Hightech Venture Days: „Investoren aus Tokio und Saudi-Arabien“

Bildschirmfoto 2016-10-17 um 15.33.38Am 18. und 19.10.2016 sind die Hightech Venture Days in Dresden. Was das ist? Das hat uns auch interessiert. Also haben wir ein paar Fragen an Bettina Vossberg, Vorstandsvorsitzende des HighTech Startbahn Netzwerk e.V., geschickt. Hier Ihre Antworten:

Portrait Bettina VoßbergFlurfunk: Am 18. und 19.10.2016 sind die Hightech Venture Days in Dresden. Was genau ist das für ein Event?
Bettina Vossberg: Die Hightech Venture Days bringen Startups, die in den Hochtechnologiebereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Umwelt- und Energietechnik, Transport und Logistik, Materialwissenschaften, Maschinen- und Anlagenbau sowie Medizintechnik und Life Sciences arbeiten und Kapital benötigen, mit strategischen Partnern und potentiellen Geldgebern zusammen.

Flurfunk: Wer ist Veranstalter?
Vossberg: Organisiert wird das Jahresprogramm der Hightech Venture Days von der Hightech Startbahn GmbH, zusammen mit dem Hightech Startbahn Netzwerk e.V.. Die zweitägige Tages-Veranstaltung in Dresden wird im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium in Dresden ausgerichtet, die Abendveranstaltung mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Flurfunk: Was erhofft man sich als Veranstalter von so einer Veranstaltung, warum macht man das?
Vossberg: Ohne neue Ideen stagniert die Wirtschaft, Unternehmen brauchen Wachstum um langfristig Arbeitsplätze zu halten. Das gilt für Dresden, für Sachsen, für Deutschland und ganz Europa. Neue Ideen brauchen aber Kapital. Gerade Hochtechnologie ist teuer, da reden wir über Maschinen und Produktentwicklung, für die es mehr braucht als einen Laptop und einen Schreibtisch. Wir helfen guten Ideen auf der Suche nach finanzieller und strategischer Unterstützung und leisten damit auch einen Beitrag zur 'Technologierepublik Deutschland'.

Flurfunk: Wie sind die StartUps, wie die Geldgeber ausgewählt worden?
Vossberg: Die Startups haben sich beworben, aus den über 140 internationalen Bewerbern hat die Fachjury die 40 besten ausgewählt, die sich jetzt präsentieren können. Dabei wurde vor allem auf die Technologie geschaut und das Geschäftsmodell unter die Lupe genommen. Für die richtigen Startups reisen jetzt auch extra Investoren aus Tokio und Saudi-Arabien an.

Flurfunk: Warum findet das Event ausgerechnet in Dresden statt? Finden solche Termine öfter hier statt?
Vossberg: Dresden ist für diese Veranstaltung genau der richtige Ort. Hochtechnologie ist hier kein Fremdwort, aus Universität und Forschung wachsen immer neue Geschäftsideen, die hiesige Industrie braucht neue Ideen zum Wachsen – und das in besonderen Bereichen, die es in dieser Vielfalt nur hier gibt. Deswegen finden die europäischen Hightech Venture Days einmal im Jahr genau hier statt.

Flurfunk: Kann man als "Normalsterblicher" teilnehmen? Was sind die Bedingungen?
Zur Veranstaltung kommen Gründer und Investoren zusammen, das ist ein spezieller Kreis.

Flurfunk: Vielen Dank für das Interview.

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