• FLURFUNK-Podcast 66: Wie ein Shitstorm über Bayern zog

    Es war die rassistische Äußerung eines Radiomoderators des Senders Bayern 3, die den Shitstorm auslöste. Matthias Matuschik, der neben seiner Arbeit als Radiomoderator auch als Kabarettist in Erscheinung tritt, verglich in seiner Sendung die Südkoranische Band BTS mit einem Virus, „wogegen es hoffentlich bald eine Impfung“ gebe. Ein Ausschnitt der Bayern-3-Sendung wurde von einer Twitter-Nutzerin geteilt. Was dann folgte, war ein Shitstorm von internationalem Ausmaß, was sicherlich auch an der guten Vernetzung der BTS-Community untereinander lag. Seit Beginn der Pandemie sind als asiatisch gelesene Menschen immer wieder rassistischen Anfeindungen ausgesetzt.

    Wir sprechen in dieser Folge über das Phänomen Shitstorm, angemessene Reaktionen darauf und finden heraus, warum wir uns an Shitstorms gewöhnen müssen.

  • FLURFUNK-Podcast 64: Wie läuft’s eigentlich beim KiKA?

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    Für viele Kinder gehört er zum Standardprogramm: Der Kinderkanal von ARD und ZDF. Egal, ob im linearen Fernsehprogramm, als Smartphone- und Tablet-App oder im Webbrowser. Aber wie sieht der KiKA seine eigene Rolle? Wo kann man ihn zwischen den unterschiedlichen Kindermedien-Angeboten verorten? Und ist ist die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Kindermedien eher linear oder digital?

    Wir sprechen darüber mit Astrid Plenk, der Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals. Im Interview geht es außerdem um die Bedeutung des KiKA im Konzert der öffentlich-rechtlichen Programmangebote sowie um Diversität – sowohl im Programm, als auch im Produktions-Team.

  • FLURFUNK-Podcast 62: Der Abwärtstrend bei den Zeitungsauflagen setzt sich fort

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    Heute lassen wir die Druckmaschinen heiß laufen. In dieser Episode dreht sich alles um die gute alte Zeitung, die sich allerdings auch in Mitteldeutschland in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale befindet. Die IVW-Quartalsauflagen der regionalen Zeitungen sanken auch im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr wieder um zwischen 2 und 12 Prozent.

    Die größten Verluste mussten dabei die Boulevard-Zeitungen hinnehmen. Bisweilen ist es so, dass zumindest die Lokalzeitungen, die traditionell eher abonniert, als im Kiosk gekauft werden, auf eine solide Umsatzbasis bauen können. Doch wie lange noch? Wir werten die Zahlen aus und machen uns Gedanken um die Zukunft der gedruckten Zeitung.

  • FLURFUNK-Podcast 61: Will Thüringen den MDR-Staatsvertrag kündigen?

    Beim MDR-Rundfunkstaatsvertrag stehen Änderungen an. Das fast 30 Jahre alte Dokument bekommt einige interessante Erneuerungen. So wird beispielsweise die Zusammensetzung und Größe des Rundfunkrates angepasst. Darüber hatten wir bereits im Podcast berichtet. Eine Schlagzeile in der Mitteldeutschen Zeitung erregte jedoch unsere Aufmerksamkeit: Thüringen drohe mit dem Austritt aus dem MDR. Die Landesregierung wolle erreichen, dass der Sender mehr Geld in Thüringen ausgebe. Man fühle sich gegenüber Sachsen und Sachsen-Anhalt benachteiligt.
    In dieser Folge sprechen mit Malte Krückels, dem Thüringer Staatssekretär für Medien, über den Entwurf des neuen Staatsvertrages und dessen Bedeutung für den Freistaat.

  • FLURFUNK-Podcast 60: Wir haben Clubhouse ausprobiert, damit Ihr es nicht müsst!

    In der Medienbranche hörte man es von allen Seiten: Clubhouse ist das neue soziale Netzwerk der Stunde! Auf der Plattform können Nutzer*innen einfach Audio-Konferenzen anlegen, diesen zuhören und sich auch selbst zu Wort melden.

