Stadtrat votiert für Kulturkraftwerk Mitte

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Das alte Heizkraftwerk Mitte. Foto: Ralf Kukula

Der Dresdner Stadtrat hat in seiner heutigen Sitzung für den gemeinsamen Standort von Operette und Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte gestimmt. Das meldett Radio Dresden quasi live aus der Stadtratssitzung, Titel: "Stadtrat stimmt für Kulturkraftwerk". Die Abstimmung sei mit 36:34 denkbar knapp ausgegangen - die Stadträte von CDU und FDP stimmten für den Standort Wiener Loch.

Mit der Abstimmung für den gemeinsamen Standort der beiden Häuser steigen auch die Chancen der IG Kulturkraftwerk Mitte, einem Zusammenschluss von inzwischen 28 Firmen aus Dresden. Die IG setzt sich dafür ein, in die Planungen für das Kraftwerk Mitte auch gleich Büro- und Arbeitsflächen für Unternehmen aus der Kreativwirtschaft einzubeziehen, um so "ein kulturelles, kreatives und wirtschaftliches Zentrum zu schaffen, dessen Strahlkraft weit über die Stadt Dresden hinaus reicht" (Zitat von ig-kraftwerk-mitte.de).

Die Fraktionen von CDU und FDP sind gegen den Standort Kraftwerk Mitte, weil er zu teuer sei. Erst vor wenigen Wochen hatte eine Prüfung der Stadtverwaltung ergeben, dass der Standort “Wiener Platz” für einen Operetten-Neubau wesentlich günstiger sei.  Dresdner Zeitungen hatten heute im Vorfeld ausführlich über das langwierige Hin und Her um den Standort der beiden Theater berichtet.

"Bis Januar sollen die ersten Ausschreibungsunterlagen erstellt werden. Die Baukosten werden auf 90 Millionen Euro geschätzt",

heißt es bei Radio Dresden. Unklar ist, ob das Anliegen der IG in den Ausschreibungsunterlagen überhaupt Eingang finden wird. Bei Twitter und auf Nachfrage bei Radio Dresden (via Facebook) heißt es, dass die Oberbürgermeisterin prüfe, ob sie ein Veto gegen die Entscheidung einlegen wird.

Inzwischen berichten auch "SZ" und "DNN" ausführlich über die Entscheidung:

"SZ": "Knappe Mehrheit für Kulturkraftwerk"
"DNN": "Neue Dresdner Operette kommt an das Heizkraftwerk Mitte"

2 Kommentare
  • RalfLippold
    Oktober 28, 2010

    ..... der sächsische Mittelstand ist kreativ genug auch diese Herausforderung gemeinsam mit den Akteuren, Hochschulen, Entrepreneuren und Visionären unterhalb des bisherigen Kostenrahmens umsetzen zu können.

    Erlebt habe ich Vertreter des Mittelstandes vor einigen Stunden an der HTW Dresden und war fasziniert.

    Eines Manko, man müsste ihn richtig fragen. Ist er denn bereits gefragt worden? Welchen Mehrwert bietet eine Integration von klassischem Mittelstand in Kreativ- und Kulturlandschaft? Welche Synergien tun sich auf?

  • RalfLippold
    Dezember 12, 2012

    #KulturImKraftwerkJetzt heute, 2012-12-12, in der Sächsischen Zeitung (Printausgabe) und morgen Thema im Stadtrat.

    Auch auf MDR Figaro seit dem frühen Morgen immer wieder thematisiert.

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