Männern eine Chance geben! 30%-Männerquote bei femMit-Konferenz

Am 23. und 24.4.2020 findet die zweite femMit in Dresden statt (vgl. FLURFUNK vom 16.1.2020).

Bei der größten Konferenz Ostdeutschlands rund um Gleichberechtigung und Karriere für Frauen werden rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

An zwei Tagen wird es in verschiedenen Panels, Vorträgen und Workshops um Frauen in Verantwortung in Wirtschaft, Politik, Medien, Kultur, Wissenschaft und Sport gehen. Aber auf den Bühnen und im Publikum sollen nicht nur Frauen sitzen.

Romina Stawowy, Organisatorin der femMit, sagt:

"Wir haben uns für eine Männerquote entschieden. Das klingt zuerst einmal seltsam, ist aber durchaus ernst gemeint. Unser Ziel ist es, dass alle Panels mit mindestens 30 Prozent männlichen Rednern besetzt sind. Denn damit sich etwas verändert, braucht es mehrere Dinge: Mut und Vorbilder auf der weiblichen Seite, aber eben auch die Männer, die mitziehen! Frauen sollten die bestehenden Ungerechtigkeiten nicht allein beseitigen müssen. Es geht nur gemeinsam. Die femMit soll dazu beitragen."

Gemeinsam an Veränderungen arbeiten

Einer dieser Männer ist Robert Franken, der Unternehmen in den Bereichen Führungskultur und Gleichberechtigung berät. Er sagt: „Vielfalt braucht Rahmenbedingungen, die alle Menschen einbeziehen. Leider gibt es noch sehr viele Hürden für diejenigen, die bestimmten Normen nicht entsprechen. Es wird deshalb Zeit, dass wir anfangen, gemeinsam an der Veränderung unserer Systeme zu arbeiten: Frauen, Männer, alle“.

Bei der femMit wird er darüber sprechen, an welchen Stellen und aufgrund welcher Mechanismen noch Nachholbedarf in Sachen Vielfalt besteht, und warum gerade Männern dabei eine Schlüsselverantwortung zukommt.

Romina Stawowys Wunsch ist es, nicht nur mehr Männer auf die Bühnen zu bekommen, sondern auch als Gäste des Kongresses zu gewinnen.

"Die femMit ist keine reine Frauenveranstaltung. Schon im vergangenen Jahr waren einige Männer als Gäste dabei. Sie sind von der Konferenz begeistert gewesen und haben viele neue Denkansätze mitgenommen."

Zahlreiche prominente Sprecher*innen

Weitere Sprecherinnen und Sprecher der femMit-Konferenz sind unter anderem MDR-Intendantin Prof. Karola Wille, Regisseurin Mo Asumang, Geschäftsführerin der AllBright Stiftung Wiebke Ankersen, Journalist Richard Gutjahr, der Hamburger Wahlbeobachter Martin Fuchs und Sängerin Sarah Lesch.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie unter www.femMit.de.

Transparenzhinweis: Dieser Text ist die offizielle Pressemitteilung der femMit, einer Veranstaltung von Romina Stawowy. FLURFUNK ist ein Produkt des STAWOWY-Verlags. 

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