Medienlinks: Tierschutzorganisation kritisiert MDR-Sender Sputnik

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20 Jahre MDR: "Im Programm werden wir natürlich auf unseren Geburtstag eingehen. Aber die große Gala, die wir für Sommer geplant hatten, haben wir abgesagt. Es würde nicht in die Landschaft passen" - berlinonline.de / freiepresse.de

Der ehemalige Fernsehdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Henning Röhl, hat sich gegen den Versuch seines früheren Senders gewehrt, von ihm Schadensersatz für den Betrugsfall beim Kinderkanal (Ki.Ka) zu verlangen. "Das ist völliger Quatsch", sagte der 69-Jährige dem Magazin "Focus" (kommende Ausgabe). Er habe den MDR im Februar 2001 verlassen. Der Hauptverdächtige im Ki.Ka-Betrugsfall, ein Ex-Produktionsleiter, hatte mit seinen kriminellen Aktivitäten erst 2002 begonnen. "Die kriminellen Strukturen dort hätte ich gar nicht sehen können", sagte Röhl der Zeitschrift - satundkabel.de

"Hinweise, die den Vorwurf einer krankhaften Spielleidenschaft gegenüber dem Herstellungsleiter gerechtfertigt hätten, hatte ich nicht", sagt Beckmann nun. Er räumt aber ein, "vor elf Jahren", zu einem Zeitpunkt, als er noch nicht Geschäftsführer war, "gemeinsam mit Mitgliedern aus Kinderprogramm-Redaktionen und dem Ki.Ka-Herstellungsleiter anlässlich einer Tagung in Baden-Baden das dortige Spielcasino besucht" zu haben. "Unzutreffend" seien auch Behauptungen, er habe als Ki.Ka-Geschäftsführer so gut wie keine Rechnungen unterschieben, sondern dies K. überlassen - abendblatt.de

Medienlinks 17.3 - 27.3.2011

Seit dem programmlichen Umbau des Jugendprogramms MDR SPUTNIK hat sich nicht nur die Musik verändert. Der Sender hat den Wortanteil hörbar reduziert. Im Vergleich zur früheren Struktur, die noch Eric Markuse verantwortete, setzt SPUTNIK nun vermehrt auf klassische Promotionaktionen als Inhalt. Die aktuelle Maßnahme zur Quotensteigerung ist ein Elefant namens Mala bei der “SPUTNIK Fotosafari“. Mala ist das Aushängeschild auf einer Tour quer durch Sachsen-Anhalt und immer wiederkehrender Bestandteil im Programm - radioszene.de

Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland kritisiert den MDR-Sender Sputnik wegen dessen Aktion mit einem Elefanten. Die Elefantendame Mala soll im Auftrag des Radiosenders in den nächsten Tagen in elf Städten für die Radiohörer posieren. «Der Stress durch die enorm hohe Reisefrequenz bedeutet eine hohe Belastung für die sensible Mala und ist schlichtweg Tierquälerei», sagte Petas Wildtier-Experte Peter Höffken am Dienstag - naumburger- tageblatt.de

MDR info nachts in 10 Bundesländern: Sechs öffentlich-rechtliche Nachrichtenradios der ARD schicken ab April ein gemeinsames Nachtprogramm auf Sendung. Das musik- und werbefreie Informationsangebot wird in zehn Bundesländern zu hören sein - digitalfernsehen.de

Erstmals in der Nacht zum 1. April senden sechs ARD-Nachrichtenradios ein gemeinsames Nachtprogramm. Das musik- und werbefreie Informationsangebot wird in zehn Bundesländern zu hören sein, wie der federführende Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Mittwoch mitteilte. "Dieses nächtliche Informationsangebot ist in Deutschland konkurrenzlos", betonte Hörfunkdirektor Johann Michael Möller vom MDR. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk komme damit seinem Informationsauftrag rund um die Uhr auf höchstem Niveau nach. Das Nachrichtenteam von MDR Info werde das weltweite Nachrichtengeschehen während der Nacht journalistisch aufbereiten und den Hörern live darbieten - satundkabel.de