    Wie lässt sich das neue Netzwerk nutzen? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet es? Wir diskutieren in unserer Folge – und zwar nicht nur im Podcast. Wir haben die Gelegenheit genutzt, diese Folge live auf Clubhouse zu streamen.

  • FLURFUNK-Podcast 59: „Das war ein kalkulierter Tabubruch“

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    Es sind Bilder, die Bauchschmerzen machen. Man möge uns das Framing schon im ersten Satz verzeihen. Aber dieses Gefühl drängte sich uns einfach auf, als wir die Bilder und das Video vom vergangenen Sonntag sahen, von den rund 20 Corona-Leugner*innen, die sich vor einem Privatgrundstück des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer versammelten.
    Nach eigenen Angaben, traf man sich zu einem „Hausbesuch“, verkündete letztendlich dem schneeschippenden MP die kruden Thesen, die so auch in zahlreichen Querdenker-Telegram-Kanälen nachgelesen werden können.
    Wie lässt sich dieser Übergriff auf das Privatleben eines Politikers werten? Wir sprechen darüber mit Ulrike Nimz, die das Geschehen in einem sehr lesenswerten Kommentar für die Süddeutsche Zeitung eingeordnet hat.

  • FLURFUNK-Podcast 58: Wie der MDR-Staatsvertrag geändert werden soll

    Im neuen Jahr stehen in der Medienpolitik in Mitteldeutschland einige Veränderungen bevor: In Arbeit befindet sich gerade die Änderung des fast 30 Jahre alten MDR-Rundfunkstaatsvertrages. Der Vertrag von 1991 ist an einigen Stellen in die Jahre gekommen. Nicht nur, dass dem sogenannten ZDF-Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Politikferne der Rundfunkräte noch nicht Rechnung getragen wird, auch sind im „alten“ Staatsvertrag beispielsweise noch Tochtergesellschaften des MDR aufgeführt, die in dieser Form gar nicht mehr existieren. Nach 30 Jahren braucht ein Vertrag eben einfach mal eine Erneuerung.

    Wir sprechen mit Heiko Hilker vom Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung über die aktuelle Entwicklung.

  • FLURFUNK-Podcast 57:
    So wird das Medienjahr 2021

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    Was war das nur für ein turbulentes Medienjahr? Aber Rückblicke gibt es ja schon genug. Lassen Sie uns lieber gemeinsam nach vorn schauen. Denn wir wissen schon ganz genau ;-) , was das Medienjahr 2021 für Mitteldeutschland bringen wird! Spaß beiseite.

    Wir haben zumindest gut begründete Vermutungen, welche Entwicklungen im kommenden Jahr im Fokus stehen könnten.

  • FLURFUNK-Podcast 56: Schadsoftware legt Thüringer Zeitungsproduktion lahm

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    Für ein Medienunternehmen ist das sicher keine angenehme Sache: Die FUNKE-Mediengruppe ist am Dienstag Ziel eines Cyber-Angriffs geworden.

    Auch in Thüringen zeigen sich die Auswirkungen des Angriffs, hat die FUNKE-Mediengruppe mit den drei großen Zeitungen „Thüringer Allgemeine“, „Ostthüringer Zeitung“ und „Thüringische Landeszeitung“ doch ein Quasi-Monopol im Zeitungsmarkt des Landes.

  • FLURFUNK-Podcast 55: War der Monitor-Bericht über Bautzen falsch?

    Ein Beitrag des ARD-Magazins Monitor stößt dem Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens so übel auf, dass dieser sich in einem offenen Brief a.k.a. Facebook-Posting über die aus seiner Sicht tendenziöse Darstellung über die Stadt wehrt. So geschehen in der vergangenen Woche. Die Antwort von Monitor-Redaktionsleiter Georg Reste folgte prompt.

    Im Internet findet man derzeit eine aktualisierte (und etwas längere) Version des Beitrags. Nun war dies bei weitem nicht das erste Mal, dass über Bautzen so kritisch berichtet wurde und das führt in der Stadt zu reichlich Aufregung (und im FLURFUNK-Blog zu explodierenden Klickzahlen).

    Ist Bautzen falsch dargestellt? Werden hier Klischees bedient, die nicht stimmen? Oder muss die Stadt das aushalten?

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