MDR: Live-Blog und Webdoku zu „Der Turm“; ARD startet Twitter-Account @ardsocial

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Screenshot: Unter mdr.de/turm findet sich ein Stadtplan zum Film

Heute mal ein Lob: Der MDR bzw. die ARD machen die TV-Premiere von "Der Turm" auch im Netz zum Event. Während der Ausstrahlung des ersten Teils (3.10.2012, 20.15 Uhr im Ersten) gibt es dafür ein eigenes TV-Liveblog im Netz sowie umfangreiche Aktivitäten bei Facebook und Twitter. Außerdem findet sich schon jetzt im Netz eine ausführliche Webdokumenation mit Hinweisen zum Zweiteiler, den handelnden Personen sowie vertiefenden Informationen zur im Film beschriebenen Vorwendezeit.

In der Pressemitteilung heißt es:

"Während Teil 1 der TV-Premiere von 'Der Turm' am 3. Oktober im Ersten lädt die ARD ab 20.15 Uhr im Internet zum 'Social TV'. In einem Liveblog und via Twitter können Internetnutzer auf www.dasErste/der-turm parallel zum Livestream des Films ihre Kommentare schicken und Regisseur Christian Schwochow Fragen stellen. Einzelne Tweets werden zusätzlich über die ARD-Teletextseite 777 eingeblendet. Auch während des Livestreams der Dokumentation im Anschluss an den Spielfilm kann bis 22:30 Uhr weiter gebloggt werden."

Live-Blog zum Film und Begleitung in sozialen Netzwerken

Konkret wird Christian Schwochow, der Regisseur des TV-Zweiteilers, während der Ausstrahlung (20.15 bis 21.45 Uhr) online bereit stehen; Nutzer können dann auf den Seiten der ARD (www.ard.de/social/tv/turm) im Live-Blog kommentieren (chatten) oder sich mit ihrem Twitter- oder Facebook-Account anmelden und ebenfalls Kommentare hinterlassen und mitdiskutieren. Dort wird der Film auch im Live-Stream zu sehen sein.

Der Live-Blog wird bereits ab 19.30 Uhr freigeschaltet, während des Films und der Doku sollen dann diverse Blog-Beiträge zum Film erscheinen - außerdem wird man auf Kommentare und Fragen der Nutzer in den diversen Netzwerken und im Blog reagieren.

Parallel dazu gibt es bei der ARD ein "Teletwitter", wie offenbar  schon bei Sportübertragungen mehrfach erprobt (hier nachzulesen): Tweets mit Hashtag #ard777 werden auf der Teletext-Seite 777 abgebildet. Gleichzeitig werden auch die Hashtags #derturm und #turm bei Twitter beobachtet und "bedient" -  die Zuschauer-Reaktionen auf Twitter sollen sich wiederum auch im Live-Blog niederschlagen.

Wie man uns auf Nachfrage mitteilt, erfolgt die Twitter-Begleitung nicht nur mit dem bestehenden Account @daserste, sondern dann auch unter den noch ganz neuen Account @ardsocial - der hat zur Stunde (2.10.2012, 19 Uhr) gerade mal 7 Follower.

Die Infos aus dem Live-Blog werden parallel auch auf dem ARD-Facebook-Account verbreitet; alles in allem eine sehr aufwändiges, aber extrem spannendes Konzept.

MDR hat eigene Web-Dokumentation eingerichtet

Schon jetzt findet sich im Netz unter www.mdr.de/turm eine begleitende Webdokumentation, die den Zweiteiler und die anschließenden TV-Dokumentation begleiten. Dort finden sich Schlüsselszenen des Fernsehfilms, Bilder zu einzelnen Szenen und Ausschnitte aus dem Hörbuch. Darüberhinaus sind Videos, Audios und Fotos zu den Themen und den Figuren des Films zu finden, etwa zum Gesundheitswesen der DDR, dem Alltag in der NVA, der Bürgerbewegung oder dem Stichwort Zensur.

Die wichtigsten Schauplätze des Romans im Dresdner Stadtteil "Weißer Hirsch" sind in einem "Stadtplan" (s. Screenshot oben) bezeichnet und erläutert.

Hier geht's zur Webdokumentation zu "Der Turm".

Hintergrund: Der MDR hat mit großem Aufwand den Roman von Uwe Tellkamp in zwei Teilen verfilmen lassen. In Tellkamps Roman wird am Beispiel einer erfundenen Familiengeschichte das Leben in den 1980er Jahren in Dresden und der DDR beschrieben. Man erlebt eindrucksvoll die Zwänge einer mittelständischen Familie, die sich mit dem System irgendwie arrangiert hat und wie alle anderen auch nur versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Wir haben den ersten Teil bereits bei der offizellen Premiere gesehen und können das Werk nur empfehlen.

Der Turm ist am 3. und 4.10.2012 jeweils um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Vorlage ist der Roman "Der Turm" von Uwe Tellkamp. Am 3.10.2012 folgt um 21.45 Uhr eine "vom MDR produzierte Begleitdokumentation, die mit Zeitzeugen, Filmsequenzen und Archivmaterial die 80er Jahre in der DDR und die besondere Rolle Dresdens beleuchtet."

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