Eben twittert der MDR-Intendant Udo Reiter:

Der Grund für die Entschuldigung ist sein vorangegangener Tweet – der ziemlich heftige Reaktionen bei Twitter ausgelöst hatte (der erste Blog-Eintrag ist auch schon da):

Und hier eine kleine Auswahl der Reaktionen:

Weitere Reaktionen finden sich, in dem man auf der Twitter-Startseite einfach @mdrreiter eingibt.

Das, was Reiter und seine Kollegen gerade erleben, nennt man eine Social-Media-Falle: Schnell was eingetippt, nicht richtig nachgedacht, nicht überlegt, wie viele Leute das eigentlich mitlesen (vielfach auch, ohne bei Twitter angemeldet zu sein) oder nicht berücksichtigt, dass der Witz vielleicht im Schriftlichen nicht funktioniert  – und schwups, schon ist die öffentliche Empörung da.

Unsere Meinung: Wenn die 1.0er-Medienmasche, sich an einzelnen Äußerungen hochzuziehen und solange darauf rumzureiten, bis ein Kopf rollt, auch bei Twitter und Co greift, dann haben wir alle nichts gelernt. Vor allem wird dann Twitter und Co. dauerhaft sicher nicht in der Politik Einzug halten. Man sollte eine Person vielleicht doch an der Summe ihrer Äußerungen bewerten – nicht an einer einzelnen.

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