27.8.2012, 20.30 Uhr, live im Netz: Wie verändern Blogs und Social-Media den lokalen Journalismus?

Könnte in etwa so aussehen: das erste Flurfunk-Dresden-TV

Nachtrag, 28.8.2012: Hier geht es zur Aufzeichnung der Tratschrunde vom 27.8.2012 bei Youtube.

Flurfunk goes TV: Am Montag, den 27.8.2012 um 20.30 Uhr starten wir ein Experiment - eine 30-minütige ins Internet ausgestahlte Live-Sendung: die Flurfunk-Tratschrunde.

Möglich macht das die neuste Funktion von GooglePlus mit dem Namen Hangout on Air. Die erlaubt es, eine Art Video-Chat zu starten, der Live und in Farbe bspw. bei Youtube zu sehen ist (mehr zum Thema: hier und hier).

Die laufende Sendung wird dann auch live hier bei Flurfunk Dresden zu sehen sein. Außerdem zeichnet Google/Youtube das Format gleich mit, so dass unsere Talkrunde wenige Minuten nach Ende (vorraussichtlich 21.05 Uhr) dort dauerhaft zu sehen sein wird.

Diese neue Technik gibt es in den USA schon länger, in Deutschland erst seit wenigen Tagen. Auch wir haben kurz nach Freischaltung der Funktion durch Google gleich mal einen Testballon (daher die Screenshots) gestartet, bei dem die Idee zu einer (unregelmäßigen) Talkshow (oder sollten wir lieber sagen: Schwatzrunde? ;-) ) geboren wurde.

Mein Gesprächspartner: Journalist, Dozent und Berater Thomas Bärsch.

Mit von Anfang an dabei: Thomas Bärsch, Medienberater und Dozent und Journalist aus Dresden/Meißen. Thomas Bärsch kann man wohl problemlos als sehr erfahrenen Kenner der Dresdner Verlagslandschaft bezeichnen. Er hat lange Jahre als leitender Redakteur für die "Sächsische Zeitung" gearbeitet und zählt die größte Zeitung am Platz auch heute noch zu seinen Kunden - und ist in der Branche bestens vernetzt.

Zweiter in der Runde ist Peter Stawowy, Autor dieser Zeilen, Gründer und maßgeblicher Autor von Flurfunk Dresden. Ursprünglich habe ich mal Medienjournalist gelernt, inzwischen arbeite ich aber als Medienberater und Dozent. Mit meinem Blog Flurfunk Dresden liefere ich regelmäßig Neuigkeiten aus der Medienlandschaft in der Landeshauptstadt (und auch darüber hinaus) und beobachte gleichzeitig die Blog-Landschaft in Sachsen sehr genau.

Ein Thema für die erste offizielle Sendung haben wir auch - am Montag beschäftigen wir uns mit der (bewusst provokanten) Frage:

"Wie verändern Blogs und Social-Media den Journalismus in Dresden - sind wir wirklich Provinz?"

Nun wird der eine oder andere sagen: "Banale Frage, banale Antwort: ja!" So leicht wollen wir es uns aber nicht machen. Auch wollen wir unsere (potentiellen) Zuschauer mit einbinden und möglichst gut vorab darauf vorbereiten, was sie in unserer Zweier-Runde erwartet. Deswegen haben wir eine Reihe von Fragen gesammelt, an denen wir uns in unserem kleinen Expertentalk abarbeiten wollen. Es sei denn... es kommen noch Wünsche aus der Leserschaft (z.B. unten in den Kommentaren), welche Fragen bzw. Aspekte wir noch aufnehmen sollten.

Fragen zur Sendung: Verändern Blogs und Social-Media den (lokalen) Journalismus?

  • Gibt es relevante politische Blogs in Dresden/Sachsen?
  • Welches sind die wichtigsten Nachrichtenseiten im Freistaat?
  • Welchen Einfluss haben Blogs und Social Media auf die Redaktionen der großen Medien?
  • Erweitert Social-Media tatsächlich den Horizont? Welche Rolle spielen dabei Kommentare?
  • Würden wir empfehlen, ein eigenes Blog zu betreiben?

Die Zuschauer- und Leserschaft ist herzlich eingeladen, sich in unser Experimentier-Format einzubringen und sich zu beteiligen!

Zunächst einmal würden wir uns sehr freuen, kämen Hinweise zum Thema hier in den Kommentaren. Die Kommentierung des Themas ist aber auch während der Sendung möglich: Wir werden den Link zur Sendung (die hier im Blog wie auch bei Youtube zu sehen sein wird) zu Sende-Beginn in den diversen sozialen Netzwerken verbreiten - und dort natürlich auch die Kommentare verfolgen und in der Sendung aufgreifen, sofern es Sinn macht. Gleichzeitig sind wir beide während der Sendung die ganze Zeit online - Mails oder Facebook-Nachrichten oder Direct-Messages sind also auch eine Möglichkeit, mit uns in Kontakt zu treten (und wehe, es ruft einer an!).

Auch nachträglich gibt es die Möglichkeit, uns Hinweise und Kommentare zu schicken (vernichtende Kritiken bitte direkt an Thomas Bärsch schicken ;-) ). Das alles, und das sei nochmal ausdrücklich erwähnt, nur unter der Voraussetzung, dass die Technik mitspielt. Denn das haben andere schon herausgefunden: Ton und Bild werden voraussichtlich nicht die ganze Zeit optimal sein.

Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis dieses Experiments - seien Sie dabei!

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