Sechs Nachrichtenradios der ARD strahlen ab April ein gemeinsames Nachtprogramm aus. Das musik- und werbefreie Informationsangebot wird in zehn Bundesländern zu hören sein - mdr.de

Deutsche Jugendliche sind häufig in mehreren Sozialen Netzwerken im Internet aktiv. Eine Studie der Universität Leipzig ergab, dass im Schnitt jeder junge Erwachsene Mitglied in zweieinhalb solcher Internetplattformen ist. Die Jugendlichen nutzten die Netzwerke, um Kontakte zu halten, sich selbst zu präsentieren oder sich an den Profilen anderer zu orientieren, sagte der Medienpädagogik-Professor Bernhard Schorb am Mittwoch in Leipzig - helena.de

Filmemacher aus Weimar und Erfurt sind beim Kurzfilm-Festival "FILMthuer.2011" für ihre Arbeiten mit Hauptpreisen ausgezeichnet worden. Wie ein Festivalsprecher am Sonntag mitteilte, wurden Anna Linke und Friederike Bußejahn aus Weimar für ihre Filme in den Sparten Studentenfilm und Amateurfilm mit der "Goldenen FILMthuer" ausgezeichnet - mdr.de

Die großen Thüringer Druckereien haben im vergangenen Jahr ihre Umsätze deutlich gesteigert. Nach Angaben des Landesamts für Statistik erwirtschafteten die zwölf größten Unternehmen der Branche im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von rund 368,5 Millionen Euro. Das waren 18,5 Prozent mehr als im Jahr davor. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sich der Umsatz sogar mehr als verdreifacht. Die Zahl der Beschäftigten dieser Betriebe ist in diesem Zeitraum von 812 auf 2.012 angestiegen - mdr.de

Das Dresdener Amtsgericht hat am Mittwoch den Wikileaks-Unterstützer Theodor Reppe vom Vorwurf freigesprochen, die Verbreitung von Kinderpornographie erleichtert zu haben. Richter Markus Vogel erklärte, Reppe sei nicht nachzuweisen, dass er selbst Kinderpornos heruntergeladen oder bewusst das Herunterladen von Kinderpornographie unterstützt habe. Der Richter kritisierte, dass der Angeklagte sich nicht an den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beteiligt habe - heise.de

Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo macht nach seinem Gastspiel im US-Fernsehen anlässlich der Oscar-Verleihung auch TV-Karriere in Deutschland. In der vierten Staffel der ARD-Serie "Tierärztin Dr. Mertens" (ARD) soll Heidi eine Gastrolle erhalten - digitalfernsehen.de

Medienlinks zum Kika-Betrug

Der MDR nimmt zudem den heutigen NDR-Fernsehchef Beckmann ins Visier. Er solle von der Spielsucht des ehemaligen Mitarbeiters gewusst haben, heißt es. Beckmann wies dies auf Anfrage zurück. Er habe „keine Hinweise“ darauf gehabt. Zudem verweist der gebürtige Essener darauf, die Landesrechnungshöfe hätten „keinerlei Beanstandungen“ gehabt. Deshalb könne er mögliche Schadenersatzansprüche „nicht erkennen“ - derwesten.de

Der Schaden habe sich auf 8,2 Millionen Euro erhöht, teilte MDR-Intendant Udo Reiter gestern nach einer Sondersitzungen des Rundfunkrats mit. Die kriminellen Scheingeschäfte seien acht Jahre lang – von 2002 bis 2010 – nicht aufgefallen. Fünf Firmen seien darin verwickelt gewesen - maerkischeallgemeine.de

"Die enorme kriminelle Energie des Beschuldigten hat letztlich dazu geführt, dass diese Allianz von Untreue und Betrug für Außenstehende ohne spezifische Fachkenntnisse offenbar kaum zu entlarven war und so Jahre lang unentdeckt blieb", sagte Reiter - ksta.de

