Lesehinweis: über die Linkarmut der sächsischen Tageszeitungen

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Steffen Peschel vom Blog "kultur2punkt0" hat sich die Webseiten der drei großen sächsischen Tageszeitungen vorgenommen und geschaut, wie es eigentlich mit der Fremdverlinkung und anderen typischen Internetfunktionen so aussieht.

Und, wenn überrascht es: Weder "SZ-Online" noch "LVZ-Online" noch "freiepresse.de" nutzen die Möglichkeit der Fremdverlinkung. Bleibt nur die Feststellung: Internet nicht verstanden.

Steffens Fazit:

"Die Printmedien haben das Hauptunterscheidungsmerkmal, die Verlinkung – altmodisch gesprochen, den Hyperlink (Wikipedia) – nicht verstanden. Die Vertreter der sächsischen Tageszeitungen können sich also gern auf dem “dieses Internet ist schwieriger als wir dachten”-Podium vertreten sehen. Im Jahr 2011."

Der Text findet sich unter der Überschrift: "Kennen sie schon dieses Internet?"

3 Kommentare
  • alexanderkeuk
    April 23, 2011

    Könnte es nicht sein, dass das nichts mit "verstehen" zu tun hat, sondern mit Absicht? Schließlich hat Steffen das Lösungswörtchen schon oben im Satz versteckt: es sind "Printmedien", die er betrachtet hat. Statt Unkenntnis würde ich eher eine - längst mit Gegenbeispielen dokumentierbare - Grundangst der Verlage vor dem Netz zur Diskussion stellen. Interessant wäre übrigens auch einmal das Online-Nutzerverhalten bzw. -zahlen dieser Medien im Vergleich zu anderen Tageszeitungen, die Web 2.0 mit allen Möglichkeiten nutzen. Es sind einfach verschiedene Konzepte der Präsentation, meine ich. Fragen müßte man, wo Vor- und Nachteile liegen, und für wen.

  • Steffen
    April 23, 2011

    Peter, danke für den Verweis. :)
    Mir ging es übrigens in erster Linie um die Verlinkung, die interne gleichermaßen wie die externe Verlinkung.

  • Steffen
    April 23, 2011

    @alexanderkeuk: An Absicht habe ich auch schon gedacht. Wenn ich mir aber noch mal so die Aussagen in den angesprochenen Media-Coffee in Erinnerung rufe, komme ich dann schon wieder zu dieser Erkenntnis. Dass die Blogs, sofern vorhanden, dann auch noch so halbherzig umgesetzt werden, spricht auch nicht gerade für Absicht. Ich verstehe nicht, warum da nicht ordentlich mitmischt.

    Zum Print. Es ist ja schon klar, dass das Geschäftsmodell Schwierigkeiten hat und man das nicht aufhält, indem man selbst nicht mitmacht. Ich frage mich nur, warum man sich so wenig nach neuen Möglichkeiten reckt.

    Der von dir angesprochene Vergleich wäre natürlich Gold wert.

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