Studierende starten SüdplatzZeitung in der Leipziger Südvorstadt


Ein Team von Studierenden hat Anfang Dezember in der Leipziger Südvorstadt erstmals die SüdplatzZeitung veröffentlicht – nach eigenen Angaben eine "Nachbarschaftszeitung für Kultur und mehr".

Die Erstausgabe der SüdplatzZeitung erschien in den Tagen rund um den zweiten Advent. Christian Dellert, einer der Initiatoren, sagte dem FLURFUNK zur Motivation für das Projekt:

"Wir kommen alle mehr oder weniger vom Dorf, wo jeder jeden kennt. Deshalb waren wir auch neugierig auf unsere neue Nachbarschaft und wollten wissen, wer ist der Bäcker, wer verkauft den Döner und wie ticken die Menschen, die rund um den Südplatz leben."

Vier Din-A4-Seiten hat die zweite Ausgabe der SüdplatzZeitung, die dem FLURFUNK vorliegt. Darin stellen die Zeitungsmacher auf der Titelseite einen neu eröffneten Barbershop in der Karl-Liebknecht-Straße vor.

Im Blatt finden sich außerdem zwei Reportagen zu Begegnungen mit Bewohnern der Südvorstadt sowie eine Seite, die sich thematisch am besten wohl mit der Überschrift „Glaube und Religion“ beschreiben lässt.

Mitstreiter gesucht!

Auf der letzten Seite stellen die Herausgeber nicht nur das Projekt vor, sondern suchen auch noch Mitstreiter.

Bislang gehören drei Studenten und Studentinnen zum Kernteam, berichtet Christian Dellert:

"Wir sind noch in einer Findungsphase, wollen Dinge ausprobieren – und was genau am Ende dabei rauskommt, hängt auch davon ab, wer und wie viele mitmachen."

Die SüdplatzZeitung gibt es bislang nur gedruckt. Der Plan ist, zukünftig 14-tägig eine Ausgabe bei den Händlern auf der Karli auszulegen. Die erste Ausgabe wurde teilweise auch direkt in Briefkästen geworfen.

Eine Internetdomain existiert zwar (www.sp-z.de), ist aber noch offline. Auch auf Accounts bei Facebook, Instagram oder Twitter verzichten die jungen Zeitungsmacher bisher. Kommerzielle Interessen verfolgen die Herausgeber nach eigenen Angaben nicht.

Aktuell arbeiten Dellert und seine Mitstreiter an der dritten Ausgabe. Dann soll die SüdplatzZeitung auch ein Impressum bekommen – eine rechtliche Notwendigkeit, die in der hektischen Anfangsphase nicht erfüllt wurde.

Alexander Laboda, karli.blog

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