des MDR-Sportreporters Hans-Joachim Sch. "Gestern Stasi IM , heute ARD-Sportreporter - das geht nicht", sagte der Bundesvorsitzende der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Johannes Rink, am Donnerstag in Berlin. Auch die ehemaligen Stasi-Opfer zahlten Rundfunkgebühren und finanzierten so einen ehemaligen IM, erklärte er. "Das ist eine Zumutung für und mehr als unmoralisch." Der Verband fordere MDR-Intendant Udo Reiter auf, personalrechtliche Konsequenzen zu ziehen. Außerdem werde man den Fall zum Thema im Rundfunkrat des MDR machen - net-tribune.de

Zum 15. Mal präsentierte die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) gestern ihre jährliche Analyse zu vier Thüringer Radioprogrammen. Vom Dudelfunk hat man sich offenbar emanzipiert. DerWortanteil hat sich 2010 sogar erhöht. "Bei dem öffentlich-rechtlichen Programm Jump nahm der Anteil an informierenden und beratenden Wortbeiträgen im Tagesprogramm indes ab, sank auf 13,3 Prozent und hat damit nach wie vor den niedrigsten Informationsanteil", kritisierte die Landesmedienanstalt. Im Gegensatz dazu habe MDR 1 Radio Thüringen seinen Anteil auf 22,6 Prozent im Tagesprogramm leicht ausgebaut. Obwohl nach Ansicht von Antenne Thüringen-Programmdirektor Carsten Hoyer der in Thüringen vorgeschriebene Wortanteil von 15 Prozent sehr hoch sei, will die Landesmedienanstalt auch künftig an dieser Quote festhalten, sagte Jochen Fasco - otz.de, Presseerklärung: tlm.de, Programmbeobachtung: tlm.de

Sorbische Medienlandschaft: Die von der Arbeitsgruppe Medien vorgeschlagene stärkere Hinwendung zu crossmedialen Ansätzen erfordert zunächst Investitionen in nicht geringer Höhe - von den benötigten technischen Voraussetzungen bis hin zur entsprechenden Weiterbildung der Beschäftigten. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben erkannt, dass die angestrebte "Verjüngung" des Publikums ohne die Nutzung neuer Medien und deren Vernetzung mit den bestehenden Angeboten nicht möglich ist - finanznachrichten.de

Medienminister Beermann fordert ARD auf künftig Silvesterkonkurrenz zum ZDF zu unterlassen - sachsen.de

Filme über Fluchten aus der DDR hat es bereits viele gegeben. „Go West“ von ProSieben ist ein Actionfilm für das junge Nachwende-Publikum - tagesspiegel.de

Sachsens Staatskanzleichef Johannes Beermann sieht kaum eine Möglichkeit, ab 2013 einen Werbeverzichten für die öffentlich-rechtlichen Sender durchzusetzen. Er rief ARD und ZDF gleichzeitig dazu auf, Geld zu sparen und sich beispielsweise bei der Berichterstattung über die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton Ende April genau abzustimmen. Als "klassisches Sendefoul" bezeichnete Beermann die fast zeitgleich übertragenen Klassiksendungen zum Jahresende. "Die parallelen Silvesterkonzerte waren ein öffentlich-rechtlicher Schildbürgerstreich", meinte der Chef der Staatskanzlei. "Der Gebührenzahler muss beide Sendungen bezahlen, aber weil sie parallel in ARD und ZDF laufen, kann er nur eine sehen. Dass das nicht geht, könnte man im Staatsvertrag noch deutlicher zum Ausdruck bringen." - satundkabel.de

Der sächsische CDU-Politiker Johannes Beermann nennt die in ARD und ZDF parallel ausgestrahlten Silvesterkonzerte einen „Schildbürgerstreich“ und stellt sich die Arbeitsteilung der Sender künftig anders vor - tagesspiegel.de
Hinweis: Zumindest das ZDF-Silvesterkontert kann man in der ZDF-Mediathek nachsehen - zdf.de

Im Februar bekommt Armin Mueller-Stahl den Ehrenbären der Berlinale; dann werden sie wieder in den großen Kinos laufen: die DEFA-Klassiker wie "Nackt unter Wölfen" und "Jakob der Lügner". Von solchen Ausnahme-Anlässen abgesehen, führt das Filmerbe der DDR aber ein Nischendasein. Dabei sind künstlerischer Wert und historische Bedeutung der DEFA-Produktion unumstritten. Und auch an Vermittlungsbemühungen ist kein Mangel: Die Bundeszentrale für politische Bildung hat schon vor Jahren eine Klassiker-Auswahl zum Schleuderpreis herausgebracht. Der Ice-Storm-Verleih bringt auch Raritäten wie das Science-Fiction-Kino des Ostens auf den Markt. Und die DEFA-Stiftung macht Kindern die Märchenfilme sogar mit Online-Spielen schmackhaft - presseportal.de

