Lesehinweis: Presse- und Twitterschau zum Thema Herkunftsnennung bei der „SZ“

Screenshot asylfakten.de

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Am Freitag (1.7.) hat die "Sächsische Zeitung" (SZ-Beitrag: "Fakten gegen Gerüchte") die redaktionelle Entscheidung verkündet, künftig die Nationalität von Straftätern zu nennen und damit für viel Aussehen gesorgt. Gerade im Netz gab es in den letzten Tagen zur Richtlinie des Pressekodex um die Herkunftsnennung wieder mal viele Diskussionen.

Der Kollege Enrico Bach hat sich in unserem Blog asylfakten.de (Betreiber des Blogs ist stawowy media) die Stimmen in der Presse- und auf Twitterschau sehr schön zusammengefasst. Die aktuelle Debatte zeigt, dass es sowohl viele Argumente Pro also auch Contra zur Herkunftsnennung bei Straftaten gibt. Der Titel des Beitrages: "Presse- und Twitter-Schau: Sächsische Zeitung veröffentlicht Nationalität von Tatverdächtigen".

Übrigens: Die Diskussion um die Richtlinie 12.1. des Pressekodex ist nicht neu. Die "Freie Presse" zum Beispiel nennt ebenfalls die Herkunft von Tatverdächtigen. Als im März 2016 der Deutsche Presserat über eine mögliche Änderung dieser Richtlinie beriet und sich gegen eine Änderung der Richtlinie aussprach, erklärte "Freie Presse"-Chefredakteur Torsten Kleditzsch:

"Die Redaktion der "Freien Presse" hat sich deshalb schon vor vielen Jahren auf einige Grundregeln für ihre Arbeit verständigt. Nie absichtlich einen falschen oder unvollständigen Eindruck des Geschehens zu vermitteln, steht an erster Stelle. Für die Herkunftsnennung bedeutet das, dass uns der Pressekodex zwar als Orientierung gilt, wir den "begründbaren Sachbezug" jedoch weitreichender interpretieren als der Presserat. Das heißt: Wir nennen die Herkunft heute häufiger als noch vor einem Jahr, weil es auch häufiger einen Grund dafür gibt."

Nachzulesen in dem Beitrag: "Wir, die Herkunft und der Presserat".

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