Medienlinks: Untreue-Verdacht beim KI.KA/ Medienecho zum Markuse-Abgang

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Ein Mitarbeiter des KI.KA ist am Dienstag (7.12.2010) von seinen Aufgaben suspendiert worden. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren, das von Ermittlungsbehörden wegen des Verdachts auf Untreue und Betrugs eingeleitet wurde. In diesem Zusammenhang ermittelten am Dienstag Mitarbeiter der Behörden in den Räumen des KI.KA in Erfurt - presseportal.de
Dem 43-Jährigen wird vorgeworfen, seit Ende 2005 in über 70 Fällen verschiedene Dienstleistungen im Gesamtwert von vier Millionen Euro erfunden und mit einer Firma aus Berlin abgerechnet zu haben. Im Gegenzug soll die Firma den Beschuldigten anteilig an der Hälfte der Summe beteiligt haben - spiegel.de
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Erfurt wird dem Beschuldigten vorgeworfen, seit 2005 im Verbund mit einer Berliner GmbH in 72 Rechnungen erfundene Dienstleistungen bezahlt haben zu lassen. Anschließend sollen laut den Ermittlern die so geflossenen Beträge zwischen dem KI.KA-Mitarbeiter und dem mitbeschuldigten Geschäftsführer geteilt worden sein. Bei diesen Verdachtsmomenten stützen sich die Ermittlungsbehörden auf Aussagen und Unterlagen des mitbeschuldigten Geschäftsführers, der sich in Berlin selbst angezeigt hatte - mdr.de/presse
"Der betreffende Mitarbeiter ist am Dienstag vorsorglich vorläufig von seinen Aufgaben entbunden worden und hat Hausverbot erhalten", sagte Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp. Man wolle des Verdachtsfall "umfassend aufklären" - satundkabel.de
Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt - dd-inside.de
Sobald konkretere Ergebnisse vorliegen, will die Pressestelle des federführenden MDR für weitere Auskünfte zum Ermittlungsfall zur Verfügung stehen - dwdl.de
Nach Informationen der Nachrichtenagentur epd soll es sich bei dem beschuldigten Mitarbeiter um den Herstellungsleiter des Kika handeln - tagesspiegel.de

MDR: Der Sputnik-Chef erträgt das eigene Programm nicht mehr: In seiner eigenen Redaktion hofften sie da, Markuse werde die ihm von oben diktierte Reform schon ebenso still und heimlich zurückdrehen, wie er sie im Sommer im Programm umsetzen musste. Nun schreibt er: "Jetzt braucht Sputnik einen Chef, der hinter dem neuen Programmkonzept steht, es kreativ ausfüllt und mit Überzeugung nach innen und außen vertritt." - berlinonline.de
"Quotendruck" funktioniert wohl er so, wie die Ablösung von Erik Markuse als Chef des Radiosenders MDR-Sputnik, über den die FAZ schreibt (Seite 33, die Berliner gestern): Man hat ein ambitioniertes Programm, eine junge Hörerschaft, versucht die fehlenden UKW-Frequenzen durch multimediale Offenheit wegzumachen – und am Ende kommt ein Privatradiomann und macht, was alle machen - evangelisch.de

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steckt in den roten Zahlen. Gut 650 Millionen Euro Erträge plant der öffentlich-rechtliche Sender im Geschäftsjahr 2011, dem stehen allerdings Ausgabe von Höhe von 667 Millionen Euro gegenüber - der MDR muss den Gürtel deshalb enger schnallen - satundkabel.de
Der Rundfunkrat des MDR empfiehlt daher dem Sender, mindestens 9,1 Millionen Euro einzusparen. Johannes Jenichen, Vorsitzender des MDR-Rundfunkrates, sagte: "Sparsamkeit ist überall im Lande das Gebot der Stunde und der MDR soll mit den Einsparungen 2011 auch für die Öffentlichkeit deutlich sichtbar machen, dass er sich diesem Gebot ebenfalls verpflichtet fühlt" - digitalfernsehen.de

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich im Rahmen des 5. Nationalen IT-Gipfels darauf verständigt, dass auch in der nächsten Generation breitbandiger Zugangsnetze der Markt das Prinzip des offenen Internets gewährleisten soll - heise.de, Erklärung: bmwi.de

Medienlinks vom 2. bis 7.11.2010

MDR-Intendant Udo Reiter zieht sich von Twitter zurück: Ein schlechter Twitter-Witz von MDR-Intendant Udo Reiter hat Konsequenzen. Alle Inhalte auf Reiters Twitter-Account sind mittlerweile komplett gelöscht - meedia.de
Sein als Witz gemeinter Eintrag zum "Bundespräsidenten Mohammed Mustafa" hatte für reichlich Diskussionsstoff gesorgt - dwdl.de

Mitte August waren die Hörer von Sputnik von einer Programmreform überrascht worden: Statt Independent läuft nun Mainstream, die englischen Nachrichten gibt es nicht mehr - bild.de
Eric Markuse wird auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2011 den MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK (MDR) verlassen und sich neuen beruflichen Aufgaben zuwenden. Hörfunkdirektor Johann Michael Möller dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und für die Pionierarbeit, MDR SPUTNIK zu einer multimedialen Marke zu entwickeln. Nachfolger von Erik Markuse wird der derzeitige Musikchef der Welle, Reinhard Bärenz - radioszene.de
2001 hatte der erfolgreiche Radiomanager seine MDR-Karriere als Unternehmenssprecher der Hauptabteilung Kommunikation und Marketing begonnen. Fünf Jahre später wechselte er in die Hörfunkredaktion und übernahm das Ruder bei Sputnik - digitalfernsehen.de
Hörfunkdirektor Johann Michael Möller dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und für die Pionierarbeit, MDR SPUTNIK zu einer multimedialen Marke zu entwickeln. Nachfolger von Eric Markuse wird der derzeitige Musikchef der Welle, Reinhard Bärenz MDR-Intendant Prof. Udo Reiter: "Ob es die MDR Publikumszeitung ‚mittendrin’ ist, unser aktuell gültiges Corporate Design, die gemeinsam mit anderen ARD-Jugendwellen entwickelten Social-Media-Aktivitäten oder die weltweit erste Videoübertragung eines Popkonzertes per iPhone - mit dem Namen Eric Markuse verbinden sich viele Image prägende und erfolgreiche Aktivitäten des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS. Dafür gilt ihm mein ausdrücklicher Dank." mdr.de/presse
Hinweis: Und für die Weiterentwicklung von Sputnik dankte man ihm nicht?
Er werde das Haus verlassen, um neue Wege zu gehen, erklärte Markuse seine Entscheidung am Freitag in einer E-Mail. Dies sei "die logische Konsequenz, nachdem Sputnik in kürzester Zeit zu einer weiteren MDR-Popwelle umgebaut wurde und die von mir vor vier Jahren angesteuerte Position eines multimedial ausgerichteten Jugendkultur-Programms verlassen musste" - mz-web.de

"Magdeburger Volksstimme": Chefredakteur Kadell verlässt Verlag - kress.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt werktäglich einen Nachrichtenüberblick zu aktuellen Medien-Entwicklungen in Deutschland. Die DIMBB-MEDIEN-NEWS verlinken die wichtigsten online zugänglichen Artikel zur Medienpolitik in über 40 Rubriken. Das E-Mail-Abo kostet 15 Euro im Monat. Bestellen Sie die DIMBB-MEDIEN-NEWS hier.

Eine Auswahl von relevanten Links für Sachsen und Dresden geben wir hier unregelmäßig wieder - Flurfunk Dresden dankt dem DIMBB für die Bereitstellung.

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