Medienlinks: Grüne sehen beim MDR Ausbaubedarf bei der Programmvielfalt

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Gerstenberg: Der MDR hat in Sachen Programmvielfalt großen Ausbaubedarf. Gesellschaftlicher Pluralismus in einem demokratischen System muss sich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wiederfinden. Für uns Grüne ist die Ansprache aller Alters- und Personengruppen mit einem qualitativ hochwertigen Programm eine zen¬trale Aufgabe auch des MDR. Neben hochwertigen Radio- und Fernsehangeboten muss der MDR mit der media¬len Entwicklung mitziehen können - radioszene.de

Beherrschungsziel: Das Beermann-Papier, die AG Beitragsstabilität und die Rundfunkfreiheit - funkkorrespondenz.kim-info.de
Hier noch einmal das Papier - funkkorrespondenz.kim-info.de

Udo Reiter im Interview zu 20 Jahre MDR und Kika - otz.de

Thüringens Medienstaatssekretär und Rundfunkratsmitglied Peter Zimmermann sieht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach der Affäre insgesamt beschädigt. Er lobt den Kinderkanal aber zugleich als den im Verhältnis zur Quote effektivsten öffentlich-rechtlichen Sender. „Der Ki.Ka muss sich weiterentwickeln können, deshalb darf die Federführung des MDR den Sender nicht erdrücken“, warnt Zimmermann vor einer Überregulierung. Denn inzwischen werden Ki.Ka-Rechnungen von sieben und mehr Verantwortlichen gegengezeichnet - moz.de
Der thüringische Staatssekretär für Medien, Peter Zimmermann, hat eine Rücknahme der Etat-Kürzungen für den Kinderkanal Ki.Ka gefordert. Der Ki.Ka dürfe nicht erdrosselt werden, sagte Zimmermann am Sonntag der Nachrichtenagentur dapd. Der Sender brauche Planungssicherheit und müsse weiter kreativ arbeiten können - boulevard-baden.de
Thüringens Medienstaatssekretär Peter Zimmermann hat eine schnelle Freigabe der nach dem Betrugsskandal gesperrten Ki.Ka-Gelder gefordert. Es gehe um eine Million Euro jährlich, die der MDR und das ZDF damals folgerichtig gesperrt hätten, sagte Zimmermann, der auch Mitglied im MDR-Rundfunkrat ist, am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Der Betrag müsse nicht nur für 2011, sondern wieder dauerhaft dem Sender zur Verfügung stehen - bild.de/regional/leipzig

MDR in eigener Sache zum Prozessauftakt - mdr.de

Privatfunk-Lobbyist Klaus Schunk wehrt sich gegen das drohende Aus für das UKW-Radio, begrüßt die Web-Konkurrenz und moniert zu viel Werbung im ARD-Hörfunk. Laut dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung soll die Frequenzzuteilung der UKW-Frequenzen 2015 widerrufen werden. Dieses Datum ist – auch wenn damit keine UKW-Abschaltung gemeint ist – völlig unsinnig und verunsichert Markt und Sender. Wir würden es begrüßen, wenn man auf ein konkretes Datum ganz verzichtet. Man sollte diesen Zeitpunkt davon abhängig machen, wann genügend Digitalempfänger im Markt sind - tagesspiegel.de

Bei ZDF, SWR und MDR stehen Chef-Wahlen an. Die Anzahl der Kandidaten ist nicht größer als in Nordkorea, ein Reflex auf die sinkende Relevanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Die Wahlgremien in den ARD-ZDF-Anstalten passen ausgezeichnet ins Programmbild. Von ihrer Aufgabe, ihrem Selbstverständnis her müssten sie alarmiert sein. Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der sich in der Gebührenpflicht aller Bürger und in der Nachfrage vor allem älterer Zuschauer eingerichtet hat, der kommt früher als gedacht vor die Grundsatzfrage: Warum gibt es euch überhaupt noch in dieser Form? - tagesspiegel.de

