Professorin Nina Haferkamp

Juniorprofessorin Nina Haferkamp verlässt IfK

Professorin Nina Haferkamp

Nina Haferkamp, Juniorprofessorin für Emerging Communications and Media am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der TU Dresden, verlässt das Institut. In einer Mitteilung auf der Seite des Instituts vom 14.9.2012 werden gesundheitliche Gründe anführt. Haferkamp legt ihre Professur zum 30.9.2012 nieder.

Einen Zusammenhang mit den bislang unbewiesenen Plagiatsvorwürfen, die im Sommer u.a. von “BILD Dresden” (“Plagiat-Vorwurf an der TU“) und der “DNN” (“Plagiatsvorwurf gegen Professorin der TU Dresden – Prüfung läuft” – leider nur teilweise frei lesbar. In der “DNN” erschien der erste Bericht, zwar ohne Namensnennung, aber die Person war ziemlich eindeutig indentifizierbar) kolporiert worden waren, weist das Institut zurück.

In der Mitteilung heißt es:

“In den letzten Wochen wurden öffentliche und bisher unbewiesene Anschuldigungen geäußert, sie habe sich bei ihrer Dissertation aus dem Internet und bei anderen Autoren bedient, ohne die Quellen gekennzeichnet zu haben. Ein Teil der Dresdner Medien hatte diese Anschuldigungen ungeprüft übernommen und in einem Fall mit einem persönlichen Foto Haferkamps veröffentlicht. Dieses aus Sicht des IfK unverantwortliche und in keiner Weise mit dem Pressekodex zu vereinbarende Vorgehen eines Teils der Presse führte zu einer öffentlichen Prangersituation. Die Leitung des IfK geht nach vorliegendem Sachstand nach wie vor davon aus, dass die an der Universität Essen-Duisburg entstandene Dissertation Nina Haferkamps den wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und sieht der formalen Prüfung gelassen entgegen.”

Und weiter:

“Sie hat diese Entscheidung gegen den ausdrücklichen Wunsch des IfK gefällt.”

Die Berichterstattung der “DNN” darüber, dass Haferkamp sich Plagiatsvorwürfen ausgesetzt sehe, basierte dabei auf einem Blog-Eintrag des Kommunikationswissenschaftlers und selbsternannten Plagiatsjägers Stefan Weber vom 7.7.2012 mit dem Titel: “Exzellenz an der TU Dresden: Juniorprofessorin schrieb in ihrer Dissertation auch üppig aus der Wikipedia ab” (Korrekturhinweis: hier war in einer ersten Version unserer Meldung der falsche Blogeintrag verlinkt).

In der Folge veröffentlichte Weber noch weitere Blogeinträge zu Haferkamp: “Plagiatsskandal an der TU Dresden weitet sich aus: Auch von Lehrbuch seitenweise unzitiert abgeschrieben” (11.7.2012) und “Haferkamp-Update: Weiteres Kapitel von weiterem Theoriebuch abgeschrieben” (14.7.2012). Wer sich ausführlicher damit beschäftigen will, dem sei unbedingt auch die Diskussion in den Kommentaren in seinem Blog empfohlen.

Ein wenig muteten seine Einträge dort dann schon wie ein persönlicher Feldzug an, vor allem, wenn man sich näher mit den “Vorwürfen” beschäftigt. Das von ihm angekündigte finale Dokument hat er bislang nicht veröffentlicht. Weber verschwieg in seinen Beiträgen auch, dass er sich selbst ebenfalls auf die von der SDV – Die Medien AG gestiftete JuniorProfessur beworben hatte.

Wobei seiner Argumentation, dass jegliche Form des Plagiats im Wissenschaftsbetrieb und insbesondere im Zusammenhang mit einer Professur nicht zu tolerieren ist – gleich ob zufällig oder absichtlich passiert – im Grunde nichts entgegenzusetzen ist.

Die Junior-Professur soll, so die Mitteilung des Instituts, schnellstmöglich neu besetzt werden.

Hier geht es zur Mitteilung des IfK: “Juniorprofessorin verlässt das IfK“.

