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Leipziger Medienpreisträger beklagen zunehmende Pressefeindlichkeit

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Der Journalist Arndt Ginzel, der Kameramann Gerald Gerber und der österreichische TV-Moderator Armin Wolf sind am Dienstagabend in Leipzig mit dem „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ ausgezeichnet worden.

Die drei Journalisten erhielten die mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Auszeichnung am Abend bei einer Festveranstaltung auf dem Mediencampus Villa Ida.

Alle drei Preisträger beklagten auf einer Pressekonferenz vor der Verleihung eine zunehmende Feindlichkeit gegenüber der Presse.

Personalisierung: Personenkult im Wahlkampf

Lindner lasziv im Unterhemd oder Kretschmann verträumt in seiner Werkstatt. Weil die Parteien an Bindung verlieren, treten sie in Wahlkämpfen in den Hintergrund. Alles ist auf Personen und ihre romantisierten Geschichten zugeschnitten.

Wenn es um Wahlkämpfe geht, blicken wir von Deutschland aus oft mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu in die USA. Dort – so scheint es – hat der politische Wettstreit eine ganz andere Qualität, im Guten wie im Schlechten. Die legendäre „Yes we can“-Kampagne, die Barack Obama 2009 ins Weiße Haus brachte, gilt als extrem gelungenes Beispiel für Personalisierung und den erstmaligen Einsatz von Social Media in großem Stil.

„Es bedarf eines stärkeren Austausches“ – Diskussion zur Berichterstattung über Ostdeutschland

Von Stephan Zwerenz Wie vorurteilsbehaftet ist die Berichterstattung über die neuen Bundesländer? Das stand vergangenen Montag (9.9.2019) in Dresden zur Debatte. Cornelius Pollmer, der regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen berichtet, hat dafür zusammen mit dem Kommunikationswissenschaftler Dr. Lutz Hagen und dem IFK-Förderverein eine Podiumsdiskussion im Forum am Altmarkt organisiert (vgl.: "FLURFUNK vom 3.9.2019"). ...

Sachsen finanziert Zentrum für Journalismus und Demokratie

Das neu gegründete Zentrum für Journalismus und Demokratie an der Universität Leipzig (vgl. FLURFUNK vom 5.7.2019: "Leipzig bekommt ein Zentrum für Journalismus und Demokratie") wird mit Geldern des Freistaates Sachsen finanziert. Das ist seit kurzem der Internetseite des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (ifKMW) zu entnehmen. "Das Zentrum wurde 2019 gegründet und wird aus Landesmitteln finanziert", heißt ...

„Niemand wird sagen können, wir hätten es nicht gewusst!“

Was passiert, wenn Rechtspopulisten die Macht übernehmen? Aus gegebenem Anlass (Sonntag ist Landtagswahl in Sachsen!) veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Text, der zuerst in FUNKTURM Nr. 8 erschienen ist (also im Oktober 2018). Es handelt sich um eine Recherche, was passieren würde, wenn in Deutschland Rechtspopulisten die Macht übernehmen würden. Recherche-Basis waren einerseits politische Veränderungen in Staaten, ...

Medien im Wahlkampf: Ausgewogen, aber nicht umfassend

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In Wahlkampfzeiten sind die Medien für die Demokratie besonders wichtig. Rundfunk und Presse berichten dabei planvoll und neutral. Viele Menschen finden sich jedoch in den Themen nicht wieder. Text: Alexander Laboda Hinweis: Dieser Text ist zuerst in FUNKTURM Nr. 10 im Juni 2019 erschienen. Franko Loddo kommt mit dem Fahrrad zum Termin. Und als er sich kurz darauf ...

Wählerwanderung: Statistik-Voyeurismus mit Problemen

Wahlanalysen nehmen einen prominenten Platz in der Nachwahlberichterstattung ein. Sie sind anschaulich, interessant und bieten viel Interpretationsspielraum. Aber die Auswertung von Wählerwanderungen ist problematisch. Von Tim Tschapek Tim Tschapek M.A. ist Doktorand am Boysen-TU Dresden-Graduiertenkolleg und freier Mitarbeiter von STAWOWY Agentur und Verlag. Foto: Roger Günther Die in der Wahlberichterstattung von der ARD präsentierten Daten basieren auf sogenannten ...

Leipzig bekommt ein Zentrum für Journalismus und Demokratie

An der Universität Leipzig entsteht ein "Zentrum Journalismus und Demokratie". Das bestätigten die Pressestelle und der Bereich Journalismus auf FLURFUNK-Anfrage. Das neue Zentrum soll offenbar Antworten geben auf die Vertrauenskrise der Medien und das Thema Fake News. Bislang gibt es nur wenige Informationen zum Projekt. Auf der Internetseite des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft (IfKMW) steht lediglich ...

Das Internet-Manifest ist tot, es lebe das Internet-Manifest!

Im September 2009 formulierte eine Gruppe prominenter deutscher Blogger das sogenannte Internet-Manifest. Die 17 Thesen sorgten schnell für eine lebhafte und von den Autoren gewünschte Debatte, wie Online-Journalismus sich entwickeln sollte. Sie sorgte aber auch für reichlich Kritik. Wo lag die seinerzeit teils als "Alpha-Blogger" titulierte Truppe falsch, wo trafen die Behauptungen ins Schwarze – ...

1. Social-Media-Ranking zur Landtagswahl in Sachsen #LTWS19

Sachsen wählt am 1. September einen neuen Landtag. Genau sieben Monate vor dem Wahltermin gibt es hier unser erstes Ranking, wie stark die Parteien und ihre Spitzenkandidaten aktuell in den sozialen Netzwerken sind und welche Fragen im Umgang mit eben jenen noch zu klären sind.

Dazu gibt es erste kurze Analysen und Einschätzungen. Und wir haben in dem einen oder anderen verstaubtem Youtube-Kanal kuriose Fundstücke entdeckt.

Interview: Darf man Reichsbürger von einer Veranstaltung aussperren?

Heute mal ein Thema, das leicht Off-Topic ist – zu dem uns aber im vergangenen Monat gleich mehrere Anfragen erreichten. Konkret geht es um die Frage: Darf man Personen, die offenkundig als Reichsbürger unterwegs sind, von einer öffentlichen Veranstaltung aussperren? Und wie geht man damit um, wenn sie sich als Journalisten ausgeben? Beide Fragen betreffen die Presse- und Versammlungsfreiheit.

Dazu haben wir Professor Anne Lauber-Rönsberg und ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Paul Baumann von der Juristischen Fakultät der TU Dresden zum Interview gebeten.

Die seltsamen Verbündeten des Professor Patzelt

Ein Gastbeitrag von Lucas Görlach. Eine Petition geht um im Internet. Eine Petition, in der drei WissenschaftlerInnen von Bundeskanzlerin Angela Merkel fordern: "Frau Bundeskanzler, bitte belegen Sie Ihre Behauptungen!" Dabei geht es - natürlich, in diesen Tagen - um die Ereignisse in Chemnitz. Und natürlich geht es dabei um die Frage "Hetzjagd oder nicht Hetzjagd". Dazu postet ...

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