„Spiesser“: Marko Beger neuer Verlagsleiter, Ute Nitzsche übernimmt Redaktionsleitung

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Vom Prinz zum Spießer: Marko Beger, bis Dezember 2012 stellvertretender Verlagsleiter "Prinz Dresden/Leipzig" und Anzeigenleiter für die Dresdner Ausgabe des Lifestylemagazins, hat bei der Jugendzeitschrift "Spiesser" einen neuen Job gefunden. Bereits seit Jahresanfang ist er Verlagsleiter der bundesweit erscheinenden Jugendzeitschrift. Er folgt damit auf André Löckenhoff, der das Unternehmen bereits Ende März 2012 verlassen hat (vgl. Flurfunk Dresden vom 26.4.2012: "'Spiesser': Verlagsleiter André Löckenhoff zurück in den Westen").

Die Zeitschrift "Prinz", Lifestyle-Titel mit einem Dutzend Stadtablegern, war im Dezember 2012 letztmalig als Printversion erschienen (kress.de vom 13.11.2012). Die Dresdner und Leipziger Prinz-Ausgaben waren bis dahin von der AV-Studio GmbH Halle als Lizenznehmer produziert worden.

Beger ist mit den Verlagsstrukturen des "Spiesser" bestens betraut: Von Oktober 2006 bis Juli 2007 arbeitete er bereits für die Planlos Verlagsgesellschaft, damals noch Herausgeber des "Spiesser" und Vorgänger-Unternehmung der Spiesser GmbH, als Assistent der Geschäftsführung.

Auch Begers Kollegin Ute Nitzsche ist beim "Spiesser" untergekommen: Die ehemalige "Prinz Dresden"-Redaktionsleiterin hat bereits im Dezember 2012 die Stelle der "Spiesser"-Redaktionsleitung übernommen. Ute Nitzsche bearbeitet damit zumindest zum Teil die Aufgaben von Chefredakteurin Eva Weber, die im Dezember 2012 die Jugendzeitschrift verlassen hat (vgl. flurfunk-dresden.de 2.11. 2012: "'Spiesser': Chefredakteurin Eva Weber geht").

Eine neu besetzte Chefredaktion gibt es bisher offenbar nicht: Die vakante Stelle ist nach wie vor auf der "Spiesser"-Homepage ausgeschrieben. Wer sich dafür bewerben möchte -  bitte hier entlang.

8 Kommentare
  • Julia
    Februar 15, 2013

    Es gab noch ein paar mehr personelle Veränderungen - im Herbst hat beinahe die komplette Redaktion gekündigt. Jetzt im Januar zogen auch die chronisch ausgebeuteten Jahrespraktikanten (Bewohner der "Spiesser-WG", die intern Volontäre genannt werden) den Schlussstrich und reichten gemeinsam ihre Kündigung ein.

  • SPIESSER
    Februar 15, 2013

    Stichwort chronische Ausbeutung: Wer bietet mehr von den Dresdner Medienunternehmen für ungelernte Schulabgänger? Wir stellen uns dem öffentlichen Vergleich gern. Flurfunk: wieviel zahlt ihr euren Praktikanten? Macht mal den Anfang wir ergänzen dann gern. Nachtrag: Finanzielle Gründe hat jedenfalls keiner als Grund genannt.
    SPIESSER

  • thomas
    Februar 15, 2013

    Zwischen Volontären und Praktikanten gibt es einen Unterschied. In einer Tageszeitung mit Tarifvertrag verdient ein Volontär schon recht gut. (http://www.studieren-im-netz.org/nach-dem-studium/berufseinstieg/volontariat)

  • Peter
    Februar 15, 2013

    Stimmt es wirklich, dass neben der Chefredakteurin nahezu alle Redakteure auf einmal gegangen sind? Wie steckt das eine so kleine Kostenlos-Zeitung einfach weg? Man hört ja vieles, aber glauben kann man das nicht.

  • SPIESSER
    Februar 15, 2013

    Es handelt sich bei den Leuten in der Spiesser-WG gerade nicht im Volontäre, sondern um junge Leute ohne jede Berufserfahrung geschweige denn Studium. Sie werden von uns auch nicht als volontäre bezeichnet und haben auch keine solchen Verträge. Dass sie sich selbst mitunter so bezeichnet haben stimmt hingegen. Manchem WG-Bewohner reicht selbst das nicht und er macht sich selbst auch gleich zum leitenden Redakteur bspw. Bei xing. Die sich daraus entwickelnden Missverständnisse bedauern wir, können sie allerdings auch nur schwer verhindern. SPIESSER

  • Toni
    Februar 15, 2013

    Wenn es keine finanziellen Gründe waren, woran lag es dann? Ich will nicht sensationsheischend sein, aber wenn Julia das Thema schon anschneidet wäre es schön, die richtige Version zu hören. Auch um Spekulationen und Gerüchten vorzubeugen.

  • SPIESSER
    Februar 16, 2013

    Sorry Tony, aber wir können/dürfen und wollen an dieser Stelle deine Neugier nicht befriedigen. Derartiges in die Öffentlichkeit zu bringen, gehört sich einfach nicht. Fakt ist die Gründe waren unterschiedlich und die Bezahlung wurde als Grund gerade nicht thematisiert. Wenn Du einen der WG-Bewohner kennst, frag ihn doch gerne bitte persönlich. SPIESSER

  • SPIESSER
    Februar 16, 2013

    Peter: Es kommen und gehen in einer Redaktion immer mal wieder Leute. So ist das Leben und auch Du (ich nehme an es fragt hier peter stawowy) als ehem Chefredakteur/GF von SPIESSER konntest zu deiner Zeit so manchen damals leider nicht aufhalten. Das ist meistens schade, keine Frage. Aber keine Sorge und danke der mitleidigen Nachfrage: unsere personelle Besetzung steht wieder und uns geht's gut. Die aktuelle Ausgabe ist seit gestern in Druck und kommt dann am 25.Februar. Grüße Frank

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