Umbenennung zum 3.10.2016: Mopo24 wird zu Tag24

Das neue Schild steht schon in der Ostra-Allee.

Das neue Schild steht schon in der Ostra-Allee.

Es ist soweit: Am 3.10.2016, dem Tag der Deutschen Einheit, bekommt Mopo24 einen neuen Namen. Das Angebot wird dann Tag24 heißen. Ensprechend wird der Link mopo24.de ab diesem Tag umgeleitet auf tag24.de.

Hintergrund ist die Expansion des Angebots in Richtung Westen (vgl. Flurfunk vom 18.8.2016: "Tag24: Mopo24 bekommt neuen Namen und expandiert nach Westen").

Der Pressemitteilung anlässlich der Umbenennung ist außerdem zu entnehmen, dass man die andauernde Verwechselung im Internet mit der Hamburger "Mopo" und der "Berliner Morgenpost' beenden wolle.

Im Rahmen der Expansion ist außerdem eine neue Tochtergesellschaft der DDV Mediengruppe gegründet worden. Die Tag24 News Deutschland GmbH bietet künftig Partnerverlagen überregionale Inhalte, Technik und Know-How geliefert. Die Leitung der GmbH liegt bei Chefredakteur Robert Kuhne.

Kuhne ist in der Pressemitteilung wie folgt zitiert:

"TAG24 wird optisch MOPO24 gleichen. Zusätzlich werden mehrere deutsche Regionen angeschlossen, betrieben von lokalen Partnergesellschaften. Mit der geeinten Kraft, wollen wir fortan im deutschen Newsmarkt eine Rolle spielen, die für regional-interessierte Leser und große Anzeigenkunden ebenso interessant sein wird."

Als ersten Partner hat man die "Neue Westfälische" ("NW") mit Sitz in Bielefeld ins Boot geholt (vgl. Flurfunk vom 18.8.2016). Die Tag24 OWL GmbH (als Tochtergesellschaft der "Neuen Westfälischen") kümmert sich um regionale Inhalte bei Tag24 und hat dafür eigens Personal zur Verfügung gestellt. OWL steht für Ostwestfalen-Lippe, die Region rund um Bielefeld und also das Erscheinungsgebiet des Portals.

Geführt wird die Tag24 OWL-GmbH von Oliver Moll, der als Geschäftsführer und Chefvermarkter das Projekt in der Region voranbringen soll. Er wirkte zuvor als Anzeigenleiter der "Frankfurter Rundschau" und Vertriebschef der "Rhein-Zeitung“.

Laut Pressemitteilung sei man in "intensiven Planungen mit weiteren großen und kleinen Verlagen, aber auch "offen für weitere Partner", besonders in Süddeutschland und im Raum Frankfurt.

Mopo24 ist vor zwei Jahren gestartet (vgl. Flurfunk vom 1.10.2014) und hat eine ziemliche Erfolgsgeschichte hingelegt.

Zuvor war die "Sächsische Morgenpost" lange Zeit eine der letzten Zeitungen gewesen, die überhaupt keinen Online-Auftritt hatte. Mit dem Wechsel innerhalb der Chefredaktion änderte sich das. Innerhalb kürzester Zeit hat das Boulevard-Medium den regionalen Online-Markt aufgemischt.

Bei der IVW August/2016 lag Mopo24.de mit 6,9 Millionen Visits auf Platz 26 der deutschen Online-Newsmedien (Infos aus der PM). Laut Mitteilung liegt der Altersschnitt der Leser liegt zwischen 25 und 35 Jahren. In Dresden arbeiten aktuell 33 Mitarbeiter für das Projekt. Bei der Printausgabe der Morgenpost sind aktuell 120 Mitarbeiter in Dresden, Leipzig und Chemnitz beschäftigt.

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