
Noch eine Meldung der FUNKE-Mediengruppe mit Sachsenbezug: Anne Lena Mösken übernimmt zum 1.1.2027 die Chefredakteurin der Berliner Morgenpost (FUNKE). Aktuell arbeitet sie noch als stellvertretende Chefredakteurin der Freien Presse, Chemnitz.
Mösken kam im Juli 2022 von der Berliner Zeitung zur Freien Presse. Sie folgte damals auf Jana Klameth, die auf eigenen Wunsch eine neue Aufgabe in der Redaktion übernahm (vgl. FLURFUNK vom 6.4.2022: "Freie Presse: Anne Lena Mösken wird stellvertretende Chefredakteurin").
Sie arbeitete dort an der Seite von Chefredakteur Torsten Kleditzsch sowie den Stellvertretern Udo Lindner und Sascha Aurich. In der neuen Funktion folgt sie auf Peter Schink. Er verlässt den Titel im gegenseitigen Einvernehmen, um sich neuen Projekten zu widmen.
Digitalabos mehr als verdreifacht
In Chemnitz baute Mösken ein Portfolio redaktioneller Newsletter auf und trieb die Weiterentwicklung der Lokalredaktionen voran. Sie leitete zudem das Ressort Wochenende/Gesellschaft, verantwortete das Wochenendmagazin und hostete den Newsletter „Zehn vor Zwölf" zur sächsischen Landespolitik. Unter ihrer Mitverantwortung haben sich die digitalen Abonnements der Freien Presse laut Mitteilung der FUNKE Mediengruppe vom 9.9.2026 mehr als verdreifacht.
Für ihre Reportagen wurde Mösken bereits während ihrer Zeit bei der Berliner Zeitung mit dem Otto-Brenner-Preis 2012 und dem Theodor-Wolff-Preis 2018 geehrt. Laut FUNKE Mediengruppe kamen inzwischen der Deutsche Reporter:innenpreis hinzu; 2024 kürte das medium magazin sie zur „Journalistin des Jahres regional".
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