Der inzwischen vor die Tür gesetzte Verdächtige missbrauchte seine Schlüsselposition: Der Mann hatte den Kinderkanal mit aufgebaut, produktionstechnische und kaufmännische Prozesse auf sich zugeschnitten und damit das eigentlich geltende Vier-Augen-Prinzip ausgehebelt - satundkabel.de

Die jetzige Organisationsreform spricht allerdings dafür, dass es dem Beschuldigten auch systematisch leichtgemacht wurde - faz.net

Eine Ermahnung erhält der für den KI.KA zuständige MDR-Fernsehdirektor Wolfgang Vietze. Der Programmgeschäftsführer des KI.KA, Steffen Kottkamp, wird wegen "mangelnder Ausübung seiner Kontrollfunktion" abgemahnt. MDR-Verwaltungsdirektor Holger Tanhäuser stellt sein Amt zur Verfügung, um einen personellen Neuanfang zu ermöglichen. Zugleich betonte er, dass er dadurch kein eigenes Verschulden anerkenne - helena.de

Zum Verhängnis wurde ihm, dass der Prüfbericht zum Ki.Ka-Betrug eine Reihe von Schwachstellen beim Kontrollsystem offenbarte. Dadurch kam es nach Einschätzung der Experten zu Mängeln bei der Beachtung und Anwendung der Vorschriften. Trotz aller externen Prüfungen von Landesrechnungshöfen und Revisionsabteilungen, bei denen nichts Auffälliges gefunden wurde, musste der MDR deshalb eine Mitschuld eingestehen - welt.de

Mit einiger Empörung ist im Kika und im MDR die Tatsache aufgenommen worden, dass Frank Beckmann, von 2000 bis 2008 Kika-Chef, nicht belangt werden soll. Er ist seit Ende 2008 TV-Programmdirektor des NDR. MDR-Sprecher Dirk Thärichen sagte, Beckmann „unterliegt nicht mehr der arbeitsrechtlichen Kontrolle des MDR“ - tagesspiegel.de

Die Schwachstellen bei den Kontrollen hatten laut Reiter zur Folge, dass Vorschriften nicht so beachtet und angewendet wurden, wie es sein sollte. So seien erbrachte Leistungen ohne Prüfung abgerechnet worden, auf Hinweise aus früheren Überprüfungen sei nur unzureichend reagiert worden. Der Intendant betonte: „Dass über so lange Zeit unbemerkt so viel Geld abgezweigt werden konnte, ist auf tatbegünstigende Umstände, auf Schwachstellen im Umfeld und einen mangelnden Vollzug der MDR-Regeln beim Ki.Ka zurückzuführen. Dafür sind wir verantwortlich." - nachrichten.lvz-online.de

Der Vorsitzende des MDR-Verwaltungsrates, Gerd Schuchardt, erklärte, die bisherige Aufarbeitung der Untreue- und Betrugsfälle beim KI.KA erscheine transparent und zielgerichtet - mdr.de

Es spreche für die rückhaltlose Aufklärung, dass sich der MDR selbst von kritischen Analysen und Konsequenzen nicht ausnehme - welt.de

Nach SPIEGEL-Informationen prüft der MDR Schadensersatzansprüche gegen den NDR-Fernsehdirektor Frank Beckmann, der zuvor lange als Kika-Programmgeschäftsführer gearbeitet hatte - spiegel.de

"Der größte Teil der Scheinrechnungen und der damit veruntreuten Summe fiel in die Amtszeit von Frank Beckmann, der den Kinderkanal von 2000 bis 2008 leitete und der heute Fernsehdirektor des NDR ist – rechtzeitig, könnte man hinzufügen." Reiter sagte, er werde NDR-Intendant Lutz Marmor über die Ergebnisse des Revisionsberichts unterrichten - digitalfernsehen.de