Ältere Medienlinks vom 19.05. bis 04.06.2011

Ist der gern diskutierte Relevanzverlust der öffentlich-rechtlichen Sender eigentlich nur ein Irrglaube oder kann die oft beschriene Banalisierung des Fernsehens hin zum reinen Unterhaltungsmedium auch durch Fakten untermauert werden? Angesichts des Quoten-Triumphzugs von RTL, das in der abgelaufenen TV-Season mit 19,2 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum noch einmal gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen konnte, erscheint eine faktische Analyse der Durchschnittsquoten sinnvoll - quotenmeter.de

Folgt dem scheidenden Udo Reiter eine Intendantin? - mz-web.de

Für die Staatsanwaltschaft wuchs sich der Fall zum "Ki.Ka-Komplex" aus. Die Behörde durchsuchte Wohnungen und Firmen in drei Bundesländern. Zwischenzeitlich liefen Ermittlungen gegen sechs Geschäftsführer verschiedener Firmen und fünf Personen aus dem Bereich des Senders mit Sitz in Erfurt - freiepresse.de

Udo Reiter im bild.de-Interview - bild.de/regional/leipzig

Das MDR-Personalkarussell dreht sich. Während der Verwaltungsrat mit der Suche nach einem neuen Intendanten beginnt, stehen einige Personaländerungen schon fest. Außerdem wird ein neuer Verwaltungsdirektor gesucht - digitalfernsehen.de

Nach 20 Jahren an der Spitze des MDR will sich Intendant Udo Reiter demnächst zurückziehen. Seine Entscheidung, 1991 zum MDR gegangen zu sein, bezeichnet er heute als "seltenen Glücksfall" - auch wenn vieles am Rande er Legalität ablief - dwdl.de
Bewerber als Nachfolger gibt es offensichtlich bereits. „So soll sich der amtierende Hörfunk-Direktor Johann Michael Möller Hoffnungen machen. Auch zeige der thüringische Regierungssprecher Peter Zimmermann Interesse, heißt es.“ - sueddeutsche.de

Reiters Streich: Der große Coup dürfte schon perfekt sein: Thomas Gottschalk wechselt vom ZDF, wo er seit 1987 „Wetten dass..?“ präsentierte, zur öffentlich-rechtlichen Konkurrenz ins Erste. Offiziell will das zwar noch niemand bestätigen, alles aber spricht dafür - faz.net
Eingefädelt hat das Udo Reiter, Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks, und in seinen (Jugend-)Jahren beim Bayerischen Rundfunk ein entschiedener Förderer von Thomas Gottschalk - tagesspiegel.de

Der noch amtierende Intendant des MDR Udo Reiter hält an den Plänen zum umstrittenen Box-Vertrag mit Sauerland fest und glaubt, dass man in der Diskussion um die Übertragungsrechte doch noch zu einer gemeinsamen Lösung finden wird - digitalfernsehen.de

Das Erste hat Gottschalk dem Bericht zufolge mehrere Formate angeboten. Die Gespräche seien vom scheidenden MDR-Intendanten Udo Reiter eingefädelt worden. Gottschalk und Reiter kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim Bayerischen Rundfunk - welt.de
Offensichtlich hat man dem TV-Entertainer dort mehrere Formate angeboten, Gottschalk hält sich bedeckt. "Es ist doch nachvollziehbar, dass ich in dieser Phase des Umbruchs auch Gespräche mit anderen Sendern führe, das weiß auch das ZDF. Ich sehe meine Fernsehzukunft aber definitiv bei den Öffentlich-Rechtlichen. Für Reiter wäre es ein letzter großer Coup, Gottschalk zur ARD zurückzuholen - spiegel.de, tagesspiegel.de

