Peter Zimmermann berät Sächsisches Innenministerium

Lesehinweise: Gleich mehrere Medien haben in den vergangenen Tagen darüber berichtet, dass der ehemalige sächsische Regierungssprecher Peter Zimmermann jetzt das Sächsische Innenministerium bei Kommunikationsfragen berät.

Hintergrund sind die Vorkommnisse der vergangenen Tagen - der Sächsische Innenminister Roland Wöller steht derzeit ziemlich unter Druck. In solchen Krisensituationen ist es auch in Ministerien durchaus üblich, externe Beratung hinzuziehen.

Zimmermann selbst wie auch das SMI bestätigten die Information. Wie die Vereinbarung zustande gekommen ist, darüber gibt es allerdings unterschiedliche Versionen.

Die BILD-Zeitung berichtet, Wöller habe mit Zimmermann einen Aufpasser von der Staatsregierung hingesetzt bekommen:

"Nun wurde ihm (Anm.: Wöller, owy) ein Aufpasser an die Seite gestellt, der den Job des Innenministers retten soll. Und der ist ein alter Bekannter: Ex-Regierungssprecher Peter Zimmermann (43). Seit Sonntag berät er Wöller in der Krisenkommunikation, bestätigte ein Ministeriumssprecher BILD."

Titel der BILD-Meldung vom 28.8.2018: "Zimmermanns Comeback - Ex-Regierungssprecher soll Krise managen".

In der Freien Presse liest sich die Information eher so, dass Wöller Zimmermann selbst geholt habe:

"Dabei müsste es eigentlich ganz anders sein. Wöller hat sich schließlich in den vergangenen Tagen auswärtige Expertise eingekauft, um an der Krisenkommunikation zu arbeiten. Der ehemalige sächsische Regierungssprecher Peter Zimmermann berät jetzt den Minister persönlich vier Wochen lang, wie das Innenministerium bestätigt. Seine Leipziger Agentur wird bei der Kommunikation helfen - vor allem der digitalen. Bei Telefonschalten zwischen Wöller, der Polizei und dem Presseteam des Ministeriums ist Zimmermann ab sofort mit dabei."

Titel des Freien-Presse-Berichts vom 29.8.2018: "In Habachtstellung".

Auch die Thüringer Allgmeine greift dieMeldung auf - Zimmermann war nach dem Ende seiner Zeit in Sachsen nach Thüringen gewechselt. Die TA schreibt:

"Zumindest für Menschen aus der politisch-medialen Blase des mitteldeutschen Sendegebiets ist dies eine Nachricht, die so vielfarbig schillert wie die Person Zimmermann selbst. Schließlich hat sich der Mann in Sachsen und in Thüringen einen gewissen Ruf erarbeitet."

Titel: "Thüringens Ex-Regierungssprecher Zimmermann berät sächsischen Innenminister".

Noch keine Kommentare.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen