Terminhinweis: 5. Social Media Talk in Chemnitz

Spannende Dinge passieren da in Chemnitz: Bereits zum fünften Mal lädt der "Social Media Talk" (#smtchemnitz) am 21.1.2016 Blogger, Onliner, Journalisten und Marketingexperten aus der Region ins Kongress- & Veranstaltungszentrum Luxor (Hartmannstr. 9-11, 09111 Chemnitz) ein. Hinter der Veranstaltungsreihe stehen Maike Riedel und Falk Sieghard Gruner.

Maike Riedel ist selbst Social Media Expertin und kümmert sich in ihrer Like Agentur in Chemnitz um die Social-Media-Auftritte von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Falk Sieghard Gruner arbeitet als Social Media Berater und bloggt unter www.medienspinnerei.de.

Beim 5. SMT geht es dieses Mal um das Thema "Influencer Relations". Dazu hält Kommunikationsberater Kai Heddergott einen Vortrag über neue Kommunikationsstrategien. Los geht es im Luxor um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Unsere Autorin Romy Kertzsch war beim 4. SMT am 4. November 2015 für den Flurfunk selbst in Chemnitz vor Ort und hat von der Veranstaltung live über @flurfunkdd fleißig getwittert. Hier folgt nun ihre inhaltliche Zusammenfassung des letzten SMT:

Ergebnisse der Chemnitzer Twitter-Studie

Am 4. November 2015 versammelten sich also gefühlt alle Twitterer der Stadt Chemnitz im Luxor, um über die Nutzung und Zukunft des Kurznachrichtendienstes in ihrer Stadt zu diskutieren. Grundlage bildete eine extra für diesen Anlass durchgeführte Twitter-Studie des Fog-Institutes und der Medienspinnerei. Ziel der Studie ist es, das  globale  Phänomen  Twitter auf eine begrenzte Gebietseinheit herunter zu brechen. Dazu heißt es in der Studie:

„Einerseits wollten wir die Gesamtheit der 'Twitterszene' in Chemnitz quantifizieren, anderseits wollten wir das individuelle Verhalten eines jeden Twitterers, seine Motive und Hintergründe, aber auch seine Schwierigkeiten und Probleme mit dem Medium kollektiv beleuchten.“

Die Ergebnisse im Überblick:

Nach einer Schätzung auf Basis der Einwohnerzahl und Gewichtung nach Viel- bzw. Wenignutzung der Accounts gibt es in Chemnitz etwa 2.500 bis 3.000 reale und aktive Twitternutzer. An der Untersuchung nahmen jedoch nur 123 Twitterer aus Chemnitz und dem näheren Umland teil – gerade so viele, um qualitative Hypothesen abzuleiten. 71 Prozent der Befragten sind zwischen 18 und 34 Jahre alt, zum überwiegenden Teil von etwa zwei Dritteln männlich und über die Hälfte hat bereits ein Hochschulstudium abgeschlossen.

Auf die Frage nach privatem oder dienstlichem Twittern gab knapp die Hälfte an, ausschließlich über private Themen zu schreiben. 46 Prozent mischen die Themen – entweder in einem Account (28 Prozent) oder verteilt über mehrere Accounts (18 Prozent).

Twitter ist auch nicht das Medium, in dem man mal gelegentlich vorbeischaut: 73 Prozent nutzen Twitter mehrfach am Tag – davon 16 Prozent stündlich und 18 Prozent dauernd. Eingangs wird in der Studie auch erwähnt, dass sich die Ergebnisse sehr in Richtung der Vielnutzer verzerren. Das wird auch daran deutlich, dass 35 Prozent der Befragten zwischen 3 und mehr als 16 Tweets täglich absetzen. Lediglich 4 Prozent lesen nur und schreiben gar nichts. Dabei werden vor allem eigene Inhalte und Gedanken oder Retweets anderer in das Twitter-Universum gesendet. Nur wenige (17 Prozent) verfolgen mit ihrer Twitter-Aktivität ein strategisches Ziel. Über die Hälfte twittert einfach nur so und etwa ein Drittel hat Ziele, die aber nicht strategisch sind. Die Ziele sind also sehr unterschiedlich und reichen von eher allgemein:

„Die einen schlagen die Zeitung auf und ich nutze Twitter.“

„Erfahrungen im Netzwerk sammeln, Umgang und Kultur von Twitter verstehen, eigene Bekanntheit steigern, ins Gespräch mit anderen Nutzern kommen.“

über ambitioniert:

„Mal den "richtigen" Tweet schreiben der um die "Welt" geht.“

„Twitterstar werden.“

bis hin zu konkreten Vorstellungen:

„Weltweite Promotion für die Electronic Sports League und deren Turniere, Ligen und Events.“

„Account ist eine Form des Marketings, die es mir erlaubt, Content und Knowhow herüberzubringen und gleichzeitig etwas spaßig und selbstironisch zu sein.“

Ein weiterer Trend zeigt sich bei den Inhalten der Tweets der Befragten. Hier waren Mehrfachantworten möglich. Den größten Anteil hat das tägliche Leben, gefolgt von Themen wie Internet und Social Media. Aber auch Politik ist unter den Top 10 der 35 Kategorien.

Hier findet sich die vollständige Studie zum Download: medienspinnerei.de.

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