Das Ende einer Ära: MDR-Intendant Reiter kündigt Rücktritt an - dradio.de
Dass ein Intendant vier Tage vor seinem Anstalts-Jubiläum abtritt - der Staatsvertrag über den MDR wurde am 30. Mai 1991 unterzeichnet - ist ARD-weit einzigartig - taz.de
Nun braucht der MDR einen Nachfolger, und man darf davon ausgehen, dass der Hörfunkdirektor Johann Michael Möller gerne dieser Nachfolger wäre. Auch Werner Dieste, dem Chef des Landesfunkhauses in Thüringen, werden Ambitionen nachgesagt. Für manchen eine Wunschkandidatin wäre sicherlich die juristische Direktorin Karola Wille - faz.net
Der MDR feiert dieser Tage sein 20-jähriges Jubiläum. Ebenso lange ist Udo Reiter Intendant - abendblatt.de
MDR-Chef Udo Reiter will Schluss machen. "Nach gründlichem Nachdenken", so der dienstälteste Intendant der ARD, "komme ich zu dem Ergebnis, dass ich von der Möglichkeit eines vorzeitigen Ausscheidens Gebrauch machen sollte - morgenpost.de
Udo Reiter kam aus der Münchner Bussi-Gesellschaft und wurde im Osten Quotenkönig. Nun will der MDR-Chef gehen. Die Begründung: Er wolle nicht "als ausgestopfter Dinosaurier" im Amt bleiben. Doch hat sein Rückzug auch etwas mit dem Kika-Skandal zu tun? - sueddeutsche.de
Warum Intendant Udo Reiter den Mitteldeutschen Rundfunk vorzeitig verlässt: Ich habe gesehen, dass meine alten Mitstreiter – Jobst Plog, Fritz Pleitgen, Peter Voß, Thomas Gruber, Günter Struve – alle ausgeschieden sind und dass die ersten – Jörg Klamroth, Fritz Raff – sogar schon wegsterben. Das hat mich nachdenklich gemacht. Ich wollte nicht als letzter Dinosaurier die ARD-Landschaft bereichern - tagesspiegel.de
Die ersten zehn Jahre des MDR bezeichnet Reiter als die Aufbauphase, die zweiten zehn als Konsolidierungsphase. In den nächsten zehn Jahren werde es um die Anpassung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an die digitalen Herausforderungen gehen. Zudem stünden erneute Sparrunden bevor - thueringer-allgemeine.de
Auf die Frage, ob die ARD rückblickend nicht einem großen Kindergarten ähnle, in dem jeder seine Interessen versucht durchzusetzen, antwortete Reiter: "Die ARD ist ein Gesamtkunstwerk. Das Erstaunlichste an ihr ist, dass sie überhaupt sendet. Das grenzt an ein Wunder. Wenn neun Anstalten mitreden, kommt man naturgemäß schwer zu einer Entscheidung. Irgendwie hat das dann aber trotzdem immer geklappt." - digitalfernsehen.de
Die Kika-Betrugsaffäre stufte Reiter als „extrem ärgerlich“ ein, auch für sich persönlich: „Ich habe damals den Kika nach Erfurt geholt und immer eine besondere Beziehung zu diesem Programm gehabt“, erklärte er wenige Tage, nachdem der Betrugsskandal – der bisher größte in der Geschichte der öffentlich-rechtlichen Rundfunks – bekannt geworden waren - funkkorrespondenz.kim-info.de
Man muss wissen, wenn es Zeit ist, und wenn man rechtzeitig seinen Hut nimmt, kommt man immerhin noch in den Genuss, seine Nachrufe zu lesen. … Zu den traurigeren Entwicklungen der letzten Jahre gehört leider, dass die Bürokratie auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugenommen hat, dass alles auch von Europa bürokratisch mitgesteuert wird - faz.net

Die Liste möglicher Nachfolgekandidaten ist lang. Doch fünf Namen wurden am Freitag immer wieder ins Spiel gebracht. Spätestens in sechs Monaten will der Rundfunkrat entscheiden, wer auf Udo Reiter folgt und Herr über 2000 feste und genauso viele freie Mitarbeiter des Senders wird - bild.de/regional/leipzig

Der Leipziger Fernsehmoderator Peter Escher wünscht sich bei dem anstehenden Wechsel an der Spitze des Mitteldeutschen Rundfunks wieder einen Journalisten als Intendanten. Er hoffe, dass auch der neue Intendant ein großes Herz für Inhalte haben werde und nicht nur für Quoten und Budgets, sagte Escher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd - freiepresse.de

