Lesehinweis: „Was konstruktiver Journalismus bringt“

Oliver Reinhard, stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton bei der Sächsischen Zeitung, hat auf dem European Journalism Congress in Wien über die Erfahrungen mit konstruktivem Journalismus berichtet. "Konstruktiver Journalismus" – darunter versteht man Beiträge, die nicht nur Probleme benennen, sondern immer auch Lösungswege mit thematisieren.

In der Sächsischen Zeitung sind solche Beiträge inzwischen mit einem Smily und "Gut zu wissen" gekennzeichnet (vgl. SZ-Online vom 29.11.2016: "Gut zu wissen.Warum die Sächsische Zeitung ab heute stärker auf konstruktiven Journalismus und gute Nachrichten setzt.").

Die Online-Ausgabe von Der Standard berichtet über Reinhards Vortrag und schreibt:

"Und was nun die Erfahrungen waren? 'Zunächst Ärger in der Redaktion', sagt Reinhard. Einige Kollegen hätten dem konstruktiven Journalismus 'Schönfärberei' vorgeworfen, manche meinten, er sei konstruierter Journalismus. 'Sie haben das Konzept nicht richtig verstanden', sagt Reinhard. Wieder andere hätten anfangs befürchtet, dass konstruktive Artikel die übrigen abwerte."

Und weiter:

"Mittlerweile seien rund 400 Texte unter dem Label 'Gut zu wissen' veröffentlicht worden, 270 davon im Zuge einer Leserstudie ausgewertet. Das Ergebnis: 'Sie bringen wesentlich höhere Aufmerksamkeits- und Leserquoten als herkömmliche', sagt Reinhard."

Der komplette Text auf derstandard.at trägt den Titel: "'Sächsische Zeitung": Was konstruktiver Journalismus bringt".

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