„Bitte um finanzielle Hilfe“: Privatradios schreiben Staatskanzleien

Die privaten Radioanbieter aus Mitteldeutschland haben sich mit einem offenen Brief an die Staatskanzleien gewendet.

Hintergrund ist der einbrechende Werbemarkt angesichts der Corona-Krise, der die Finanzierung der Radiostationen gefährdet. Entsprechend ist das Schreiben überschrieben mit: "Zur aktuellen Situation im privaten Radio; dringende Bitte um finanzielle Hilfe".

Absender des Schreibens ist der Verband Mitteldeutscher Privatradios e.V. (VMPR). In den Staatskanzleien der Länder wird die Medienpolitik koordiniert.

Konkret geht es darum, dass die privaten Radioveranstalter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Übernahme der UKW-Zuführungs- und -Verbereitungskosten fordern.

Werbemarkt bricht ein

In dem Schreiben loben die Sender zunächst die "weitreichenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Ausbreitung des Corona-Virus" und erläutern, welchen Beitrag sie aktuell zur Information der Bevölkerung leisten.

Das Problem der Sender aber:

"Allerdings haben diese Maßnahmen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die Mitteldeutschen Privatradios. Sie leben – anders als der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk – von Werbeeinnahmen. Diese Werbeeinnahmen brechen in einer nicht vorhersehbaren Größenordnung weg. Niemand bewirbt Produkte oder Dienstleistungen, die er aufgrund hoheitlicher Anordnungen derzeit nicht oder kaum vermarkten kann. Die Mitteldeutschen Privatradios verzeichnen momentan Umsatzeinbußen bis zu 85%."

Das Schreiben argume…

2 Kommentare
  • Schultze
    April 4, 2020

    Wirklich? Eine Pressemitteilung hinter der Paywall?! Da habe ich aber schon seriösere Abomodelle gesehen...

  • owy
    April 4, 2020

    Die PM kann man auch woanders lesen, ja. Aber vielleicht verbirgt sich hinter der Paywall ja noch mehr... ;-)

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