Udo Reiter im Interview: Mein Ziel ist es, den Kinderkanal möglichst unbeschädigt aus dieser Affäre herauszuführen, ihm auch in Zukunft optimale Arbeitsbedingen zu sichern und den Standort Erfurt zu erhalten - satundkabel.de

Es stellt sich außerdem die Frage, ob dieser Betrug einzigartig ist und ob so etwas nur beim Kika vorkam. Schließlich arbeiten die verdächtigten Firmen auch für andere Sender innerhalb der ARD. Für die Koppfilm zumindest schloss die Anwältin des ehemaligen Geschäftsführers einen Betrug gegenüber anderen Sendern aus. Doch wer weiß, wie sich die Sache noch entwickelt. Beim MDR-Intendanten Udo Reiter, der ertragen muss, dass sich das am Kika mitbeteiligte ZDF einen schlanken Fuß macht, als Chefermittler scheint die Sache zumindest gut aufgehoben zu sein. Er wird noch zu tun haben. …

Die Revision von ZDF und ARD geht zudem davon aus, dass Beckmann von der Spielleidenschaft seines Produktionsleiters und Stellvertreters gewusst habe. Dennoch hatte er ihm zu einer Machtposition verholfen, die dessen Betrug in diesem Ausmaß erst ermöglichte. So gab es zwischen K. und dem jeweiligen Programmgeschäftsführer eine klare Arbeitsteilung: Der Senderchef konzentrierte sich auf redaktionelle Aufgaben, während der Herstellungsleiter die administrativen und produktionstechnischen Angelegenheiten beherrschte - faz.net

Im Betrugsskandal beim Kinderkanal (KI.KA) prüft der MDR Schadensersatzansprüche gegen frühere Entscheidungsträger. Für den langjährigen KI.KA-Programmgeschäftsführer und heutigen Fernsehdirektor des NDR, Frank Beckmann, und den ehemaligen MDR-Fernsehdirektor Henning Röhl könnten die Veruntreuungen in Millionenhöhe Konsequenzen haben, sagte MDR-Intendant Udo Reiter dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel". Der größte Teil der Scheinrechnungen und der damit veruntreuten Summe falle in Beckmanns Amtszeit, der den Kinderkanal von 2000 bis 2008 geleitet habe - helena.de

In der Aufarbeitung der Betrugsaffäre beim Kinderkanal Ki.Ka gerät auch der NDR-Fernsehdirektor Frank Beckmann in den Fokus. Unterdessen warnte Thüringens Medienstaatssekretär Peter Zimmermann vor einem Übereifer bei der zukünftigen Kontrolle des in Erfurt sitzenden Kinderkanals Ki.Ka in der Folge des Betrugsskandals - thueringer-allgemeine.de

KI.KA-Skandal: MDR prüft Schadensersatzansprüche gegen NDR-Fernsehdirektor: Fehlendes Interesse und mangelhafte Struktur des Senders haben den Betrug möglich gemacht - welt.de

Reiter selbst bekam Rückendeckung vom MDR-Verwaltungsrat: Die Aufarbeitung des Falles durch den Intendanten erscheine transparent und zielgerichtet, befand der Rat - volksstimme.de

Ausschlaggebend für die Erhöhung der vermuteten Schadenssumme ist die Tatsache, dass sich bei den Recherchen noch vier weitere Firmen fanden - newsticker.sueddeutsche.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt werktäglich einen Nachrichtenüberblick zu aktuellen Medien-Entwicklungen in Deutschland. Die DIMBB-MEDIEN-NEWS verlinken die wichtigsten online zugänglichen Artikel zur Medienpolitik in über 40 Rubriken. Das E-Mail-Abo kostet 15 Euro im Monat. Bestellen Sie die DIMBB-MEDIEN-NEWS hier.

Eine Auswahl von relevanten Links für Sachsen und Dresden geben wir hier unregelmäßig wieder - Flurfunk Dresden dankt dem DIMBB für die Bereitstellung.

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