Hinweis: Ich bin Gastdozent am IfK und dem Institut entsprechend verbunden.

38 thoughts on “Juniorprofessorin Nina Haferkamp verlässt IfK

  1. Hallo lieber Autor,

    weder habe ich mich auf die Juniorprofessur beworben, noch geht es in meinem Blogbeitrag “Fragliche Exzellenz…” um den Fall Haferkamp.

    Recherchieren kann man lernen (auch am ifk?)!

    Ihr
    sw

  2. Es gibt bestimmt haufenweise pd stefan webers mit uebereinstimmendem passbild.

    Aufrichtigkeit kann gelernt werden (auch in ihrer kinderstube?)

  3. Um es ganz korrekt zu machen: Der Hinweis ist richtig, ich habe gerade das “Junior” an der entsprechenden Stelle (nachvollziehbar) gestrichen. Beide Fehler sind nicht aufgrund schludriger Recherche entstanden, sondern der Hektik geschuldet, in der die Meldung entstanden ist. Beides ändert nichts am beschriebenen Zusammenhang.

    @Stefan: Lustig, ich musste ebenfalls nach dem Kommentar an die Kinderstube denken. Aber manche Menschen sind es einfach nicht wert, sie darauf hinzuweisen.

  4. ach man koennte schon mal auf das wahrheitsempfinden von selbsternannten wahrheits-aposteln hinweisen…

  5. Anbei eine weitere Stelle:

    HAFERKAMP, Buchfassung Diss, S. 79:

    3.2.1 Selbstdarstellungstheorien

    Als Wegbereiter der Selbstdarstellungstheorie und ihrer verwandten Ansätze kann der Symbolische Interaktionismus nach George Herbert Mead (1934) bezeichnet werden. Seine von ihm selbst als „Selbstbehaviorismus“ beschriebene Lehre, auch als Theorie des Symbolischen Interaktionismus tituliert, geht davon aus, dass die erlernte Bedeutung, mit der ein Reiz versehen wird, bestimmend für die Art der Reaktion auf diesen Reiz ist. Diese Bedeutung wird auch als Symbol beschrieben. Symbole können über Sprache, Gesten, das Umgehen mit Gegenständen usw. vermittelt werden – sich mit dem Zeigefinger auf die Stirn zu tippen, gilt z. B. als Symbol für die Geringschätzung des Interaktionspartners (Mead, 1934).

    FREY/IRLE, „Theorien der Sozialpsychologie“, Band III, S. 214:

    2 Wegbereiter der Selbstdarstellungstheorie und verwandte Ansätze

    Meads Symbolischer Interaktionismus. […] durch George Herbert Mead (1934) an. Seine von ihm selbst als „Sozialbehaviorismus“ titulierte Lehre, auch als Theorie des Symbolischen Interaktionismus bekannt, postuliert, dass die erlernte Bedeutung, mit der ein Reiz versehen wird, bestimmend für die Art der Reaktion auf diesen Reiz ist. Diese Bedeutung wird als Symbol bezeichnet. Symbole können über Sprache, Gesten, das Umgehen mit Gegenständen usw. vermittelt werden – sich mit dem Zeigefinger an die Stirn zu tippen, gilt z. B. als Symbol für die Geringschätzung des Gegenübers.

  6. In diesem Zusammenhang schlage hier nochmal vor das nächste Dresden Holi Open Air Festival direkt bei Stefan Weber im Garten zu veranstalten.

  7. Eine Professorin muss wissenschaftliche Arbeiten der Studenten betreuen. Sie ist dabei verpflichtet, auf eine korrekte Arbeitsweise der Studenten zu achten. Deshalb müssen ihre eigenen Arbeiten über jeden Zweifel erhaben sein, besonders die Dissertation.

    Ich finde es unschön, auf welche Weise die Beispiele kommuniziert wurden. Ich kann als Außenstehender überhaupt nicht beurteilen, ob da jemand einen Feldzug führt. Aber ich gebe zu bedenken, dass sich naturgemäß niemand beliebt macht, der solche Arbeit leistet. Die Beteiligten von VroniPlag (und ähnlichen Projekten) wurden immer heftig angefeindet, wenn ein neuer Fall bekannt wurde.

