Word of Mouth-Marketing: „SUPERillu“ startet „Freundeskreis“

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Die "SUPERillu" bietet ihren Werbepartnern künftig auch Word-of-Mouth-Markting (kurz: WOM) an - übersetzt heißt das soviel wie Mundpropaganda- oder Empfehlungs-Marketing. Dafür sucht die Zeitschrift interessierte Leser, die sich beim SUPERillu-freundeskreis (http://freundeskreis.superillu.de/) registrieren. Dort können sie kostenlos Produktproben abgreifen.

Zitat von superillu.de:

"Im SUPERillu freundeskreis können Sie kostenlos Produkte testen, mit Ihrer ehrlichen Meinung diese Produkte verbessern und Ihre Erfahrungen mit Freunden, Bekannten und Verwandten teilen."

Einen ersten Kunden hat die Zeitschrift auch schon: 1.000 Tester bekommen eine Gratisprobe des neuen Persil Gold, für die "Produkttester" gesucht werden - de facto geht es aber darum, das Produkt bekannter zu machen.

Das ist das Prinzip von Word-of-Mouth: Man bringt eine gewissen Anzahl eines Produkts in Umlauf, die besonders an aufgeschlossene und kommunikative Einzelpersonen gehen. Überzeugt das Produkt, sprechen diese Multiplikatoren in ihrem Bekanntenkreis - hoffentlich positiv - über das Produkt.

Eine Kunden-Präsentation, die sich im SUPERillu-Media-Blog findet, erklärt die Methode und das Vorgehen. Zitat:

"89% der deutschen Konsumenten vertrauen auf die Empfehlungen von Bekannten und Freunden!"

In der Präsentation (hier als PDF-Download) finden sich auch einige Informationen zu den Preisen: Wer eine anständige WOM-Kampagne inklusive Aufruf- und Nachberichtsanzeigen (!) in der "SUPERillu" wünscht, muss also schon einen fünfstelligen Beitrag in die Hand nehmen. In Zeiten des rückläufigen Anzeigenmarktes sicherlich eine interessante zusätzliche Einnahmequelle für das Blatt.

Vorreiter in Deutschland für Word-of-Mouth-Marketing dürfte trnd.com sein - allerdings ohne Zeitschriftenanbindung. Aber auch im Burda-Verlag (Mutterhaus der "SUPERillu") ist man schon länger dabei. Der Freundeskreis der "SUPERillu" grenzt sich hier durch den Schwerpunkt Ostdeutschland ab.

Ein Youtube-Video von trnd.com erklärt die Methode anschaulich:



Nachtrag 4.5.2011:
Auch ein Youtube-Video von Hubert-Burda-Media erklärt die Methode anschaulich:

1 Kommentar
  • Shemika Mecham
    Juni 7, 2011

    Ich kann jedem, der seine Firma auf Facebook vorführen möchte, nur nahelegen, sich vorab über das rechtliche zu erkundigen. Denn dort gibt es zig Probleme, und unser Unternehmen wurde ebenfalls auf Grund des „Gefällt mir“-Button abgemahnt. Doch das Marketing hat sich auf jeden Fall ausgezahlt! Wir konnten unseren Umsatz dadurch um 25% steigern, und es scheint, das dieser weiter anwachsen wird.

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