Die Grünen haben vom Mitteldeutschen Rundfunk mehr Angebote für Jugendliche gefordert. Der MDR dürfe sich nicht aufs Altenteil zurückziehen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im sächsischen Landtag, Karl-Heinz Gerstenberg, der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn MDR-Intendant Udo Reiter einen Jugendkanal der ARD jetzt als Illusion abtut, kann man nur mit dem Kopf schütteln.» Dabei gehe es um eine grundlegende Pflicht und keine Kür, über die man mal reden könnte, wenn noch ein bisschen mehr Geld da wäre - bild.de

Der vorzeitig ausscheidende MDR-Intendant Udo Reiter glaubt, im Streit um die Box-Rechte doch noch zu einem Konsens zu kommen. Das erklärte der 67-Jährige im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe) - presseportal.de

Der scheidende MDR-Intendant Udo Reiter hat mehr Kooperationen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit Zeitungsverlagen vorgeschlagen. «Wir kümmern uns um das gleiche Publikum mit den gleichen Qualitätsansprüchen», sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Das können wir besser gemeinsam machen.» Reiter rief die Vertreter aller Qualitätsmedien auf, sie sollten trotz des Streits um die Onlineangebote der Sender mehr an einem Strang ziehen, um den Qualitätsjournalismus auch in Zukunft zu erhalten. Dazu sei der Zugang der Rundfunkanstalten ins Netz unabdingbar. «Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist auf Inhalte angelegt, nicht auf bestimmte Verbreitungswege. Die eigentlichen Gegner sitzen bei Google und Apple», erklärte der Intendant zum 20-jährigen Bestehen des Senders - mz-web.de
"Wir kümmern uns um das gleiche Publikum mit den gleichen Qualitätsansprüchen", sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Das können wir besser gemeinsam machen." - stern.de

Beim MDR habe man mit der Berufung des neuen Chefredakteurs Stefan Raue zum 1. November angefangen, den Sender entsprechend umzubauen. Die sogenannte Trimedialität, die alle Sparten verbinde, solle in den nächsten Jahren selbstverständlich werden. "Ich denke, bis 2020 haben wir das im Sender umgesetzt", sagte Reiter. Und dann werde man möglicherweise sogar die Rundfunkstaatsverträge ändern, in denen die klassische Aufteilung in Fernseh- und Radio-Direktion festgeschrieben sei - thueringer-allgemeine.de
Als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben sieht Reiter den multimedialen Umbau. Im November nimmt der neue Chefredakteur Stefan Raue als Nachfolger von Wolfgang Kenntemich die Arbeit auf. Er soll Fernsehen, Hörfunk und Online besser verzahnen. Raue wird an einem Newsdesk in Leipzig arbeiten, der Hörfunk wird aus der Sendezentrale in Halle zugeschaltet. «Klar gibt es ein gewisses Strukturproblem», räumte Reiter wegen der unterschiedlichen Standorte von Fernsehen und Hörfunk ein. «Aber das ist lösbar. Auch wenn man das heute anders aufteilen würde, brauchen wir keinen neuen Staatsvertrag.» - mz-web.de
Zunächst ging es nur um Marco K., den ehemaligen Produktionsleiter und Vizechef von Kika. Doch längst schon ermittelt das LKA in weiteren Korruptionsfällen. Die Beziehungskette, die sich aus ihnen ergibt, reicht bis in den MDR - faz.net
Der Strafprozess gegen den früheren Kika-Herstellungsleiter Marco K. beginnt Anfang Juni vor dem Landgericht Erfurt. Wie ein Gerichtssprecher am 25. Mai gegenüber der FK erklärte, sei als erster Verhandlungstermin der 6. Juni angesetzt worden. Die zuständige 7. Große Strafkammer des Landgerichts habe für das Verfahren nach dem derzeitigen Stand zwei weitere Prozesstage vorgesehen, und zwar den 14. und 23. Juni. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat unterdessen wegen des Verdachts auf Beihilfe eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen drei Kinderkanal-Mitarbeiter eingestellt. Ihnen sei „kein Beihilfevorsatz nachzuweisen“, erklärte Hannes Grünseisen, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt, am 26. Mai auf FK-Nachfrage. Ermittelt werde weiterhin gegen drei andere Kika-Angestellte und einen freien Mitarbeiter des Senders - funkkorrespondenz.kim-info.de