    Jeder Mensch soll eine zweite Chance bekommen (ob es nun an der Hochschule oder anderswo ist). Aber zuvor muss das geklärt werden, was auf dem Tisch liegt.

  8. Mir ging es ja nicht um die Anschuldigungen gegenueber Frau Haferkamp. Eher darum, dass Wahrheit fuer den Hobbyaufklaerer Weber ein ausserst dehnbarer Begriff zu sein scheint.

  9. Schon erstaunlich, welche Shitstürmchen sich über Herrn Dr. Weber hier und auf seinen Haferplag-Webseiten entladen. Die Person, die sich in diesem Fall eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens schuldig gemacht hat (keinesfalls “bisher unbewiesen”, sondern dank Dr. Weber recht gut nachzuvollziehen), ist Nina Haferkamp. Ich hätte mir von ihr eine direkte Stellungnahme zu dem Vorgang gewünscht, anstatt dass sie abtaucht und jegliche Kommunikation der Pressestelle überlässt.

    Ich finde es beachtlich und anerkennenswert, dass Herr Weber Plagiaten mit dieser Gründlichkeit nachgeht. Sicherlich weiß er, dass er sich genau dadurch jegliche Stellenperspektive an der TUD für immer verscherzt hat. Respekt, dass er es trotzdem tut, auch wenn der Ton vielleicht nicht immer angemessen ist. Entsprechende Rechtsstreite auf Unterlassung etc. scheint er bisher immer gewonnen zu haben.

    Hinweis 1: ich habe mich nicht um die IfK-Professur beworben.
    Hinweis 2: ich bin Honorarlehrbeauftragter an der PhilFak der TU Dresden.

  10. @Martin: Nanu, gilt in diesem Falle (wenn jemand ein PDF ins Netz hochlädt) auf einmal das Zwei-Quellen-Prinzip nicht mehr? Bist Du sicher, dass die Beweislage so eindeutig ist – vor allem vor dem Hintergrund, dass die Verdächtigung von jemanden ausgesprochen wird, der die Stiftungsprofessur auch gern gehabt hätte?

    Ich mag Frau Haverkamp nicht verteidigen und ich finde diese ganzen Kommentare mit “schade” etc. mehr als seltsam. Und ich teile diese Perspektive auch nicht. Ich habe es oben ja auch schon deutlich gemacht: Wer im wissenschaftlichen Arbeiten nicht korrekt vorgeht, kann wohl kaum eine wissenschaftliche Vorbildfunktion haben und eine Professur ausfüllen.

    Aber: Ich mag und kann nicht jemanden, der auf eine wirklich schäbige und hinterhältige Art und Weise eine Karriere und im Grunde eine ganze Existenz zerstört, dafür Respekt zollen. Beim besten Willen nicht. Mir ist klar, dass ein anonymer Hinweis an die anderen Professoren oder das Erwirken einer offiziellen Prüfung an der eigentlichen Uni im Zweifel von der Wissenschaftsclique abgebügelt worden wäre – trotzdem denke ich, das wäre der anständige Weg gewesen.

    Ich bin kein Wissenschaftler, deswegen kann ich das sagen: Bei mir hätte die Menschlichkeit Vorrang gehabt. Menschen, die die Wissenschaft über die Menschlichkeit stellen, sind mit unheimlich, genauer: zuwider.

  11. Lieber “owy”,

    den Vorwurf, hier “hinterhältig” gehandelt zu haben, muss ich zurückweisen. Ich habe den Förderer der Professur (SDV) bereits im Frühjahr 2012 per Mail darüber unterrichtet, dass ich die später in meinem ersten Blogeintrag veröffentlichten Plagiatsstellen gefunden habe. Auf meine Mail wurde nicht reagiert. Man hätte hier also sehr wohl auch den Weg der nicht-öffentlichen Aufklärung (aber dann bitte mit Konsequenzen) gehen können.

