FLURFUNK-Podcast 66: Wie ein Shitstorm über Bayern zog

Es war die rassistische Äußerung eines Radiomoderators des Senders Bayern 3, die den Shitstorm auslöste. Matthias Matuschik, der neben seiner Arbeit als Radiomoderator auch als Kabarettist in Erscheinung tritt, verglich in seiner Sendung die Südkoranische Band BTS mit einem Virus, „wogegen es hoffentlich bald eine Impfung“ gebe. Ein Ausschnitt der Bayern-3-Sendung wurde von einer Twitter-Nutzerin geteilt. Was dann folgte, war ein Shitstorm von internationalem Ausmaß, was sicherlich auch an der guten Vernetzung der BTS-Community untereinander lag. Seit Beginn der Pandemie sind als asiatisch gelesene Menschen immer wieder rassistischen Anfeindungen ausgesetzt.

Wir sprechen in dieser Folge über das Phänomen Shitstorm, angemessene Reaktionen darauf und finden heraus, warum wir uns an Shitstorms gewöhnen müssen.

FLURFUNK-Podcast 61: Will Thüringen den MDR-Staatsvertrag kündigen?

Beim MDR-Rundfunkstaatsvertrag stehen Änderungen an. Das fast 30 Jahre alte Dokument bekommt einige interessante Erneuerungen. So wird beispielsweise die Zusammensetzung und Größe des Rundfunkrates angepasst. Darüber hatten wir bereits im Podcast berichtet. Eine Schlagzeile in der Mitteldeutschen Zeitung erregte jedoch unsere Aufmerksamkeit: Thüringen drohe mit dem Austritt aus dem MDR. Die Landesregierung wolle erreichen, dass der Sender mehr Geld in Thüringen ausgebe. Man fühle sich gegenüber Sachsen und Sachsen-Anhalt benachteiligt.
In dieser Folge sprechen mit Malte Krückels, dem Thüringer Staatssekretär für Medien, über den Entwurf des neuen Staatsvertrages und dessen Bedeutung für den Freistaat.

FLURFUNK-Podcast 60: Wir haben Clubhouse ausprobiert, damit Ihr es nicht müsst!

In der Medienbranche hörte man es von allen Seiten: Clubhouse ist das neue soziale Netzwerk der Stunde! Auf der Plattform können Nutzer*innen einfach Audio-Konferenzen anlegen, diesen zuhören und sich auch selbst zu Wort melden.

Wie lässt sich das neue Netzwerk nutzen? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet es? Wir diskutieren in unserer Folge – und zwar nicht nur im Podcast. Wir haben die Gelegenheit genutzt, diese Folge live auf Clubhouse zu streamen.

FLURFUNK-Podcast 57:
So wird das Medienjahr 2021

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Was war das nur für ein turbulentes Medienjahr? Aber Rückblicke gibt es ja schon genug. Lassen Sie uns lieber gemeinsam nach vorn schauen. Denn wir wissen schon ganz genau ;-) , was das Medienjahr 2021 für Mitteldeutschland bringen wird! Spaß beiseite.

Wir haben zumindest gut begründete Vermutungen, welche Entwicklungen im kommenden Jahr im Fokus stehen könnten.

FLURFUNK Podcast 50: 10 Jahre FLURFUNK

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FLURFUNK-Blog und -Podcast feiern ein Doppel-Jubiläum. Aus diesem Grund widmen wir unsere monothematische „Zurück-aus-der-Sommerpause-Folge“ ganz den vergangenen Jahren Medienjournalismus aus Dresden. Wieso hat Peter mit dem Bloggen angefangen? Was waren die größten Skandale und stärksten Geschichten? Wird der FLURFUNK irgendwann eingestellt?

FLURFUNK Podcast 49: femMit als Magazin, The Female Explorer, Täter*innen in den Medien

femMit – die Konferenz für mehr Frauen in Verantwortung fällt dieses Jahr aus. femMit-Macherin Romina Stawowy erzählt uns in dieser Folge von ihrem Vorhaben, die femMit zu einem gedruckten Magazin zu machen.

Ein weiteres gedrucktes Magazin-Projekt ist „The Female Explorer“ aus Leipzig. Sarah Mühl von „The Female Explorer“ erzählt uns von den Plänen.
Und wir sprechen über die Berichterstattung über Attentate und die Täter*innen. Sollte man bspw. Fotos des Attentäters von Halle in den Medien zeigen? Wie weit kann man gehen?

FLURFUNK-Podcast 38: Medienpartnerschaften – wie weit darf man gehen?

Der Dresdner Semperopernball ist in aller Munde. Jedoch nicht, weil die Kleider und Anzüge der Debütant*innen in diesem Jahr besonders schön wären, sondern wegen der Vergabe des St.-Georgs-Ordens an den ägyptischen Machthaber El-Sisi. Die Preisverleihung steht in der Kritik.

Für uns ist an dem ganzen Geschehen vor allem eine Frage spannend: Wie gehen die Medienpartner mit dieser Situation um?

FLURFUNK-Podcast 37: Wir fordern 1 Million pro Lokal-TV! Keine Jungpioniere, Mitteldeutsche Zeitung

1 Million Euro für jeden Lokal-TV-Sender – das ist unsere Minimalforderung! Wir haben einige Reaktionen auf die Diskussion um die Förderung von Lokalfernsehen bekommen und diskutieren in dieser Folge abschließend, was hohe Fördersummen bewirken könnten.

Noch hat das Kartellamt nicht zugestimmt – aber der Kauf der Mitteldeutschen Zeitung durch die Bauer Media Group scheint unter Dach und Fach. Damit wird Sachsen-Anhalt – ähnlich wie Thüringen – (fast) zum Ein-Zeitungs-Land.

Lucas hat einen neuen Podcast gestartet. In „Keine Jungpioniere“ geht es um die Frage: Wie viel Ost-Identität steckt in jungen Menschen, die die DDR nicht nicht mehr (bewusst) erlebt haben?

FLURFUNK-Podcast 36: „Vorzeitiger Nachrichtenerguss“, Lokalfernsehen

Zwei Ereignisse haben die Feiertage – zumindest in der deutschen Empörungslandschaft – geprägt. Das „Omagate“, also die Reaktionen auf ein Satire-Video des WDR, und die Geschehnisse der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz in Zusammenhang mit der Informationspolitik der Polizei – eifrig verbreitet durch zahlreiche Medien.

Außerdem diskutieren wir über die Bedeutung von Lokalfernsehen mit jemandem, der es macht.

FLURFUNK-Podcast 34: Sachsens Koalitionsvertrag, Public Value, Qualität der Medien

Wie gehts mit Medien in Sachsen weiter? Wir sprechen über den Koalitionsvertrag für Sachsen und die Auswirkungen auf die Medien. Kann man die Qualität von Medien eigentlich messen? Und was ist eigentlich der Public Value des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks?

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