Sachsen: Viele Fragen, ein Strafbefehl? Journalisten werden eingeschüchtert, behindert, bestraft. Immer wieder berichtet ZAPP über Verstöße gegen die Presse- und Meinungsfreiheit. Meistens liegen die Schauplätze weit weg, in China, Russland oder den arabischen Staaten. Diesmal sind wir allerdings einem Verdacht im eignen Land nachgegangen - die Spur führt nach Sachsen. Und nicht zum ersten Mal - ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp

Kinderkanal doppelt gestraft? Monika Piel dazu im Auslöser - filmverband-sachsen.de

Nach 19 Jahre hat Udo Reiter genug. Überraschend kündigt der 67-Jährige an, dass er im Laufe dieses Jahres sich in den Ruhestand verabschieden wird - fr-online.de
Monika Piel: "Mit Udo Reiter verliere ich einen langjährigen Mitstreiter für die Belange des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Als dienstältester Intendant hat er mit seinen kreativen Ideen und seiner Durchsetzungsfähigkeit entscheidend zum programmlichen Erfolg von ARD und MDR beigetragen. Ich freue mich, dass Udo Reiter mit seiner Lust, für Programmqualität zu streiten und Reformen anzustoßen, der ARD vorerst noch erhalten bleibt." - presseportal.de
Noch vor zwei Monaten antwortete Reiter dieser Zeitung auf die Frage, ob er seine volle Amtszeit erfüllen wolle: "Ich habe nichts anderes vor." Hinter den Kulissen soll er jedoch Amtsmüdigkeit gezeigt haben. Womöglich mag eine Rolle spielen, dass sich einige seiner Weggefährten in den Ruhestand verabschieden - berlinonline.de
„Ich war mit dem Ki.Ka immer besonders verbunden. Der Betrug hat mich persönlich getroffen. Da ist einem nicht nach großen Feiern zumute.“ Für Aufsehen sorgte der CSU-nahe Reiter im Oktober 2010: Nach einer Rede von Bundespräsident Christian Wulff zum Einheitstag veröffentlichte er auf dem Kurznachrichten-Onlinedienst Twitter folgende Botschaft: „Einheitstag 2030: Bundespräsident Mohammed Mustafa ruft die Muslime auf, die Rechte der deutschen Minderheit zu wahren“. Kurz darauf entschuldigte er sich für den Witz - welt.de
Erfolgreich sind Serien wie „In aller Freundschaft“, „Tierärztin Dr. Mertens“ sowie die „Tatort“-Folgen mit Simone Thomalla - focus.de

Der Staatssekretär für Medien und Regierungssprecher in Thüringen, Peter Zimmermann (CDU), hat sich für eine stärkere Kooperation von ARD und ZDF ausgesprochen, um Gebührengelder einzusparen - satundkabel.de

Für Rundfunkratsvorsitzenden Johannes Jenichen zeichnet es den MDR aus, dass er zum Jubiläum seine öffentlich-rechtlichen Kernkompetenzen besonders ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt. „Die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrags war dem Sender immer das wichtigste Anliegen und wir haben ihn als Gremien darin unterstützt und werden es weiter tun“, betonte er. Vor allem die positive Resonanz beim Publikum sei ein guter Grund für den Sender und seine Mitarbeiter, auf die vergangenen 20 Jahre stolz zu sein und sein Jubiläum zu feiern - newsropa.de

Der Skandal zeigt ein verheerendes Bild der Kontrolle im Umgang mit Gebührengeldern der beiden zuständigen Fernsehanstalten MDR und ZDF. Der Gesamtschaden der Betrügereien wird intern mit rund 8,2 Millionen Euro angegeben. Ein für den MDR-Rundfunkrat erarbeiteter Bericht kritisiert dann auch "eine Reihe von Schwachstellen im internen Kontrollsystem". Als Konsequenz aus der offenbar jahrelang unbemerkt gebliebenen Bezahlung von Scheinrechnungen trat diesen März der MDR-Verwaltungsdirektor Holger Tannhäuser zurück - thueringer-allgemeine.de

