Dirk Rogl: „Ich stehe zu allem, was ich gesagt habe.“

Lesehinweis: Das Magazin pressesprecher.com hat ein Interview mit dem ehemaligen Kommunikationschef Dirk Rogl von Unister in Leipzig veröffentlicht. In dem Interview spricht Rogl über seine Arbeit bei Unister und wie er den Tod von Unister-Gründer und Chef Thomas Wagner erlebt hat.

Zitat aus dem Interview:

"Wonach haben Sie als Kommunikator in der Akutphase Ihre Prio­ritäten gesetzt und entschieden, wer die wichtigste Zielgruppe ist?
Auch da galten nicht die klassischen Regeln, denn wir hatten es auch dort mit massiven strafrechtlichen Vorwürfen zu tun. Der Unternehmensleitung ging es nicht nur um die Trauer, dazu kam die Nachfolgeregelung und das Kriminalistische – da müssen Sie auch kommunikativ vorsichtig agieren. Sie können nicht so offen kommunizieren, wie Sie es gern möchten.
Wir hatten am Tag nach dem Flugzeugabsturz eine Betriebsversammlung mit allen Führungskräften. Solche Versammlungen haben sich schon zuvor als bestes Format der Information erwiesen, anders als schriftliche Kommunikation via Mailings oder das Intranet. Gerade bei der Todesnachricht war der persönliche Kontakt wichtig, wir brauchten Raum für Trauer.
Danach ging es darum, Gerüchte zu moni­toren, zu kanalisieren und in informellen Gesprächen aufzuklären. Wir haben teilweise permanent mit Medienpartnern und Influencern geredet."

Das Interview bei pressesprecher.de trägt den Titel: "Unister: Der krasseste Sprecherjob des Jahres".

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