Mopo24.de: „Morgenpost Sachsen“ schaltet Beta-Version frei

Screenshot von Mopo24.de

Screenshot von Mopo24.de

So eine Meldung gibt es heutzutage nur noch sehr selten: Die "Morgenpost Sachsen" (gehört zur DD+V) hat heute (1.10.2014) ihren Online-Auftritt freigeschaltet. Der Link ist: mopo24.de.

Nein, nicht relauncht. Gestartet! Es ist ein Neu-Start. Eine Premiere! Ein Erstlingswerk!

Kein Witz: Das Boulevard-Blatt aus Sachsen dürfte eine der letzten, wenn nicht sogar DIE letzte Zeitung in Deutschland gewesen sein, die bisher keine eigene Internet-Seite gehabt hat. Das ist jetzt vorbei.

Und es sieht gut aus:

Die Themen sind in Foto-Kacheln angeordnet, was ungewohnt und erst einmal sehr ansprechend daher kommt. Ebenfalls schick: Das Kachel-System funktioniert auf dem Smartphone und dem Rechner. Und: Die Kacheln lassen sich "nach Aktualität" und "nach Klicks" ordnen - ein sehr spannender Ansatz.

Gelungen ist auch die Navigation: Unter Sport etwa kann man sich alle Meldungen zum eigenen Lieblingsverein anzeigen lassen, was nicht bei den drei großen Fußballclubs im Freistaat endet - sehr gute Idee!

Zeitgleich mit dem Start der Seite sind auch drei Facebook-Seiten für Dresden, Chemnitz und, Achtung: Leipzig an den Start gegangen (Links: facebook.com/mopo24.dresdenfacebook.com/mopo24.chemnitz,  facebook.com/mopo24.leipzig). Letzteres ist insofern bemerkenswert, weil es täglich gedruckt nur die "Morgenpost Dresden" und die "Morgenpost Chemnitz" gibt; für Leipzig aber wird bisher keine eigene Print-Ausgabe produziert.

Außerdem hat man drei Twitter-Accounts gestartet, ebenfalls an den Großstädten orientiert: @MOPO24DD, @MOPO24CH, @MOPO24LE.

Ebenfalls neu: Ein Link (ganz unten auf der Seite zu finden) führt zur ePaper-Ausgabe der Zeitung, die mit einem entsprechenden Zugang online gelesen werden kann. Ein anderer Link führt zu einem Youtube-Kanal, der bislang aber noch ohne Videos ist. Zahl der Abonnenten zur Stunde: 1 (das sind wir!).

Heißt: Da kommt wohl noch was.

Schon vor einiger Zeit war im Facebook-Profil von Chefredakteur Robert Kuhne ein kleines Fernseh-/Videostudio zu sehen, das wohl eigens für den neuen Internet-Auftritt gebaut worden ist. Wann da aber was zu sehen ist, müssen wir selbst erst nachfragen.

Nicht beantwortet ist bislang auch die Frage, ob die Seite dauerhaft ohne Bezahl-Schranke bleibt, die Beiträge also immer alle kostenfrei zu lesen sein werden.

Wie jetzt schon zu hören ist, ist der jetzt freigeschaltete Auftritt sowieso noch in der Beta-Version; die offizielle Bewerbung für die neue Seite soll erst kommenden Montag beginnen.

Jetzt aber sind erst einmal sie dran: Wie gefällt Ihnen der Netz-Auftritt der "Morgenpost Sachsen"? Wir freuen uns über Kommentare!

3 Kommentare
  • Jan Frintert
    Oktober 2, 2014

    Ich finds gelungen. Sehr dezent ist die derzeitige Werbeeinblendung. Aber das Kacheldesign bietet da ja ziemlich viele Möglichkeiten.

  • stefanolix
    Oktober 2, 2014

    Optisch sieht es noch etwas unfertig aus, aber grundsätzlich ist der Aufbau der Seite gelungen. Allerdings kann ich mit dem Inhalt weder gedruckt noch digital etwas anfangen – andere Zielgruppe ;-)

  • Winfried Schenk
    Oktober 2, 2014

    Bildbetontes Layout passt genau zum Inhalt. sortierfunktion hat beim Test gehakt. Sex sells ist untergebracht. Runder boulevardauftritt. Gespannt darf man auf die werbeformen und Formate sein.

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