ECMPF: Journalists-in-Residence-Programm geht in die zweite Runde

Ein interessantes Projekt wird bereits zum zweiten Mal in Leipzig ausgeschrieben: Journalisten aus anderen Ländern, die dort in ihrer Arbeit durch das Regime behindert oder gar bedroht werden, können sich um ein Stipendium in Deutschland bewerben. Bewerben können sich bedrohte Journalisten aus den EU- oder Beitrittskandidatenländern.

Zwischen drei und zwölf Monaten können die Medienschaffenden dann in und um Leipzig journalistisch tätig sein, um für ihren Beruf in der Heimat neuen Mut zu schöpfen. Reisekosten, Unterkunft sowie eine Vergütung werden ebenfalls gestellt. Ausgeschrieben wird die Stelle vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF).

Die Idee fasst Martin Hoffmann, Leiter des Programms, zusammen:

„Medienschaffende, die zu uns kommen, kämpfen seit Jahren dafür, dass sie unabhängig und ohne Einschränkung ihrer Arbeit nachgehen können. Es handelt sich überwiegend um sehr erfahrene Kollegen, die in ihrer Heimat massiven Bedrohungen ausgesetzt sind. Mit dem Journalists-in-Residence-Programm unterstützen wir sie, damit sie Kraft tanken können, um ihre wichtige Aufgabe fortzusetzen“.

Weitere Infos zum Projekt gibt es hier.

Benjamin Kutz

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