Lesehinweis: mobilegeeks.de zum iPhone5-Verkaufsstart in Dresden

Von 5 ,

Lesehinweis: Im Blog mobilegeeks.de ist ein eindrucksvoller Erfahrungsbericht aus der Schlange am Dresdner Apple-Store zum Verkaufsstart des iPhone5 zu lesen. Eigentlich sollte es ein tolles Erlebnis werden...

Zwei Zitate sollten reichen, um die sehr persönliche Beschreibung weiterlesen zu wollen:

"Ich kann den Eingang sehen. Das Gedränge ist hier unerträglich. Man kann kaum noch atmen. Die Aggressivität ist unglaublich hoch. Innen lächeln die Mitarbeiter, Außen wird um jeden Zentimeter gekämpft."

und

"Es war weder ein cooles Event, noch habe ich das bekommen, was ich wollte. Die Organisation war so chaotisch, dass man von einem Fehlen dieser sprechen kann. Mit einem Ansturm war zu rechnen, warum man diesen nicht geordnet hat, ist mir unbegreiflich."

Der Blogeintrag des enttäuschten Apple-Fans trägt den Titel: "iPhone 5 Verkaufsstart in Dresden – der 12-stündige Horror-Trip".

5 Kommentare
  • Andi
    September 26, 2012

    Dazu drei kurze Anmerkungen:

    - Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wer sich da ins Getümmel stürzt und bereits nachts anrückt, muss wissen, dass es anstrengend wird.

    - Der Artikel strotzt nur so vor Schubladendenke (die Türken, die Russen, etc.).

    - Wir haben (aufgrund des Beitrags) heute nochmals nachgefragt bei der Dresdner Polizei. Die kann aber weder Meldungen über Verletzte, Bedrohungen oder Ähnliches bestätigen.

    Dass es eng, unangenehm und chaotisch war, war aber auch der Eindruck unseren Kollegens, der zum Verkaufsstart morgens vor Ort war.

  • owy
    September 26, 2012

    @Andi: Danke für die Hinweise - du müsstest noch dazu schreiben, wer "wir" sind (sieht der Leser deines Kommentars nicht).

    Zur Kritik am Beitrag: Habe ja extra dazugeschrieben, dass es ein Blog-Eintrag ist ;-)

  • Sascha Pallenberg
    September 26, 2012

    Lieber Andi,

    ich wuerde auch gerne wissen, wer "wir" ist und vom Owy, inwiefern sich ja Kritik dadurch bestaetigt, dass es ein Blogbeitrag ist.

    Zuerst ist es mal ein Kommentar, unabhaengig von der Plattform (wie immer man auch Blog definieren mag, denn dieser Auftritt hier ist ja offenbar auch ein Blog!)auf der er publiziert wurde.

    Weiterhin ist im Text weder von Verletzten, noch gibt der Autor an, dass er bedroht wurde... ergo er gibt die Aussage eines Passanten wieder.
    Was die Dresdner Polizei (die offenbar nicht vor Ort war) da bestaetigen soll bleibt mir schleierhaft.

  • stefanolix
    September 27, 2012

    Ich arbeite seit vielen Jahren mit Notebooks und Rechnern von Apple. In diesem Jahr steht auch noch eine Investition an. Ich habe trotzdem kein iPhone. Niemals würde ich so viel Zeit, Nerven und Geld opfern, um ein Smartphone schon am ersten Tag in der Hand zu haben. Wenn ich aber doch dort in der Altmarktgalerie gewesen wäre, dann hätte ich mir das nicht lange mit angesehen. Dann wäre ich in die Straßenbahn gestiegen und nach Hause gefahren.

    Möglicherweise könnten Altmarktgalerie und Apple-Store mehr Sicherheitsleute einsetzen. Möglicherweise könnte an diesem Tag mehr Verkaufspersonal eingesetzt werden. Aber zuerst ist es Sache der Kunden, sich ihren Einkauf zu organisieren. Anderswo klappt es doch auch. Wer das nicht kann, sollte einfach ein paar Tage warten.

    Ich fand beim Lesen den Ton des verlinkten Beitrags zum Teil so arrogant, dass mir der Kaffee nicht mehr geschmeckt hat. Der Autor muss seinen Bericht damit anreichern, dass er seit Jahren nicht mehr Zug gefahren ist. Er muss sich über einen offensichtlich verarmten Menschen amüsieren, der für andere in der Schlange steht (meist tun das solche Leute nicht aus Spaß). Er muss uns mitteilen, dass er die Strapazen nur auf sich genommen hat, um der zehnjährigen Tochter am ersten Tag ein iPhone zu kaufen.

  • owy
    September 27, 2012

    @Sascha: Danke für den Kommentar. Kurz zu Erklärung: Meine Aussage, es "sei ja nur ein Blog-Beitrag" ist ein ironisches Spiel mit der ewigen (und überflüssigen) Diskussion, ob Blogs für den "professionellen" Journalismus wirklich Konkurrenz sind. Diese Diskussion wird mir immer wieder aufgezwungen - ich muss sie ständig führen. Richtig, das hier ist auch ein Blog - deswegen macht es gerade Spaß, mit den Klischees zu spielen. Ich gehe davon aus, dass die Leser die Geschichte einordnen können.

    Zu der Frage nach Andis Person: Er stammt aus einer Redaktion aus der Stadt. Da er nicht offiziell im Namen seines Arbeitgebers sprechen darf, wird er sich wohl eher nicht outen. Mir ist er persönlich bekannt und seine Angaben sind vertrauenswürdig.

    Und da schließt sich der Kreis wieder: Ich mit meinem journalistisch geführten Blog kann die Geschichte zum Lesen empfehlen und traue meinen Lesern zu, sie einzuordnen. Sie bspw. gedruckt in einer der lokalen Zeitung zu sehen, ist für die meisten "klassischen" Medien unvorstellbar.

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