5. Bürgerversammlung in Dresden: „Medien – zwischen Wahrheit und Lüge?“

Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Superintendent Christian Behr laden am Dienstag, 10.5.2016 zur fünften Bürgerversammlung in die Kreuzkirche ein.

Das Thema lautet: "Medien – zwischen Wahrheit und Lüge?"

Hintergrund für die Themenwahl ist die Rolle der Medien und der Vorwurf der fehlenden Objektivität (Stichwort: Lügenpresse).

Als Referenten konnten Prof. Dr. Lutz M. Hagen vom Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der TU Dresden, Stefan Locke, Sachsen-Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und Heinrich Löbbers, Mitglied der Chefredaktion der "Sächsischen Zeitung" gewonnen werden. Die Moderation übernimmt Peter Stawowy (owy, Autor dieser Zeilen), Moderator im KID-Programm der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Anders als bei den bisherigen Veranstaltungen gibt es zunächst eine Runde an den offenen Mikrofonen, in den Bürger zu Wort kommen können. In der Folge sprechen die drei Referenten zum Thema, wobei sie auch auf die vorherigen Aussagen eingehen können. Nach der üblichen Murmelphase sind dann die Bürgermikrophone offen, die Referenten stehen für Antworten und Erwiderungen zur Verfügung.

Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr, das Ende ist für 21 Uhr geplant. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

2 Kommentare
  • David Leon
    Mai 6, 2016

    Pro und Contra? Ein Witz Bei diesen meinungsgleichgeschalteten Referenten lohnt sich das Hingehen nicht. Dabei gibt es doch so viele Experten, die durchaus erklären könnten, ob und in wieweit in den Medien ständig gegen Artikel 2 des deutschen Pressekodex verstossen wird.

  • stefanolix
    Mai 11, 2016

    Es ist in der Tat etwas langweilig, wenn sich auf einem Podium alle einig sind (hier war es natürlich ein eher symbolisches Podium). Die beiden Journalisten, der Medienforscher und der Medienberater kamen im Grunde alle aus derselben Medien-Elite. Sie waren naturgemäß im Vorteil:

    Es verleiht in einer Versammlung Geltung und Autorität, wenn jemand in einem Impulsreferat sieben Thesen über den Journalismus vortragen kann und dafür mehr Zeit bekommt als die anderen Teilnehmer. Der Vortrag von Prof. Hagen war auch sehr gut an der Zielgruppe orientiert, daran gab es überhaupt nichts auszusetzen. Was leider fehlte: sieben Gegenthesen aus Sicht der Medienkonsumenten.

    So entstand am Ende folgender Eindruck: Auf der einen Seite die Vertreter der Medien: Moderator/Medienberater, Professor und Journalisten. Auf der anderen Seite (an den Mikrofonen und strukturell benachteiligt) das Volk, das etwas Kritik vorbringen durfte.

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