MDR: Gebühren-Ausgleich für Abwanderung gefordert

Von 1 ,

Der Mitteldeutsche Rundfunk bemüht sich bei der Gebührenkommission KEF darum, die GEZ-Gebühreneinnahmen aufgrund der Abwanderung aus dem Osten anders zu verteilen. Jährlich würden rund 70.000 Bürger aus dem Sendegebiet des MDR fortziehen. In der Rechnung von MDR-Intendant Udo Reiter bedeutet das für den Sender fehlende Einnahmen in Höhe von 4,5 Mio. Euro.  Diese sollen ARD-intern ausgeglichen werden.

Ein Vertreter der KEF wird dazu ablehnend in der "Frankfurter Rundschau" zitiert:

"KEF-Mitglied Dickmann sagte am Dienstag, die Sender müssten sich auf vorhersehbare Entwicklungen in ihrem Sendegebiet einstellen. Dazu gehöre auch die Bevölkerungsentwicklung. Im Falle des MDR sei 'Selbsthilfe gefragt'."

Die Geschichte trägt den Titel: "Kein Ausgleich für den MDR".

Die "Berliner Zeitung" dagegen schreibt: "Die KEF schlägt den Ministerpräsidenten vor, schon ab 2009 oder spätestens ab 2010 die Finanzausgleichsumme von einem auf 1,25 Prozent der ARD-Einnahmen zu erhöhen."

Überschrift der Geschichte in der "Berliner Zeitung": "RBB hofft auf mehr Geld".

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen