Programmhinweis: Frontal21-Doku „Beutezug Ost“ – Update: Video-Link

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Update: Die Dokumentation "Beutezug Ost" ist auch online bei zdf.de zu finden.

Ein TV-Programmhinweis: Heute abend (14.9.2010) ist im ZDF die Frontal21-Dokumentation "Beutezug Ost" zu sehen. Die Dokumentation beschäftigt sich mit der Geschichte der Treuhand, die nach der Wiedervereinigung für die Abwicklung der DDR-volkseigenen Betriebe zuständig war.

In der Programmankündigung heißt es:

"Verramscht, zerschlagen, abgewickelt - für Kritiker begann mit der Gründung der Treuhandanstalt vor 20 Jahren der Ausverkauf der DDR: Tausende volkseigene Betriebe wurden geschlossen, Millionen DDR-Bürger arbeitslos, ganze Regionen Ostdeutschlands deindustrialisiert. Noch heute tragen deutsche Steuerzahler an den Folgen des gnadenlosen Privatisierungseifers der damals mächtigsten Behörde - die Treuhandanstalt hinterließ einen Schuldenberg von 256 Milliarden D-Mark."

In der "Berliner Zeitung" von heute findet sich dazu eine Besprechung mit dem Titel "Fünfzig Jahre Schulden". Dort heißt es:

"Werner Schulz, der Europaabgeordnete der Grünen, kommt im Film zu dem Fazit, die Privatisierung der ostdeutschen volkseigenen Wirtschaft sei 'das größte Betrugskapitel in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands' gewesen."

Wer dann noch Lust auf Fernsehen hat, dem sei empfohlen, gleich beim ZDF zu bleiben. Im Anschluss läuft der erste Teil der Doku: "Wohin treibt der Islam?" (ZDF, 22.45 Uhr, der zweite Teil läuft am Mittwoch, 22.15 Uhr). Dazu findet sich jeweils Besprechungen in "Tagesspiegel", "Kölner Stadtanzeiger" und "Berliner Zeitung". Beide Teile der Dokumentation sind bereits online auf den Seiten des ZDF zu finden.

Diese TV-Empfehlungen sind den DIMBB-Medien-News entnommen.

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