ECPMF: Übergriffe auf Journalisten vor allem in Sachsen

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Das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) hat zum gestrigen Tag der Pressefreiheit (3. Mai) Informationen zu Angriffen auf Journalisten in Deutschland veröffentlicht.

19 Journalisten sind 2016 in Deutschland tätlich angegriffen worden. Spitzenreiter unter den Bundesländern, was die Zahl der Übergriffe betrifft, ist der Freistaat Sachsen. Die Zahlen stammen aus einer Studie, die das ECMPF am 3.1o.2017 veröffentlichen will.

In der Pressemitteilung des ECMPF heißt es über die 19 Übergriffe:

"Davon ereigneten sich 18 im Umfeld von Pegida, der AfD oder rechtsextremen Gruppen, wo Vorwürfe gegen die vermeintliche „Lügenpresse“ geschürt werden. Die meisten Angriffe (7) fanden in Sachsen statt. Aber auch in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern wurden jeweils mehrere Übergriffe registriert. Ein Raub fand im Umfeld einer linksextremen Veranstaltung in Berlin statt."

Im Vorjahr hatten die Forscher 43 tätliche Angriffe registriert – mehr als doppelt so viel.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier. Die einzelnen Ereignisse hat das ECMPF außerdem in einer Karte eingebunden und verlinkt (s. Screenshot) – hier geht es zur Map.

 

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