Die DEFA-Stiftung hat die letzten 26 Spielfilme der DEFA übernommen und damit ihr DDR-Film-Archiv vervollständigt. Die Streifen seien von der Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg erworben worden, teilte die Stiftung am Montag in Berlin mit. Als Dokumente der Zeitgeschichte seien sie „äußerst wichtig“ für das Gesamtschaffen der DEFA, betonte Stiftungs-Vorstand Helmut Morsbach - moz.de

Propagandasieg für die SED? Udo Lindenberg und Reinhold Beckmann stellen ihre Doku über das DDR-Konzert des Musikers vor - tagesspiegel.de

2010 ist das erfolgreichste Jahr des KI.KA seit dessen Sendestart. KI.KA erreichte einen durchschnittlichen Jahres-Marktanteil bei der Zielgruppe der drei- bis dreizehnjährigen Kinder von 19,0%* und überstieg damit den Vorjahreswert um 0,4 Prozentpunkte*. 2010 lag der Monatswert im März, September und November jeweils über 20%; 78 Mal* war KI.KA Tages-Marktführer - presseportal.de

Für den Berliner Bürgerrechtler und Publizisten Konrad Weiß ist der Mitteldeutsche Rundfunk „die DDR im Gurkenglas“. Einst der SED ergebene und stasibelastete Journalisten aus dem DDR-Fernseh- und Hörfunk-Apparat wechselten Anfang der neunziger Jahre zum MDR und prägen bis heute das Programm. Auch der bekannte Sportjournalist Hans-Joachim Schröter, Wintersportexperte für ARD und MDR - faz.net

Der bekannte Wintersport-Fernsehreporter Hans-Joachim ("Achim") Schröter war laut "Spiegel" Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Sein Deckname war IM Sven". Schröter, hete 64 Jahre alt, arbeitete bis 1989 für das DDR-Fernsehen.
Der Personalausschuss des Rundfunkrates habe sich 2001 mit der damals vorliegenden Auskunft der Birthler-Behörde zu Schröter befasst. Nach Prüfung habe das Gremium die Empfehlung ausgesprochen, dass - Zitat - "eine Weiterbeschäftigung zumutbar sei". Dieser Empfehlung sei der MDR gefolgt - dradio.de

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hatte mit 8,7 Prozent Marktanteil in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt auch 2010 das meistgesehene TV-Angebot der Dritten Programme der ARD. Und das zum 14. Mal in Folge, wie die öffentlich-rechtliche Anstalt mitteilte - sueddeutsche.de

Der Sächsischen Zeitung lag am Donnerstag der Jahresrückblick des MDR- Sachsenspiegel als DVD bei. Moderator Andreas Rook fragt sich ebenfalls, warum uns vor allem Negatives in Erinnerung bleibt - sz-online.de

Ein Sportreporter des MDR hat nach SPIEGEL-Informationen mindestens zwei Jahre lang für die Stasi gearbeitet. Die Rundfunkanstalt hält trotzdem an dem Experten für Wintersport fest. Der Sender habe sich mit den Birthler-Akten sorgfältig befasst, sagt ein MDR-Sprecher, der Personalausschuss des Rundfunkrats habe die Empfehlung ausgesprochen, dass "eine Weiterbeschäftigung zumutbar sei" - spiegel.de

Für den Kika endet ein Jahr erstmals und gleich extrem in Gegensätzen. Der Sender ist bei seinen Zuschauern so gefragt wie noch nie in allen Jahren. Zugleich ist er erschüttert vom bislang größten Finanzbetrug im öffentlich-rechtlichen Rundfunk -tlz.de

Das MDR Fernsehen ist in seinem Sendegebiet Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen weiterhin das am meisten gesehene Dritte Programm. Im Jahr 2010 sei ein Marktanteil von 8,7 Prozent erreicht worden, teilte die Dreiländeranstalt am Dienstag mit. 2009 lag der Anteil bei 8,9 Prozent. Besonders erfolgreich waren die Nachrichtensendungen - bild.de
Mit 8,7 Prozent Marktanteil in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist das MDR FERNSEHEN auch 2010 das am meisten gesehene Dritte Programm der ARD - zum 14. Mal in Folge - mdr.de
Die Hauptausgabe von "MDR aktuell" um 19.30 Uhr erreichte mit 18,1 Prozent Marktanteil den höchsten Jahreswert seit dem Sendestart 1992 - satundkabel.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt werktäglich einen Nachrichtenüberblick zu aktuellen Medien-Entwicklungen in Deutschland. Die DIMBB-MEDIEN-NEWS verlinken die wichtigsten online zugänglichen Artikel zur Medienpolitik in über 40 Rubriken. Das E-Mail-Abo kostet 15 Euro im Monat. Bestellen Sie die DIMBB-MEDIEN-NEWS hier.

Eine Auswahl von relevanten Links für Sachsen und Dresden geben wir hier unregelmäßig wieder - Flurfunk Dresden dankt dem DIMBB für die Bereitstellung.

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