LVDG (u.a. Leipziger Volkszeitung) steigt auch bei Leipzig Fernsehen ein

LVDG (u.a. Leipziger Volkszeitung) steigt auch bei Leipzig Fernsehen ein

Die Zusammenarbeit zwischen LVDG und HAESWE wird noch enger: Die Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG (LVDG), die u.a. Leipziger Volkszeitung (LVZ) und Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) herausgibt, erwirbt eine Minderheitenbeteiligung an Leipzig Fernsehen.

Ein Sprecher der Madsack Mediengruppe, zu der die LVDG gehört, bestätigt auf FLURFUNK-Nachfrage die Minderheitsbeteiligungen (max. 33 Prozent) an der LE Medien GmbH, die das Lokalfernsehen in Leipzig produziert.

Erst Dresden, jetzt Leipzig

LE Medien gehört genau wie Fernsehen in Dresden GmbH (FIS) zu HAESWE (u.a. SPIESSER) aus Dresden.

Den Erwerb von Anteilen an der Fernsehen in Dresden GmbH (FIS) durch die LVDG hatten wir bereits im Januar gemeldet (vgl. FLURFUNK vom 24.1.2018: "Fernsehen in Dresden: Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVZ und DNN) neuer Gesellschafter").

Ein vergleichbarer Einstieg auch beim dritten Lokal-TV-Sender der HAESWE, Chemnitz Fernsehen (produziert von der Fernsehen in Sachsen GmbH), sei dagegen kein Thema, heißt es auf FLURFUNK-Nachfrage. Chemnitz Fernsehen residiert seit gut einem Jahr im Haus der Freien Presse (vgl. FLURFUNK vom 25.10.2017: "Neue Adresse: Chemnitz Fernsehen jetzt im Haus der Freien Presse").

Kartellamt muss noch zustimmen

Die Ankündigung, auch beim zweitgrößten Lokal-TV-Sender in Sachsen eine Minderheitenbeteiligung erwerben zu wollen, hat die Einbindung des Kartellamts nötig gemacht: Wie es heißt, müssen nun beide Erwerbungen erst noch durch das Bundeskartellamt geprüft werden (Hintergründe hier nachzulesen).

Sämtliche Übernahmen sind also vorbehaltlich der Kartellamtszustimmung.

Kooperation in Leipzig schon seit 2015

Leipzig Fernsehen residiert bereits seit 2015 im Hause der LVZ/LVDG – damals zog der Fernsehsender bei der Zeitung ein (vgl. FLURFUNK vom 19.6.2015: "Umbau bei LVZ.de: Leipzig Fernsehen zieht ins Haus").

Wie ein Madsack-Sprecher erklärt, würde der Anteile-Erwerb zu keinen Veränderungen im operativen Geschäft der Unternehmen führen.

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