Facebook-„Namensstreit“: DMG-Dresden-Fanpage kann (fast) so bleiben, wie sie ist

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Screenshot der DMG-Fanpage (Pfeil von uns eingefügt).

Außer heißer Luft nichts gewesen? Wie das Blog Allfacebook.de berichtet, gab es einen Termin von Facebook-Deutschland mit mehreren Vertretern deutscher Städte, um über die Frage der Namen von Städte-Fanpages zu informieren. Hintergrund ist die (sehr drastisch vorgetragene) Ansage von Facebook von vor einigen Wochen, dass Fanpages mit reinen Städtenamen künftig nicht mehr erlaubt sind.

Bei dem Treffen nun haben die Vertreter von Facebook Deutschland zugesagt, dass keine Stadt die URL ändern müsse. Auch werde keine Seite abgeschaltet, wie in diversen Berichten befürchtet worden war - sie werden höchstens (zwangs-)umgezogen. Lediglich der Name der Seiten (am Beispiel Dresden im Bild mit Pfeil von uns markiert) müsse geändert werden, so das Blog.

Für die Dresden bedeutet das: Es bleibt zumindest vordergründig fast alles so, wie es ist. Es muss wohl auch kein Briefbogen neu gedruckt werden, wie es DMG-Chefin Bettina Bunge bspw. in der "Sächsischen Zeitung" (Titel am 11.6.2012: "Warum Dresden nicht Dresden heißen darf") befürchtet hatte. Zumindest nicht bei den Pressemitteilungen der DMG, die die Google-Suche auf die Schnelle ausspuckt - da wird die vollständige Vanity-URL: facebook.com/dresden.marketing angegeben (s. Ausriß rechts) - und nicht der Name der Seite.

Ausriß von einer DMG-Pressemitteilung - genannt ist die URL der Facebook-Fanpage, nicht der Name der Seite.

Nun lässt sich der Name einer Fanpage nicht einfach in den Einstellungen ändern, wenn man mehr als 200 "Gefällt mir" hat. Hier wird sich die DMG also mit Facebook einigen und einen neuen Namen angeben müssen.

Und was bedeutet der Namens-Wechsel? Das hat vermutlich direkte Auswirkungen auf die interne Facebook-Suche - sollte die DMG-Seite dort aus der Orte-Listung fliegen, würde das das weitere Wachstum der Seite möglicherweise bremsen. Wie die Verantwortlichen damit umgehen, wird sich zeigen.

Was sich aber sicher nicht ändert (und was von Anfang an klar war): Dass es die Seite unter facebook.com/dresden.marketing weiter gibt.

Warum Facebook die Städtenamen überhaupt verbietet? Dazu schreibt Allfacebook:

"Die Frage nach dem Zweck wurde so beantwortet, dass man generische Orte schaffen möchte. Jemand, der nach Paris in den Urlaub fährt, soll die Möglichkeit haben den Ort zu liken, ohne im Anschluss mit Informationen einer französischen Marketing Gesellschaft bespielt zu werden."

Die Meldung bei Allfacebook.de trägt den Titel: "Facebook will die Städtenamen zurück – Ein Update".

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