„Gehört Dresden auf die Couch?“ Die Dresdner Rede von Frank Richter

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Frank Richter, Foto: Thomas Platz

"Gehört Dresden auf die Couch?" Diese und andere Fragen habe ich vorhin von der Dresdner Rede von Frank Richter, dem Moderator der AG 13. Februar, bei Facebook eingestellt. Das Interesse an den Aussagen bekräftigt mich darin, das komplette Redemanuskript von Frank Richter hier einzustellen.

Zitat aus der Rede von Frank Richter:

"Ich stellte mir oft die Frage: Gehört Dresden auf die Couch? Wie kann gemeinsame Politik gelingen, wenn so viele Akteure nicht bereit sind, miteinander, wohl aber bereit sind, übereinander zu sprechen? Bisweilen hatte ich den Eindruck, manche wären nicht einmal in der Lage, sich mit ihrem politischen Gegner gemeinsam über schönes Wetter zu freuen. Vielleicht täusche ich mich."

Die ganze Rede von Frank Richter, dem Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Moderator der AG 13. Februar, finden Sie hier als Download. Nachtrag: Es gilt natürlich das gesprochene Wort - es gab in der gehaltenen Rede einige Abweichungen vom Skript.

Hinweis: Ich unterstütze die AG 13. Februar bei der Kommunikationsarbeit.

2 Kommentare
  • stefanolix
    Februar 6, 2012

    Ich war dabei. Man hört heute selten eine Rede von solcher Klarheit.

    Ich wäre am Ende am liebsten ans Saalmikrofon gegangen, um Frank Richter als Moderator (Mediator) einer AG zur Rechtsform der beiden Dresdner Krankenhäuser vorzuschlagen ;-)

  • Bernhard Peter
    Januar 20, 2015

    ich finde lieber Herr Richter, sie verharmlosen die Pegida und bieten ihnen eine Aufmerksamkeit, die ich sehr bedenklich finde. Es ist wahr, dass sich Demokratie dadurch auszeichnet strittige Fragen kontrovers zu diskutieren. Es setzt aber voraus, dass sich alle Beteiligten als demokratiefähig erweisen. Dies sehe ich bei der Pediga mitnichten. Man muss sich mit ihr ausseinandersetzen, aber halt genauso, wie man sich mit Salafisten u. Neonazis ausseinandersetzt. Niemand käme ernsthaft auf die Idee, solchen Gruppierungen das Podium einer Pressekonferenz zur Verfügung zu stellen. Das hat dieser Halbkriminelle und die "ganz normale Frau" nicht verdient.

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