Aufzeichnung des Digitalen Mittags vom 26.10.2026 – eine Veranstaltung von STAWOWY-Seminare.
Was passiert, wenn die großen sozialen Netzwerke über Nacht einen Kanal abschalten? Sollte eine Stadtverwaltung wie die von Dresden deshalb auch im Fediverse präsent sein? Und lohnt sich der Aufwand überhaupt, wenn dort anfangs nur wenige Menschen folgen?
Darüber haben wir am 26.10.2026 im Digitalen Mittag diskutiert. Wie versprochen liegt die Aufzeichnung jetzt als FLURFUNK-Podcast vor.
Plus 1 statt Komplettausstieg
Ausgangspunkt war das Interview mit Anja Obermüller, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Dresdner Forschungswerks (vgl. FLURFUNK vom 12.10.2026: "Anja Obermüller: Warum die Landeshauptstadt Dresden im Fediverse aktiv sein sollte"). Ihr Vorschlag ist das "Plus-1-Prinzip": Öffentliche Einrichtungen behalten ihre bisherigen Kanäle und sind zusätzlich auf mindestens einer offenen Plattform aktiv.
Das wichtigste Argument für das Fediverse ist seine Unabhängigkeit von den großen Tech-Konzernen. Dagegen spricht vor allem die verbreitete Fixierung auf Reichweite, denn die fällt gerade zu Beginn im Fediverse überschaubar aus.
Im Podcast geht es unter anderem um die Funktionsweise des Fediverse, um die Mastodon-Instanz, die detektor.fm für sächsische Medien betreibt, und um die Frage, ob Reichweite noch die richtige Währung ist. Mit Anja Obermüller diskutieren Christian Bollert (detektor.fm) und Ilja Almendinger, Content- und Strategiemanager in der Onlineredaktion der Landeshauptstadt Dresden.
Almendinger erklärt, warum die Stadt bislang nicht im Fediverse aktiv ist. Er zeigt sich offen für einen Testballon im kommenden Jahr, die Entscheidung liege aber bei der Gesamtkommunikation der Stadt.
Für alle, die jetzt Interesse bekommen haben: Hier findet sich eine Anleitung zum "Umsteigen".
Digitaler Mittag von STAWOWY-Seminare
Die Folge ist ein Mitschnitt des "Digitalen Mittags" der STAWOWY-Seminare. Die Dozenten Peter Stawowy, Frank Schütze und Dr. Christopher Brinkmann diskutieren dabei regelmäßig mit dem Publikum über zentrale Fragen rund um Medien, Kommunikation und PR.
Der Podcast ist bei Spotify zu hören und überall, wo es Podcasts gibt.
Externe Inhalte
Bitte akzeptieren Sie "Externe Medien"-Cookies um den Inhalt zu sehen.
Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und personenbezogene Daten an Dritte laut den Datenschutzbestimmungen übermittelt werden.


Kommentar hinterlassen