Lesehinweis: Die „feige Verzögerungstaktik des MDR“

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Lesehinweis: Mit dem Satz: "Eigentlich sollte hier ein Interview mit der MDR-Redakteurin Meike Götz stehen" beginnt ein längerer Text von Matthias Dell von "der Freitag". Demnach hat der MDR ein längeres Interview Dells mit der verantwortlichen Tatort-Redakteurin nicht autorisiert, weil schon die Fragen tendenziell seien.

Also schreibt der Kulturredakteur der Zeitung ohne Interview über sein Thema: den MDR-Tatort aus Thüringen, der am 3.11.2013 erstmals ausgestrahlt wird. Und geht insbesondere mit dem vorher gelaufenen Ausschreibungsverfahren hart ins Gericht.

Zitat:

"Aber gut, dem MDR ging es um eine Geste: Transparenz. Dass sich dahinter nicht mehr als ein Lippenbekenntnis verbirgt (oder ein ziemlich amateurhafter Spin), zeigt die Wahl des Siegers. Aus den über 100 Vorschlägen wurde mit dem Konzept von Thomas Bohn ein Filmemacher und Autor ausgewählt, der bereits 15 Tatort-Folgen gedreht hat, etwa in Ludwigshafen und maßgeblich in Hamburg mit Robert Atzorn als Kommissar Jan Casstorff (2001 bis 2008). Natürlich kann auch Thomas Bohn sich bewerben, wo eine Ausschreibung offen ist. Seine Wahl passt nur nicht zu dem, was der MDR vorgab zu wollen. Was heute aber weder dem MDR auffällt noch anderen Journalisten."

Der Text ist auf der Webseite des "freitag" zu finden und trägt den Titel: "Total demokratisch".

(Via Bildblog.)

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