Das Internet ist keine Zeitung

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moz

Das Internet ist gemein und schadenfroh. Das Internet ist ständig aktuell. Und: Das Internet ist keine Zeitung.  Früher galt: Was gedruckt ist, ist raus - an Fehlern kann man nichts mehr ändern. Heute ist das anders. Vor über 11 Stunden habe ich folgenden Tweet abgesetzt, der auf eine Meldung der "Märkischen Oderzeitung" von Montagabend, 20.45 Uhr verweist:

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Man kann jetzt sicher diskutieren, ob das ein kleiner Flüchtigkeitsfehler (die hier im Blog auch laufend passieren) ist oder schon richtig peinlich und eine Schande für den Berufsstand. Sicherlich kann auch niemand erwarten, dass die "MOZ" mir oder einem der "Retweeter" (dem oder dem hier) bei Twitter folgt - trotzdem stellt sich die Frage: Schaut bei der "Märkischen Oderzeitung" eigentlich niemand von der Redaktion wenigstens ab und zu mal ins eigene Internet-Angebot? Wenn schon nicht abends, nachdem gerade aktualisiert wurde - aber so morgens, kurz vor der Konferenz etwa?

Vor wenigen Tagen habe ich gemeinsam mit einer Reihe von Kollegen das Internet-Manifest veröffentlicht. Das Beispiel hier von der "MOZ" mag kleinlich sein - ist aber eines von vielen Beispielen, dass das Netz noch lange nicht in den Redaktionsstuben angekommen ist.

Update 17:34 Uhr: Die Meldung ist jetzt endlich korrigiert.

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