Staatskanzlei: Werbung für Standort Sachsen in Baden-Württemberg

Die Sächsische Staatsregierung hat am vergangenen Samstag mit großen Zeitungs-Anzeigen in Baden-Württemberg Werbung für den Standort Sachsen gemacht. Die beiden hier gezeigten Motive sind in "BILD Stuttgart", "Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten", "Badische Neueste Nachrichten" und der "Südwest-Presse" erschienen. In einer dpa-Meldung erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin Sandra Jäschke, dass es sich zunächst um eine einmalige Aktion handle.

Der Text in den Anzeigen hat folgenden Wortlaut:

"Liebe Unternehmer, wer spricht schon Hochdeutsch! In Sachsen ist die Welt noch in Ordnung.
Kommen Sie zu uns! www.sachsen.de"

Worauf sich die Anspielungen beziehen, erschließt sich von selbst. Oder?

6 Kommentare
  • Peter
    April 4, 2011

    die dpa hat wuerttemberg sicher anders geschrieben

  • owy
    April 4, 2011

    Ist schon korrigiert - danke für den Hinweis ;-)

  • Thomas Richter
    April 5, 2011

    Ja, die Anspielungen verstehen sich von selbst. Aber lustig ist, dass der Spruch ja dem Land Sachsen angeboten wurde (Schol&Friends?), aber dieses ihn nicht genommen hat. Schade eigentlich, da der Spruch ja so bekannt wurde.

  • owy
    April 5, 2011

    Heute in der "Sächsischen Zeitung", leider hinter der Bezahlschranke: "Wir können alles – außer Werbung".

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2731715

    Ich hätte offen gestanden heftigere Kritik erwartet...

  • stefanolix
    April 5, 2011

    Ich finde die Kritik (in der Printausgabe) schon angemessen und sie enthält einige Aspekte, die dem Land Sachsen eigentlich zu denken geben sollten. Aber zum wirklich interessanten Punkt kommen sie nicht:

    Wenn ein Eigentümer seinen Betrieb in Schwaben oder Baden dichtmacht, um nach Sachsen zu ziehen, dann zeigt er dort schon mal keine Verantwortung für seine Mitarbeiter und seine Kommune. Da wäre die Bezeichnung »Unternehmer« wohl absolut fehl am Platze. Solche Figuren wollen nur Subventionen abgreifen oder Sonderbedingungen eingerichtet bekommen. Die sind auch schnell wieder weg.

    Sachsen hatte früher mal gute Beziehungen zu Baden-Württemberg. Der Schaden, den die Landesregierung mit dieser Anzeige angerichtet hat, geht über den rein materiellen Verlust (Kosten für die Anzeige und für Rechtfertigung) hinaus. Mit solchen Aktionen wird nur Vertrauen zerstört.

  • tt
    April 6, 2011

    interessanter Artikel mit Themenbezug auf SPON:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,755099,00.html

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