„Etwas weniger Aufgeregtheit und ein Mindestmaß an Recherche“

Lesehinweis: Auf der Website von Radio Dresden ist Mittwochfrüh (28.9.2016) ein sehr lesenswertes Stück erschienen. Darin beschäftigt sich Redakteur Andreas Szabo mit dem angeblichen Bekennerschreiben zu den Anschlägen von Montagabend in Dresden.

Szabo verweist in seinem Text darauf, dass das Bekennerschreiben im Netz frühzeitig als Fake bezeichnet wurde. Und dass die Methode, beim politischen Gegner entsprechende Falschmeldungen zu platzieren, sei inzwischen auch nicht mehr neu sei.

Am Ende des Textes übt Szabo außerdem deutliche Medienkritik. Zitat:

"Festzuhalten bleibt: jeder Hinweis zu einer Straftat muss geprüft werden, auch ein angebliches Bekennerschreiben. Allerdings ist an manchen Punkten - wir schließen uns als Redaktion dabei auch mit ein - etwas weniger Aufgeregtheit und zumindest ein Mindestmaß an Recherche, an Überprüfung der Fakten und Plausibilität sowie eine Einordnung notwendig, um nicht selbst Teil von Propaganda-Aktionen zu werden. Sei es von Links- oder Rechtsextremen oder anderen Kräften."

Titel der Geschichte: "Wirbel um ein angebliches Bekennerschreiben zu Anschlägen in Dresden".

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