    LG
    sw

  12. @owy Herr Weber stellt ja keine journalistischen Mutmaßungen an, es geht hier nicht um eigenrecherchierte, aber schwer belegbare Aussagen (“Nike Wagner wird die nächste Intendantin der Semperoper Dresden”). Sowohl die Doktorarbeit als auch die Veröffentlichungen der “Originalstellen” sind erhältlich und von jedermann mit etwas Aufwand einseh- und nachprüfbar. Sobald also eindeutige und allgemein anerkannte Regeln verletzt sind, die festlegen, ab welchem Grad der Übereinstimmung eine Textpassage als Plagiat anzusehen ist, scheint es mir prinzipiell legitim, über diesen Fakt auch zu berichten.

    Dass Herr Weber diese Fakten gleich mit wertenden Attributen wie “dreist” würzt, ist in meinen Augen unglücklich. Es impliziert, dass *absichtlich* plagiiert wurde, und gerade das ist nicht belegbar. (Wäre trotzdem ein Grund, den Doktorgrad zu entziehen, da es egal ist, ob Kriterien der Wissenschaftlichkeit absichtlich oder unabsichtlich verletzt wurden)

  13. @sw Haben Sie auch Frau Haferkamp selbst darüber unterrichtet und sie um eine Stellungnahme gebeten? Das wäre sicherlich der redlichste und unangreifbarste Weg zur Aufklärung der Sache gewesen.

  14. Ich bin der Meinung, dass hier zwei Dinge vermischt werden, die nicht unbedingt zusammengehören. Eine Person kann in bestimmten Fällen ihren akademischen Grad behalten und sich trotzdem für die Lehre an einer Hochschule disqualifiziert haben.

    Ein solcher Fall tritt meiner Meinung nach dann ein, wenn der Umfang des Plagiats zwar nachgewiesen wurde, aber gering ist (und wenn der entscheidende Teil der Arbeit nicht betroffen war). Dann wird die zuständige Kommission den akademischen Grad vermutlich nicht aberkennen. Es gäbe also viele weitere berufliche Chancen und das ist auch richtig so.

    Aber wäre die persönliche und fachliche Autorität für die Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten noch gegeben?

    Ich habe die 14seitige PDF-Datei überflogen und bin den Quellen nicht nachgegangen. Wenn das wirklich stimmt und wenn in der Arbeit nicht noch mehr Stellen gefunden werden, würde ich gegen eine Aberkennung des akademischen Grads und gleichzeitig gegen eine weitere Arbeit an der Hochschule plädieren.

    Denn das sind Absätze über relativ einfache Themen, die man als wissenschaftlich arbeitender Autor wirklich selbst schreiben oder eben korrekt zitieren kann. Andererseits: Würde man die gefundenen Stellen komplett weglassen, scheint mir die Arbeit nicht in der Substanz gefährdet zu sein. Die Fundstellen reichen bis Seite 99 und scheinen aus dem einleitenden Teil zu stammen. Meist kommen die entscheidenden Teile einer Dissertation erst später.

  15. Warum hat die örtliche Presse eigentlich gar nicht über den Abschied von Frau Haferkamp berichtet? Hat hier etwa der “Don” seine Finger im Spiel?

  16. Man kann natürlich von Stefan Weber halten, was man will, das sei jedem unbenommen. Aber hier, in seit Guttenberg bekannter Manier, Wissenschaftsbetrüger als Opfer darzustellen und die, die gegen Wissenschaftsbetrug vorgehen, als Täter zu titulieren oder ihnen persönliche Feldzüge zu unterstellen, ist mal wieder eine bizarre Perversion der Sachlage.

  17. Das Vorgehen, scheibchenweise Fundstellen zu benennen und über die Medien (zum günstigen Zeitpunkt der Exzellenz-Diskussion) zu lancieren, hat so gar nichts von der “wissenschaftlichen Redlichkeit”, für die Weber angeblich eintritt. Sicherlich können fragwürdige Textstellen benannt und kritisiert werden, aber nicht auf einem solchen Niveau mit vorverurteilenden und despektierlichen Äußerungen. Bei dieser Hetzjagd, die für die Betroffene anscheinend erhebliche Konsequenzen hatte,ist das richtige Maß verlorengegangen.

