Das ging schnell: Direkt nach dem Start verlässt Chefredakteur Dorian Baganz die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung wieder.
Die frisch gegründete Zeitung selbst schreibt (vgl. ostdeutscheallgemeine.de vom 12.3.2026: "Ostdeutsche Medienholding setzt Umbau ihrer Chefredaktionen nach Startphase der OAZ fort"):
"Vier Wochen nach Erstveröffentlichung der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) setzt die Ostdeutsche Medienholding die Neuaufstellung ihrer Chefredaktionen fort. Dorian Baganz, bisher Chefredakteur der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, scheidet zum 12. März 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Amt aus."
Unterschiedliche Vorstellungen...
Baganz habe von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, noch in der Probefrist zu gehen, weiß der Spiegel zu berichten (vgl. spiegel.de vom 12.3.2026: "Drei Wochen nach dem Start ist Chefredakteur Baganz schon wieder weg"). Und zitiert aus einer persönlichen Mitteilung von Baganz:
"Bei dieser Entscheidung spielten unterschiedliche Vorstellungen über die inhaltliche Ausrichtung ebenso eine Rolle wie Fragen der persönlichen Zusammenarbeit".
Erst Anfang Januar war der 32-jährige Baganz der Öffentlichkeit als Chefredakteur vorgestellt worden (vgl. Berliner-Zeitung.de vom 8.1.2026: "Das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) steht").
Die neugegründete Ostdeutsche Allgemeine Zeitung des Berliner Verlegers Holger Friedrich ist am 20.2.2026 erstmals erschienen (vgl. FLURFUNK vom 23.2.2026: "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung erstmals erschienen"). Medial hat die neue Zeitungsgründung aus Ostdeutschland für einige Aufmerksamkeit gesorgt.

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