Über 800 Geldgeber: The Buzzard hat schon 65.000 Euro zusammen

Über 65.000 Euro sind schon in der Kasse, über 800 Unterstützerinnen und Unterstützer hat The Buzzard schon eingesammelt.

Das Medien-StartUp aus Leipzig ist damit aber noch ein ganzes Stück – 10 Tage vor Ende der Crowdfunding-Kampagne – vom ursprünglichen Ziel 250.000 Euro entfernt (vgl. FLURFUNK vom 6.11.2019: "The Buzzard will 250.000 Euro mit Crowdfunding-Kampagne einsammeln").

Zwischenziel von 125.000 Euro

Allerdings haben die Buzzard-Gründer Felix Friedrich und Dario Nassal auch ein Zwischenziel von 125.000 Euro eingebaut, mit dem ebenfalls gestartet werden könnte – dann allerdings in abgespeckter Form, wie sie verraten:

"125 k ist die Mindestsumme, um das neue Online-Medium starten zu können. Wir werden tägliche Ausgaben mit Buzzard veröffentlichen und freuen uns schon sehr auf den Neustart. Das ist unser Versprechen. Allerdings werden wir mit deutlich weniger Ressourcen arbeiten müssen als mit 250 000 Euro. Details können wir erst öffentlich machen, wenn wir wissen, wieviel Budget oberhalb von 125 wir am Ende zur Verfügung haben."

Gleichwohl wollen Sie das ursprüngliche Ziel noch nicht aufgeben:

"Jetzt gilt es für uns nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und ein grandioses Finale mit dieser Kampagne hinzulegen, damit Buzzard überhaupt starten kann."

Feedback überwiegend positiv

Auf die Frage, wie das Feedback auf die Idee von The Buzzard läuft, antworten sie:

"Das Feedback, das wir bekommen, ist meist großartig. Wir sind überwältigt davon, wie viele Menschen uns schon unterstützen. Natürlich erreichen uns neben Lob auch kritische E-Mails. Aber auch über die freuen wir uns ehrlich gesagt, weil sie nicht gegen die Idee von Buzzard an sich sprechen, sondern zeigen, an welchen Punkten wir unser Konzept noch klarer und besser kommunizieren können. Und so verbessern wir unsere Kommunikation eigentlich ständig während der Kampagne."

Täglich drei bis fünf Themen

The Buzzard verfolgt die Idee, Debatten über konkrete Themen abzubilden - mit unterschiedlichen Meinungen aus unterschiedlichen politischen Richtungen.

Bei erreichen des Crowdfunding-Ziels könnte schon im April ein Webangebot und eine App an den Start gehen, in der täglich drei bis fünf aktuelle Themen aufbereitet werden. Dazu sollen Einschätzungen und Wertungen aus anderen Medien kuratiert werden, damit diese sich eine eigene Meinung bilden können.

Das Ziel der Macher ist es, damit den demokratischen Diskurs zu stärken.

Hier geht es zur Kampagnen-Seite.

Mitgründer Dario Nassal hat das Projekt außerdem im FLURFUNK-Podcast vorgestellt. Dort antwortet er u.a. auf die Frage, wo sich die Buzzard-Redaktion selbst politisch verortet und wie weit rechts und links die einbezogenen Medien sein werden, aus denen die Inhalte kuratiert werden. Hier geht's zur FLURFUNK-Podcast-Folge Nr. 31.

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