DD+V-Mediengruppe: Denni Klein zum „Journalist des Jahres 2012“ gekürt

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Beim jährlichen Führungskräftetreffen der DD+V-Mediengruppe sind erneut die Auszeichnungen "Journalist des Jahres" und "Unternehmer des Jahres" vergeben worden.

Die Auszeichnung für hervorragende journalistische Leistungen 2012 geht an Denni Klein, stellvertretender Leiter der Hauptausgabe Dresden der "Sächsischen Zeitung". Zitat aus der Begründung, die im Intranet der DD+V zu finden ist:

"Seinen sehr persönlichen Brief an die Oberbürgermeisterin Helma Orosz im vergangenen Jahr lasen 160.000 Menschen - er zierte die Titelseite der Sächsischen Zeitung. Und nicht wenigen von ihnen sprach er mit seinen Fragen und Sorgen aus dem Herzen. Wenn es sein muss, rechnet er den Dresdner Stadträten auch schon mal den eigenen Haushalt vor. Oder besorgt hunderten Dresdnern eine neue blaue Tonne."

Ausdrücklich gelobt wird auch Kleins Engagement im Projekt Lesewert gewürdigt, mit dem gemessen wird, wie viele Abonnenten einen Artikel lesen. Wörtlich heißt es:

"Fast schon legendär ist seine Begeisterung und sein Tatendrang für das Projekt 'Lesewert', das ihn mehr und mehr zum 'Leserversteher' in der Redaktion werden lässt."

Die Auszeichnung „Unternehmer des Jahres 2012“ hat Mario Beier, Geschäftsführer der Dialogmarketingagentur der WVD Mediengruppe in Chemnitz bekommen. Die DD+V hatte die WVD, die u.a. diverse Kostenlos-Zeitungen herausgibt, 2008 komplett übernommen.

Beier sei es gelungen, aus dem defizitären Geschäftsbereich ein gewinnträchtiges Unternehmen zu machen - mit einer deutlichen Umsatzsteigerung.

Zitat aus der Intranet-Begründung:

"Doch nicht nur die Zahlen haben sich verändert. Mit Mario Beier ist dieses Unternehmen zu einem anderen geworden: mit neuen Mitarbeitern, einer anderen Kultur und neuen Geschäftsfeldern. Und für dieses Unternehmen steht Mario Beier ein. Die ihm anvertrauten Menschen liegen ihm am Herzen. Mit breitem Kreuz und klarer Meinung agiert er selbstbewusst und erfolgreich. Und wird so zu Recht als der "Unternehmer des Jahres 2012" gewürdigt."

9 Kommentare
  • Frank
    März 14, 2013

    Das wird man bei der Dresdner CDU und der FDP "begeistert" zur Kenntnis nehmen ;-)

    Bei Kleins Artikeln fällt auch eher nicht CDU/FDP-wählenden Leuten wie mir auf, dass sie oft sehr unsachlich, einseitig oder sonstwie schlecht sind. Das müsste man mal bei Gelegenheit an einem Beispiel durchgehen, um es zu verdeutlichen.

    Oder war das jetzt Satire? "Denni Klein wird Journalist des Jahres” ... ich find's jedenfalls lustig.

  • BegeistertZurKenntnisNehmer
    März 14, 2013

    Hahaha. Ausgerechnet Denni Klein, der Mann bei dem ich mehrmals kurz davor war Beschwerde beim Presserat einzulegen.

    Naja Obama hat ja auch 'nen Friedensnobelpreis und die Eigentumsverhältnisse bei DD+V sind hinlänglich bekannt. Passt schon.

  • stefanolix
    März 14, 2013

    @Frank: Wenn ich mir die Entwicklung der Qualität der »Sächsischen Zeitung« in den letzten beiden Jahren anschaue, kann ich nur konstatieren: Herr Klein hat sich die Auszeichnung redlich verdient. Mit seinem Stil steht er wie kein anderer für die »Sächsische Zeitung« des Jahres 2012.

  • HP
    März 15, 2013

    Muhahaha. Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Sehr gelacht. Blaue Tonne, hahaha.

  • Dresdner
    März 15, 2013

    Ich freue mich für Denni Klein und gratuliere!

    CDU und FDP haben bei anderen Medien genug Hofschranzen, die ihnen nach dem Mund schreiben und senden. Wenigstens SZ und Morgenpost trauen sich, den CDU/FDP-Filz-Läusen immer wieder eins überzubraten. Sollen sie doch jammern, mit diesen Typen muss man als Journalist nicht reden, über die muss man auch nichts recherchieren, denen muss man einfach immer nur eins auf den Deckel geben!

    Weiter so, Herr Klein, bis die Typen 2014 endlich von Journalisten wie Ihnen weggeschreiben und von uns Dresdnern weggewählt worden sind!

  • stefanolix
    März 16, 2013

    @Dresdner: Bravo. Das zeigt doch endlich mal einen festen Klassenstandpunkt ;-)

  • BegeistertZurKenntnisNehmer
    März 16, 2013

    Wer da kämpft für das Recht der hat immer Recht...

  • Frank
    März 18, 2013

    Andererseits hat "Dresdner" durchaus Recht: Die Arbeitsweise eines guten Journalisten - und erst recht die eines Journalisten des Jahres - sollte sich bekanntlich gerade dadurch auszeichnen, mit Leuten über die man schreibt, nicht erst zu reden, nichts über sie zu recherchieren und ihnen statt dessen einfach immer nur eins auf den Deckel zu geben.

    So sah seriöse journalistische Arbeit schon immer aus, das lernt jeder angehende Journalist so auch in der Ausbildung.

  • stephan
    März 22, 2013

    ... und ständig dieses dümmliche Argument mit der SPD Beteiligung.

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