  18. @Student0815 (Zeitung)lesen ist nicht so ihre Stärke, oder? Ich habe es am Samstag (15.9.2012) in BILD Dresden und in der DNN (dort sogar auf der Titelseite) gelesen.

  19. @Anna Nym Gbt es in ihrer Welt auch mehr als “Schwarz oder Weiß”? Ein persönliches Motiv zu unterstellen, halte ich angesichts der Sachlage für keineswegs abwegig.
    Die “Wissenschaftsbetrügerin”, sofern sie tatsächlich eine ist, soll damit keineswegs verteidigt werden. Ich persönlich halte, auch das sollte deutlich geworden sein, jemanden, der sich nicht an die wissenschaftlichen Arbeitsregeln hält, als Professor bzw. Professorin für nicht tragbar.

  20. Hm. Da haben sie sich bei der F.A.Z. aber weder für das Foto noch für den Text richtig ins Zeug gelegt. Neue Erkenntnisse bringt der Artikel jedenfalls nicht.

  21. @owy/ Was ich allgemein von der Sache halte, habe ich bereits gestern in den FAZ-Leserkommentaren geschrieben. Wenn Sie´s interessiert, bitte dort lesen.
    Was mich an Ihrer Verteidigung stört, obwohl sie sympathisch daherkommt, ist der prinzipiell persönliche Akzent. So unsympathisch Herr PD Dr. Weber auch sein mag in seiner inquisitorischen Art, so wenig lassen sich seine Rechercheergebnisse leugnen. Alle Quellen liegen offen, weswegen mir der Ausdruck “unbewiesen” unklar ist. Der Beweis ist erbracht, nur die Bewertung durch eine akademische Kommission steht noch aus.
    Nebenbei: Da der “Plagiatsjäger” noch kein anerkannter Beruf ist, ist wohl jeder “selbsternannt”, der sich dieser Sache verschreibt.
    Beste Grüsse nach Dresden!

  22. Macht euch mal den Spaß, und leiht euch die Diss. aus der Bibliothek eures Vertrauens. Das ist alles so ohne jeglichen Anspruch – in keinem anderen Fach würde man damit davonkommen! Ganz große Peinlichkeit für diese Person UND für ihr Fach.

  23. Wer immer “Anon ” ist: Die Peinlichkeit ist für welches Fach? Die Dissertation wurde in Psychologie geschrieben. Nicht abschreiben, sondern immer an die Originalquellen gehen!

  24. Sehr geehrter Herr Donsbach,

    ich habe die Dissertation selbst gelesen und wollte sie im Rahmen meines Studium für eine Hausarbeit verwenden. Schon damals fielen mir bei der Lektüre verschiedene Mängel und sogar eine Plagiatsstelle ins Auge. Aufgrund der methodisch durch und durch zweifelhaften Herangehensweise in der Empirie, habe ich letzendlich davon abgesehen die Dissertation für meine Hausarbeit zu nutzen.
    Inhaltlich ist die Arbeit durchaus im Grenzgebiet zwischen den Kommunikationswissenschaften (auf die ich mich im oberen Posting bezog) und der Sozialpsychologie zu verorten.

    Mit besten Grüßen aus Münster.

  25. Bei der Besetzung der Juniorprofessur mit Frau Haferkamp hat die TU Dresden wohl einen Fehlgriff getan. Das kann passieren. Viel schlimmer finde ich es, dass inzwischen auch Dissertationen der TU Dresden auftauchen, die Plagiate enthalten. Siehe folgende Links auf Vroniplag:

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Rh
    (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, TUD)

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Kt
    (Fakultät Umweltwissenschaften, TUD)

    Als Absolvent der TUD befürchte ich, dass mein eigener Abschluss dadurch entwertet wird.

    Mich würde eine Stellungsnahme der Universität zu diesen beiden Arbeiten interessieren!

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