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Interaktiver geht es nicht: Die MDR-Jugendwelle Sputnik feiert heute (Sonntag, 18. April 2010) die Premiere der Sendung “Buntfunk”. Das besondere: Sputnik zieht jede Menge Register der Interaktivität wie Videostream und Live-Chat.

Gesendet wird Buntfunk aus der “WG-Küche”, einem eigens eingerichteten Studio, dass mit diversen Kameras ausgestattet ist. Parallel zum Video-Stream ist ein Chat geschaltet, der gleich neben dem Video-Fenster zu sehen ist (Zitat von User_53: “buntfunk ist schuld, dass meine schüler morgen eine unvorbereitete lehrerin ertragen müssen”).

Dazu kommen noch jede Menge weitere Spielereien für die Zuhörer respektive Zuschauer, etwa Verlinkungen, Votings, die Einblendung der Playlist und die Schalte auf andere Webseiten im Videofenster. Ein richtiges Highlight: die Gäste der Sendung werden per Videochat in die Sendung geschaltet. Damit können Suchaufträge in die Sendung eingebracht werden wie beispielsweise der von Hörerin Edita: “Ich bringe euch Polnisch bei”.

Mit dem Konzept wird Sputnik seinem Auftrag gerecht, Experimentierstube des MDR zu sein. Die Umsetzung von “Buntfunk” sieht nach exterm großem Aufwand aus (siehe Bild unten, der Bildergalerie auf sputnik.de entnommen). Der Aufwand hat sich gelohnt – das Format lädt extrem dazu ein, die Show weiter zu verfolgen. Oder sich gleich auf den Vorplatz des MDR-Gebäudes in Halle zu begeben – da hat Sputnik parallel zur Sendung einen Grill und einige Sitzgelegenheiten aufgestellt.

Fehlt neben Radio und Internet nur noch ein Kanal – das MDR-Fernsehen. Das ist noch nicht so weit: Da läuft zur Stunde von “Buntfunk” die Serie Familie Dr. Kleist, Folge 13. Ob es Symbolcharakter hat, dass es u.a. um eine Patientin geht, die im Koma liegt?

“Buntfunk” läuft ab heute immer Sonntags ab 14 Uhr. Details zur Sendung (einschließlich Video-Einspieler und Bildergalerie) finden sich unter: sputnik.de/buntfunk. Der Link zur Show ist: sputnik.de/livetool/index.php.

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