Lesehinweis: ScienceFiles.org zu FLURFUNK & FUNKTURM

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Lesehinweis: ScienceFiles.org, nach eigener Darstellung ein ganz großes und wichtiges Wissenschaftsblog, hat uns hier vom FLURFUNK und FUNKTURM einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. Dieser fällt, mhmm, sagen wir, etwas kritisch aus...

Nun sagt der Kommunikationsberater: Je mehr Raum du einer Sache gibst, desto mehr Aufmerksamkeit verschaffst du ihr - also, Peter, lass es einfach stehen!

Und er sagt: Gib doch solchen Leuten nicht ein Forum, die als erstes mit ihrer Länge ihres Schw... wedeln (Zitat aus dem ScienceFiles-Beitrag: "Im Jahr 2016 haben rund 171.000 Besucher dieses Blog gefunden. Flurfunk hatte somit rund 4% der Leser, die ScienceFiles lesen").

Andererseits haben wir hier ja den Vorsatz, uns stets offen mit Kritik auseinanderzusetzen.

Und: Auch FLURFUNK-Leser wollen manchmal unterhalten werden!

Denn: Die Besprechung unserer Publikationen im "Wissenschafts"-Blog SciencesFiles.org ist so skurril, dass wir sie einfach vorstellen müssen!

Wie bitte kann man sich selbst "wissenschaftlich" nennen und dann eine gedruckte Publikation besprechen, ohne die Primärquelle vorliegen zu haben?

Wie unwissenschaftlich und unprofessionell ist das bitte?

Billige Retourkutsche für sachliche Kritik

Die offensichtlich in großer Emotion (im Text kommt fünf Mal das Wörtchen „obskur“ vor, oh ho!) geschriebene Besprechung unseres Magazins ("hochglanz!") lässt eigentlich nur den Schluss zu:

Es handelt sich bei diesem Text offenkundig um eine Retourkutsche für unsere Besprechung des (Möchtegern-)Wissenschafts-Blogs ScienesFiles.org im Kontext mit der Patzelt-Petition (vgl. FLURFUNK vom 9.9.2018: "Die seltsamen Verbündeten des Professor Patzelt").

Ein paar Stichpunkte zur von ScienceFiles.org erwähnten "Kritik" an unserer Arbeit:

  • Eine einfache Recherche hätte ergeben, dass es das klassische Geschäftsmodell von Zeitschriften ist, sich über Werbung in Form von Anzeigen zu finanzieren. Aus unserer Sicht: Anfängerwissen.
  • Eine weitere einfache Recherche hätte ergeben, dass wir keineswegs kostenlos an Journalisten verteilt werden, wie ScienceFiles.org verbreitet. Vielmehr erhalten die Mitglieder des Deutschen Journalistenverbands DJV Sachsen und Sachsen-Anhalt unsere Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft - wie übrigens andere Publikationen auch. Wir geben die Hefte nicht kostenlos ab.
  • Eine ordentliche Recherche (ein Blick ins Magazin! Der Primärquelle!) hätte außerdem ergeben, dass unsere Auflage im Impressum abgedruckt und keineswegs nur über die kleine Anfrage der AfD öffentlich geworden ist (vgl. FLURFUNK vom 29.10.2018: "AfD-Fraktion Sachsen: Kleine Anfrage zu FUNKTURM Nr. 8"). Und dass man unsere Mediadaten mit einer seriösen Anfrage beim Verlag anfordern könnte...
  • Eine richtige Recherche in der Primärquelle (Durchblättern!) hätte außerdem ergeben, dass auch noch eine ganze Reihe Anzeigen im Heft sind, die nicht in der kleinen AfD-Anfrage aufgezählt sind.
  • Eine gründliche Recherche in älteren Ausgaben der Primärquelle hätte zudem ergeben, dass es nicht immer die gleichen Anzeigenkunden sind, die uns unsere unabhängige Berichterstattung finanzieren.
  • Und eine einfache Analyse (Durchblättern!) der Primärquelle hätte schließlich ergeben, dass es inhaltlich zwischen Anzeigenkunden und Redaktion keine Verbindungen gibt - unsere Anzeigenkunden nutzen also ganz klassisch das redaktionelle Umfeld, um auf ihre Themen aufmerksam zu machen...

Aber es geht dem Autoren des ScienceFiles-Blogs offenbar gar nicht darum, sich sachlich oder gar an wissenschaftlicher Arbeitsweise orientiert mit unseren Publikationen zu befassen. Es geht wohl schlicht um den Versuch, uns schlecht zu machen und zu schaden.

Wir finden: Das ist nicht gut gelungen. Eher ist das ein Eigentor.

Wie sagt der Volksmund so schön: Jeder blamiert sich halt so gut er kann.

Bleibt für uns nur der Schluss, vor ScienceFiles warnen zu müssen:

Werte Leser, bitte hüten Sie sich vor Aussagen und Einordnungen in diesem "wissenschaftlichen" Blog!

Hier geht es zur FUNKTURM und FLURFUNK-Besprechung im Blog ScienceFiles.org. Gute Unterhaltung!

Hinweis: Der Beitrag ist nach Veröffentlichung sprachlich leicht bearbeitet worden. (owy)

1 Kommentar
  • Manuel Niemann
    November 1, 2018

    Höchstwissenschaftlich ist es natürlich auch, anonym zu hetzen oder sich um die Impressumspflicht rumzuschwurbeln.

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