„So geht sächsisch“: Standortkampagne geht in nächste Runde

Screenshot von der Webseite so-geht-sächsisch.de.

Screenshot von der Webseite so-geht-sächsisch.de.

Die Wahl ist durch, jetzt kann es weitergehen: Die Standortkampagne des Freistaat Sachsen (vgl. Flurfunk Dresden vom 19.2.2014: "Ketchum Pleon entwickelt Imagekampagne für Freistaat Sachsen") mit dem Slogan "So geht sächsisch" geht in die nächste Runde. Die verschiedenen Maßnahmen haben die Beteiligten, die sächsische Staatskanzlei und die durchführende Agentur Ketchum Pleon, eben (5.9.2014, 11.15 Uhr) im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt.

So ist ab Montag (8.9.2014) ein TV-Spot bundesweit in den Programmen von ARD, ZDF, RTL, Pro Sieben, SAT 1 und VOX zu sehen (jetzt schon auf der Webseite so-geht-sächsisch.de zu sehen). Der Spot wird vier Wochen lang geschaltet und soll für über 150 Millionen Kontakte sorgen. Zudem wird er bis Ende des Jahres deutschlandweit in den Kinos zu sehen sein.

Gleichzeitig wirbt der Freistaat bundesweit mit Plakaten und Megalights in Bahnhöfen und an anderen Standorten - die Rede ist von rund 10.000 Plakaten bundesweit. Schon am 5.9.2014 ist außerdem ein Sonderheft erschienen, dass der Zeitschrift "Bunte" beiliegt. Hinzu kommen noch eine Reihe weiterer Kooperationen, Publikationen und Radio-Werbung. Mit den Rundfunkmedien ist man diverse inhaltliche Kooperationen eingegangen, heißt es.

Auch in der Wirtschaft hat man erste Partner gefunden: So werden Motive der Kampagne ab Oktober auf der Rückseite der Milch-Tetrapaks von Sachsenmilch zu sehen sein, zu den Kooperationspartner gehören außerdem das Erlebnisweingut Schloss Wackerbarth und der sächsische Sportbund.

Inhaltlich werden die Themen Wirtschaft und Handwerk, Kunst und Kultur, Bildung, Familienfreundlichkeit sowie Tourismus bedient – zu jedem Plakat findet sich ein kurzer Making-Of-Film im Internet. Das gesamte Media-Volumen, das aktuell bis Frühjahr investiert wird, beträgt 6,4 Mio Euro.

Im Rahmen des Pressegesprächs erklärte Ketchum-Pleon-Chef Dirk Popp gemeinsam mit Regierungssprecher Christian Hoose den Kerngedanken der Kampagne:

"'So geht sächsisch' ist mehr als ein Slogan. Es ist eine Haltung. 'So geht sächsisch' zeigt, wie wir Sachsen Dinge anpacken, wie wir neue Ideen entwickeln und wie wir damit gemeinsam unser Land voranbringen."

Auf die Frage, was man sich von der Kampagne erwarte, sagt Regierungssprecher Christian Hoose:

"Wir erwarten viel mehr Aufmerksamkeit für das Land und das, was hier alles passiert. Viele, die erstmals nach Sachsen kommen, sind erstaunt, was es hier alles gibt – viele waren auch noch nicht da und wissen zu wenig."

Die Website zur Kampagne ist unter: www.so-geht-sächsisch.de zu finden. Die Kampagne ist außerdem bei Facebook und Youtube zu finden.

1 Kommentar
  • Unpolitischer
    September 5, 2014

    Hm. Es gibt doch Aufmerksamkeit für Sachsen. Und das, was hier passiert. Wahlbeteiligung unter 50%. In Bautzen 14% AfD und 11% NPD. Und gleich darauf ein tätlicher Angriff auf eine Asylbewerberin und ihren sechsjährigen Sohn auf dem Weg zur Schule.

    Daran ändert so eine Kampagne nichts. Der Widerspruch zwischen der Realität und dieser vom Staat ausgesandten Werbebotschaft sorgt vielleicht eher für noch mehr Politikverdrossenheit.

    Bleibt zu erwähnen, dass Herr Popp und Ketchum Pleon und die CDU bestens vernetzt sind. Bestimmt ein Zufall, dass die Sächsische Staatskanzlei einen Auftrag mit diesem Volumen an eine einzige und gerade diese Agentur vergibt.

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