Twitter-Protokoll: Was DNN-Chefredakteur Dirk Birgel zur Zukunft der Zeitung sagt

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Heute mal ein sehr jpg-lastiger Beitrag: Dirk Birgel, Chefredakteur der "Dresdner Neueste Nachrichten", hat am Abend des 17.9.2012 beim Wirtschaftsstammtisch wie angekündigt einen Vortrag mit dem Titel "Medien unter Druck" gehalten.

Unser Thema! Wir sind also hin und haben uns spontan entschlossen, den Vortrag bei Twitter (Hashtag: #WST) zu begleiten.

In diesem Beitrag oder direkt bei Twitter kann man alle Tweets noch einmal nachlesen - hier im Blog im Format .jpg eingebunden. Wobei, wichtig: Der erste Tweet des Abends ist ganz unten zu finden - man muss also von unten nach oben lesen. Und Achtung: die Links in den Tweets funktionieren nicht - sind ja jetzt eingebundene Bilder.

Außerdem habe ich nach dem Vortrag ein kurzes Video-Interview mit Birgel geführt, dass allerdings unter sehr schlechter Ton-Qualität leidet. Das Video ist bei Youtube zu finden und ganz unten am Ende dieses Beitrags direkt eingebunden. Die Tonqualität bitte ich zu entschuldigen.

Viel Spaß beim Lesen und Sehen!

 

 

So, und hier finden Sie unser fast 4-minütiges Video-Interview, dass wir im Anschluss an die Veranstaltung geführt haben. Die Technik ist ein Mac-Book, auf dem ich ein Google-Hangout (live) gestartet hatte - das Interview war also live im Netz mitzuverfolgen. Leider ist die Ton-Qualität nicht die beste - daran arbeiten wir noch ;-)

6 Kommentare
  • Steffen Peschel
    September 18, 2012

    50+

  • stefanolix
    September 18, 2012

    Vielen Dank für die sehr informativen Notizen und auch für das Interview. Mich lässt beides etwas ratlos zurück, aber das liegt nicht an der Berichterstattung. Ich bin überzeugt, dass »Augen zu und durch und weiter so!« keine Strategie sein kann.

    Wenn vermittelt wird, dass der Chefredakteur seine DNN quasi auf dem besten Stand aller Zeiten sieht (»noch nie so gute Zeitung wie heute«), dann frage ich mich ernsthaft, ob ich seit 1989 eine andere Zeitung abonniert habe. Ich sehe die Qualität der DNN wirklich nicht auf dem aufsteigenden Ast.

    Ein Stichwort: Die Fotos. In den ersten Jahren nach der Wende wurden im Prinzip nur Fotos gedruckt, die ein professioneller Fotograf gemacht hat. Heute kommen oft Bilder in die Zeitung, die dem Anschein nach mit billigen Digicams gemacht sind und überhaupt nicht bearbeitet wurden [ein Beispiel von vielen]. Von manchen »Online«-Fotostrecken ganz zu schweigen.

    Früher wäre es auch nie vorgekommen, dass die Figur der Fama auf der HfbK als »Engel« bezeichnet wird oder dass man im Kulturteil den Technikern in Fukushima eben mal 50 Tote andichtet. Um nur zwei Beispiele zu nennen, die mir gerade einfallen.

    Für welche Zielgruppe war der Vortrag eigentlich bestimmt? Kommen zu einem solchen Stammtisch eher Unternehmer oder Manager? Kommen eher Vertreter aus großen oder kleinen Unternehmen?

  • owy
    September 18, 2012

    Danke für den Kommentar. Ich muss zugeben, den Wirtschaftstammtisch bislang vorher auch so nicht wahrgenommen zu haben. Vor dem Hintergrund, dass es eine gemeinsame Veranstaltung von Wirtschaftsbürgermeister, Amt für Wirtschaftsförderung und proDresden ist, würde ich denken, als Zielgruppe sind eher Wirtschaftsvertreter gedacht. Der Eintritt war aber - nach Anmeldung - frei.

  • Martin
    September 18, 2012

    Wer Kostenlosangebote als "riesigen Fehler der Branche" bezeichnet, hat die Möglichkeiten dieses neuen weltumspannenden Netzes noch nicht bis zu Ende ausgeschöpft.

  • Frank
    September 18, 2012

    @stefanolix, Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind Inhaber & Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen der Dresdner Region. Mit einem Impulsreferat wird zu wirtschaftsrelevanten Themen informiert, zur Diskussion eingeladen & Gesprächsstoff gegeben. Meine Intention bei der Gewinnung des Referenten war es, den Unternehmern einen kleinen Einblick zu geben, welche Umbrüche sich in der Medienlandschaft vollziehen.

  • Steffen Peschel
    September 18, 2012

    DRadio Wissen berichtet aktuell von der DJV Veranstaltung Besser Online, wenn ich mich recht erinnere wurde in dem Beitrag auch zitiert, dass Kostenlosangebote Fehler seien. http://wissen.dradio.de/tagung-journalismus-und-die-sache-mit-dem-geld.33.de.html?dram:article_id=221254 - passt thematisch ganz gut zusammen und fand ja auch gerade zwei Tage vorher statt. Vielleicht kann man da ja noch 1 und 1 zusammenziehen.

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