Online-Petition und Mini-Demo für Uwe Steimle

Von 7 , ,

Das Ende der Zusammenarbeit des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) mit Uwe Steimle (vgl. Süddeutsche.de vom 5.12.2019: "MDR trennt sich von Uwe Steimle") erregt im Netz und auch im richtigen Leben die Gemüter.

Mini-Demo vor dem MDR Sachsen

Am Freitagnachmittag (6.12.2019) kam es zu einer "Demo" vor dem MDR-Landesfunkhaus in Dresden. Dort versammelten sich laut Augenzeugen zwischen 30 und 50 Personen, um für Uwe Steimle und die angeblich unterdrückte Meinungsfreiheit zu demonstrieren.

Rund 15 Personen hielten dagegen.

Ein bei Twitter kursierendes Foto zeigt rund 10 Demonstrierende direkt vor dem Eingang des MDR-Landesfunkhaus in Dresden. Auf dem Transparent steht:

"Meinungsfreiheit abgeschafft, Demokratie am Ende".

Eine Frau am linken Rand hält einen schwarzen Kranz mit dem Schriftzug: "Unvergessen Uwe 'Steimles Welt'".

Ein weitere…

7 Kommentare
  • Dießner
    Dezember 7, 2019

    Oh, wie armselig.

    Auch noch in der Adventzeit.
    Eine "gute" Nachricht zum Nikolaus.
    Mein Vorschlag, der MDR sollte sich doch für die Ausbürgerung des Herrn Steimle
    einsetzen, so wie man es damals mit Herrn Biermann gemacht hat.

    Diese Entscheidung , den Liebling unzähliger Sachsen aus dem Programm
    zu nehmen wird sich bitter rächen.

  • Siegfried Weber
    Dezember 7, 2019

    Das Ganze fängt an wie 1933. Wer das System kritisiert, den stellt man offensichtlich kalt.
    Und dann die Kriegstreiberei und der Hass auf Russland.
    Die Parallelen sind da und wer dagegen angeht ist offensichtlich ein Regimgegner!
    Und das Ganze nennt man auch noch Demokratie!
    Glauben Sie mir, mein Alter gestattet solche Vergleiche.

  • owy
    Dezember 8, 2019

    Oh weia, Ihr Geschichtswissen lässt fundamentale Unkenntnis erkennen. Der Vergleich mit 1933 ist faktisch falsch - damals haben eben die, die vorher das System (die Demokratie) kritisiert haben, die Macht übernommen. Die Folgen sind Ihnen ja vielleicht bekannt.

    Glauben Sie mir, Alter schützt vor Unwissenheit nicht.

  • Peter Schulze
    Dezember 9, 2019

    Und was war mit Hanitzsch in der SZ?

  • Ursula
    Dezember 9, 2019

    Die Entscheidung gegen steimle rächt sich irgendwann. Satire versteht eben nicht jeder. Aber lästern über Andere ist ja einfacher. Herr steimle ist ein toller Künstler!

  • Tom62
    Dezember 16, 2019

    @ owy. Sie posten geschichtsklitternden Unsinn. Wissentlich? Der Vorposter hat inhaltlich jedenfalls keinen Zweifel daran gelassen, daß er mit "System" nicht die Demokratie meint, sondern ein System, das sich zwar "demokratisch" nennt, aber - wie weiland die sich ebenfalls "demokratisch" nennende DDR - längst nicht (mehr) demokratisch ist.

    Glauben Sie mir, auch Ihr Alter schützt vor Unwissenheit nicht. Oder sollte ich es ob der hier zutage tretenden Borniertheit gleich als "Torheit" bezeichnen?

  • owy
    Dezember 16, 2019

    Orrr, ihre Verdrehungen der Tatsachen fangen an weh zu tun. Der Vergleich des Vorkommentierers mit 33 hinkt so gewaltig, dass er schlicht nicht statthaft ist.

    Zu ihrer Information, weil Sie es offenbar auch ausblenden: Nach 1933 wurde man abgeholt, wenn man das damalige System kritisiert hat – und tauchte im schlimmstem Falle nicht mehr auf.
    Heutzutage ist es so, dass man öffentlich totalen Mist und Unsinn verbreitet und in der Folge vielleicht einen Auftraggeber verliert (s. Steimle). Aber man darf weiterhin öffentlich auftreten und weiterhin Mist und Unsinn verbreiten! Erkennen Sie den Unterschied?!

    Man darf sogar öffentlich und ohne Konsequenzen behaupten, unsere Demokratie sei keine Demokratie mehr - selbst wenn das ebenfalls totaler Unsinn ist und im Zweifel übrigens die Position eines Extremisten (Staatsfeind!) erkennen lässt. Auch das ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt, die sowohl im System nach 33 wie auch in der DDR eben nicht mehr galt. In der sich "demokratisch" nennenden DDR hätte man dafür übrigens ebenfalls harsche Konsequenzen in Kauf nehmen müssen.

    Also: Dass Uwe Steimle seinen Auftraggeber verliert, nachdem er den Auftraggeber immer wieder öffentlich schlecht gemacht hat, ist kein Zeichen dafür, dass diese Demokratie keine mehr ist.

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