Ein Dutzend Kinofilme sind im vergangenen Jahr im Freistaat gedreht worden und werden dieser Tage in Cannes international vermarktet. Auch 2011 sind große Produktionen geplant, wie die Fortsetzung von Tom Sawyer auf dem Rennsteig. Nach einem Beschluss des MDM-Vergabeausschusses vom April 2011 will Hermine Huntgeburth erneut einen Twain-Klassiker in Thüringen verfilmen. Diesmal geht es um "Huck Finn". Unterstützt wird das Projekt von der MDM mit einer halben Million Euro; im Vorjahr waren es 100 000 Euro weniger. Auch die Fortführung der beliebten ZDF-Serie als "Löwenzahn Das Kinoabenteuer" wurde mit viel Aufwand im vergangenen Sommer in Thüringen gedreht. Mit Thüringen habe man wie immer sehr gute Erfahrungen gemacht, versicherte er in einer Drehpause. Produzent Albert Schäfer, der einst Programmgeschäftsführer des Kika war, betonte, Thüringen sei ein unverbrauchter Drehort. Neben Burg Ranis wurden Szenen auf dem Gelände des Erfurter Kindermedienzentrums aufgenommen - thueringer-allgemeine.de

Der Goldene Spatz feiert seine ersten Gewinner. Mit dem SPiXEL wurden drei von Kindern produzierte Sendungen und Beitrage ausgezeichnet - tlz.de

MDR-Intendant Udo Reiter hält einen Fernsehsender von ARD und ZDF für Jugendliche für wünschenswert, aber nicht umsetzbar. Reiter reagierte damit auf die Forderung rheinland-pfälzische Staatskanzleichef einen eigenen öffentlich-rechtlichen Sender für Jugendliche einzurichten. MDR-Intendant Reiter erwiderte darauf am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in Leipzig, dass es nicht so viele Möglichkeiten gebe, jüngere Zuschauer zu gewinnen. "Ein Jugendkanal wäre die Lösung". Allerdings sei das medienpolitisch nicht gewollt, da er den Privatsendern ins Gehege kommen würde, die auch auf eine junge Zielgruppe setzen. Außerdem wäre der Aufbau eines neuen Senders vermutlich zu teuer. "Alles in allem eine tolle Möglichkeit - es bleibt aber eine Illusion" - digitalfernsehen.de
Das ZDF allerdings hat sein Projekt 'Junges Fernsehen' bereits vorangetrieben; erst vorvergangene Woche ging mit dem neuen Kanal ZDF.kultur ein musik- und jugendaffines Programm fürs jüngere Publikum on-air - kress.de

Die Zukunft des größten Kinder-Medien-Festivals Deutschlands, "Goldener Spatz", ist gesichert. Das Festival habe im Kinder- und Medienland Thüringen eine Leuchtturmfunktion, sagte Thüringens Regierungssprecher Peter Zimmermann am Sonntag in Gera - thueringer-allgemeine.de
Es ist das größte europaweit und wurde vor 32 Jahren in Gera aus der Taufe gehoben - otz.de

Der MDR hat wegen des Betrugsskandals beim ARD/ZDF-Kinderkanal seine Jubiläumsgala zum 20-jährigen Bestehen abgesagt. «Das passt jetzt nicht in die Landschaft», sagte MDR-Intendant Udo Reiter am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Ursprünglich wollte der Sender mit einer großen Gala an die Unterzeichnung des Staatsvertrags für die Dreiländeranstalt vom 30. Mai 1991 erinnern - bild.de/regional/dresden
Keine Feierlaune beim MDR - ksta.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt werktäglich einen Nachrichtenüberblick zu aktuellen Medien-Entwicklungen in Deutschland. Die DIMBB-MEDIEN-NEWS verlinken die wichtigsten online zugänglichen Artikel zur Medienpolitik in über 40 Rubriken. Das E-Mail-Abo kostet 15 Euro im Monat. Bestellen Sie die DIMBB-MEDIEN-NEWS hier.

Eine Auswahl von relevanten Links für Sachsen und Dresden geben wir hier unregelmäßig wieder - Flurfunk Dresden dankt dem DIMBB für die Bereitstellung.

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