Ist mit der geplanten Gema-Reform 2013 die Dresdner Party- und Kulturszene wirklich in Gefahr? Dieser Frage soll bei einem Fachgespräch unter dem Titel “Notwendige Reform oder GEMAinheit?” am 18.7.2012 in der Dresdner Scheune (Alaunstr. 36/40) nachgegangen werden. Dazu eingeladen haben der neu gegründete Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft “Wir gestalten Dresden“, die Scheune Dresden und die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr.

Hintergrund für dieses Branchentreffen ist, dass 2013 die Tarife der Gema umgestellt werden sollen. Demnach könnte es für kleinere Clubs unter Umständen sogar günstiger werden, größere Veranstalter hingegen befürchten mit der Umstellung auch deutlich höhe Zahlungen.

Im ersten Veranstaltungsteil erklärt deshalb Uwe Dorn von der Gema-Bezirksdirektion Dresden das neue Tarifmodell. Gerhard Schwabe vom Dehoga Regionalverband Dresden beschreibt die Auswirkungen exemplarisch an zwei Beispielen. Im Arbeitsteil soll dann gemeinsam mit den Dresdner Kulturschaffenden diskutiert und ein gemeinsamer Fragen- und Handlungskatalog entwickelt werden. Als weitere Gesprächspartner sind Birgit Monßen, Amtsleiterin Wirtschaftsförderung Dresden, und Agnes Krumwiede, Sprecherin für Kulturpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion angefragt.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung hier als pdf zum Download.

P.S.: Auch die “DNN” beschäftigt sich in ihrer heutigen Ausgabe (16.7.2012) im Lokalteil am Beispiel des Dresdner Stadtfestes mit der Gema-Reform. Titel: “Kultureller Kahlschlag beim Stadtfest?” Den Artikel gibt’s online leider nur hinter der Bezahlschranke.

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